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Heilbronn. (PM) Die Heilbronner Falken wollen einfach nicht in Schwung kommen. Dass Talent allein keine Tore schießt, wurde auch beim 2:4 zu Hause gegen...

Jonathan Bernier brachte den Falken in seinem ersten Spiel noch kein Glück – © by Eishockey-Magazin (MK)

Heilbronn. (PM) Die Heilbronner Falken wollen einfach nicht in Schwung kommen. Dass Talent allein keine Tore schießt, wurde auch beim 2:4 zu Hause gegen die Fischtown Pinguins deutlich. Da half auch die Premiere von NHL-Goalie Jonathan Bernier nichts, der eine unauffällige erste Partie ablieferte.
Die Unterländer mussten in der Abwehr neben Kozhevnikov auch noch Baum (Rückenprobleme) ersetzen und kamen sehr schwerfällig in die Partie. Es war ein zähes erstes Drittel, das beide Teams den 1.522 Zuschauern boten. Chancen waren eher Mangelware und bei der Gästeführung auch Glück im Spiel, als Beck das Tor umkurvte, nach innen passte und ein Falke die Scheibe ins eigene Tor lenkte (7.). Einer der wenigen gelungenen Angriffe der Gastgeber führte zwei Minuten später zum Ausgleich: Fabio Carciola fand den frei stehenden Léveillé, der Staudt keine Chance ließ. Die ein oder andere Möglichkeit zur Führung wurde vergeben, dafür gab es zahlreiche Stockfehler und Scheibenverluste. Ein Fehlpass im eigenen Drittel leitete dann auch die Gästeführung ein, einmal konnte Bernier noch parieren, doch im Nachschuss war Dejdar erfolgreich (14.).
Die ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs waren die beste Phase der gesamten Partie. Erst scheiterte bei Bremerhaven McPherson gleich zweimal aus aussichtsreicher Position, im Gegenzug nutzte Fischer das erste Powerplay der Falken zum Ausgleich. Endlich packte der US-Amerikaner einmal seinen Schlagschuss aus und traf prompt zum 2:2 (23.). Danach ging es recht munter hin und her, wobei Heilbronn nun deutlich mehr vom Spiel hatte und bei Versuchen von F. Carciola, Capraro, Walsh und Billich nicht viel fehlte. Diese schwungvolle Phase dauerte aber nicht allzu lange, gegen Ende des Drittels waren die Gäste bei Chancen von Cook und Fatyka der Führung wieder näher.
Im letzten Drittel rückte zum einen Schiedsrichter Plitz in den Mittelpunkt, der nun zahlreiche Strafen verteilte und keinen souveränen Eindruck mehr machte, zum anderen schwächten sich die Falken durch Undiszipliniertheiten selbst. Anderthalb Minuten mit 3-gegen-5 wurden zunächst noch überstanden, doch wenig später durfte Bremerhaven erneut in doppelter Überzahl agieren und nutzte dies durch Kosick zur erneuten Führung (47.). Wer nun auf ein Aufbäumen der Falken gehofft hatte, wurde enttäuscht. Bis in die Schlussphase konnte man sich keine einzige klare Torchance herausspielen, und auch als in den letzten Minuten der Partie Heilbronn in doppelter Überzahl agieren durfte, sollte der Ausgleich nicht mehr gelingen. Zuletzt hatte das Powerplay häufig das Team noch gerettet, dieses Mal war es nicht genug. Mit Cooks Empty-Net-Goal war dann alles klar.
Entsprechend enttäuscht war auch Coach Rico Rossi nach der Partie, der insbesondere seine Sturmreihen zwei und drei ansprach und von den potenziellen Leistungsträgern mehr erwartet. Fakt ist: Von fünf Heimspielen wurde nur eines nach 60 Minuten gewonnen, richtig überzeugen konnte man nur gegen Schwenningen.

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