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  Heilbronn. (IM) Am Abend gelang den Falken einen wichtigen Sieg gegen den ESV Kaufbeuren. Etwas mehr als 60 Minuten brauchten die Männer aus...

 

Tor und Siegesjubel bei den Falken, die sich nun Spiel 5 erzwungen haben - © by Eishockey-Magazin (MT)

Tor und Siegesjubel bei den Falken, die sich nun Spiel 5 erzwungen haben – © by Eishockey-Magazin (MT)

Heilbronn. (IM) Am Abend gelang den Falken einen wichtigen Sieg gegen den ESV Kaufbeuren. Etwas mehr als 60 Minuten brauchten die Männer aus dem Unterland, um sich zurück in die Serie zu bringen.

 

Mit Philip Lehr im Kasten und ohne den verletzten Sinisa Martinovic starteten die Falken am Dienstagabend ihre Aufholjagd um den Klassenerhalt in der DEL 2. Der Gast aus Kaufbeuren überließ den Falken in den ersten Minuten das Spiel, das Team von Coach Igor Pavlov startete dennoch sehr verhalten in die Partie. Der erste wirkliche Angriff der Allgäuer sorgte gleich für den ersten Treffer des Abends. Ein schnelles Break in der fünften Minute über Stephen Schultz und Alexander Thiel wurde von Markku Tähtinen mit dem Torerfolg abgerundet(0:1). Bereits zwei Minuten nach dem ersten Treffer musste der Heilbronner Torhüter erneut hinter sich greifen. Ein harmloser Angriff führte ohne größeren Aufwand zum 0:2. Torschütze war diesmal Samy Ryhänen, Vorlagengeber waren Max Schmidle und Michael Kreitl. Richtige Bemühungen den Spielstand zu verändern, ließen die Falken über lange Zeit vermissen. Man tauchte zwar gelegentlich vor dem Kasten von Stefan Vajs auf, gefährliche Aktionen waren aber kaum zu erkennen. Unter der Leitung von Hauptschiedsrichter Sascha Westrich erlebten die weinigen Zuschauer, die den Weg in die Kolbenschmidt Arena gefunden hatten, ein straffreies und eher durchwachsenes erstes Drittel.

Auch zu Beginn des Mitteldrittels gab es kaum nennenswerte Aktionen, erst als nach drei Minuten die erste Strafzeit des Spiels ausgesprochen wurde, entstand etwas Druck vor dem Tor der Gäste. Da die Falken aber keinen Treffer erzielten, musste Philipp De Paly die gesamte Strafzeit in der Kühlbox verbringen. Kaum war die Mannschaft von Coach Uli Egen vollzählig, musste man erneut eine Strafzeit hinnehmen. Diese nutzten die Hausherren aber deutlich effektiver. Ganze 13 Sekunden brauchte Michael Hackert um das 1:2 zu erzielen. Dieser Treffer hatte nicht nur die Fans geweckt, auch das Team um Kapitän Hock spielte jetzt deutlich besseres Eishockey. Da Kaufbeuren sich in dieser Phase einige Strafzeiten erlaubte, entwickelte sich ein reges Treiben vor dem Gehäuse der Gäste. Kaufbeuren überstand aber so gar ein doppeltes Unterzahl ohne den Ausgleich zu kassieren und agierte ab da wieder deutlich agiler. Ihr erstes Überzahl ließen die Joker, nach einer Strafe gegen Felix Stokowski, aber ungenutzt. Die Begegnung wurde im weiteren Verlauf ruppiger und es gab mehrere Unterbrechungen wegen kleineren Auseinandersetzungen zwischen den beiden Teams. Trotz vieler Bemühungen auf Seiten der Falken wollte der Ausgleich nicht gelingen und damit rettete der Gast sich mit einer knappen Führung von einem Tor in die nächste Pause.

Keine 20 Sekunden waren gespielt, da erzielten die Falken im Schlussabschnitt den Ausgleich. Michael Hackert aus dem Nichts das 2:2. Der Falke mit der Nummer 33 setzte auch weiterhin Akzente und prüfte kurze Zeit später erneut den Schlussmann in Gelb-Rot. Diesmal verpasste sein Schuss das Tor aber nur um wenige Zentimeter. Als Selbiger dann kurz danach auf die Strafbank durfte, kamen die Gäste wieder mehrmals vor dem gut haltenden Lehr, konnten ihn aber nicht bezwingen. Besser machten es die Heilbronner Falken in ihrem Überzahl. Während einer Strafe gegen Sami Ryhänen gelang Adriano Carciola von der blauen Linie das 3:2 für sein Team. Eine völlig unnötige Strafe der Falken, brachte den Gast aus Kaufbeuren zurück in die Partie. Nach eine Spielverzögerung beim Bully saß Adriano Carciola eine Strafe ab und dieses Überzahl nutzten die Gäste um das 3:3 zu erzielen. Ein satter Schuss von Michael Kreitl fand unbehindert seinen Weg in das Tor der Falken. Mit noch neun Minuten auf der Uhr war das Match jetzt wieder offen. Das 4:3 für die Falken entstand gut vier Minuten vor dem Ende. In Überzahl gelang P.J. Fenton einen sehenswerten Treffer und sorgte damit für Jubel auf den Rängen. Der Amerikaner hätte es gut zwei Minuten vor dem Ende in Alleingang klar machen können, sein Solo wurde aber nicht von Erfolg gekrönt. Als es Kaufbeuren nach einer Auszeit in den letzten 70 Sekunden ohne Torhüter versuchte gelang dem Gast sogar noch den Ausgleich. Ein gut platzierter Schuss von Maury Edwards landete oben in den Winkel. So gab es auch in diesem Spiel keinen Gegner nach regulärer Spielzeit.

Die Overtime war diese Mal eine kurze Angelegenheit. Ganze 29 Sekunden brauchte Adriano Carciola, um seine Falken zu retten und das 5:4 zu erzielen. Damit brennt wieder Licht am Ende des Falkentunnels und geht es am Freitag in Kaufbeuren weiter mit Spiel 5.

 

Fotostrecke zum Spiel

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