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Krefeld.(RS) Nach dem Derbysieg gegen die DEG war die Stimmung in der Arena von Beginn an gut und die Nordtribüne feuerte ihr Team lautstark... Ex-Pinguin Feser mit Hattrick beim Sieg in Krefeld

Nikita Quapp – © Sportfoto-Sale (DR)

Krefeld.(RS) Nach dem Derbysieg gegen die DEG war die Stimmung in der Arena von Beginn an gut und die Nordtribüne feuerte ihr Team lautstark an. Eine Diskussion im Fan-Forum der Pinguine hatte sich genau mit diesem Thema befasst und wohl auch erste Früchte getragen.

Krefeld erwischte wie bereits am Sonntag einen Blitzstart. In der 3. Minute fiel das 1-0. Sacher und Jensen Aabo kombinierten sich mit einem Doppelpass durch die komplette Ingolstädter Defensive, frei vor Daniel Taylor – der heute sein Debut im Tor der Bayern gab – legte Sacher nochmals quer und sein Verteidigungspartner hatte keine Mühe einzuschieben. Wenig später tauchte Daniel Pietta das erste Mal alleine vor Nikita Quapp auf, doch der junge Schlussmann der Seidenstädter behielt die Oberhand. Nach dem nächsten Angriff der Panther musste jedoch auch Quapp hinter sich greifen. Justin Feser hatte die Scheibe vor ihm gestoppt und um seinen Schoner herum zum Ausgleich geschoben (7.). An diesem Treffer hatte das Team von Igor Zakharkin zu knabbern.

Ingolstadt war besser im Spiel und auf Seiten der Heimmannschaft häuften sich technische Fehler. Bis zur 12. Minute, dann stoppte Philipp Mass die Scheibe im Angriffsdrittel machte 2 Schritte nach Vorne und hämmerte die Scheibe unter das Tordach. Der Treffer zum 2-1 für seine Farben war gleichzeitig sein erster Treffer in der DEL. Dies wusste auch sein Mitspieler Max Glässl, der sofort den Puck als Erinnerung sicherte. Doch die Niederbayern fanden schnell wieder eine Antwort. Erneut war es der Ex-Krefelder Feser, der diesmal das Spielgerät aus der Luft ins Netz beförderte (14.).

Doch die Pinguine fanden noch einen Weg um eine Führung in die erste Pause zu bringen. 17 Sekunden vor Ende legte Sacher auf Bergström, der trocken, flach ins kurze Eck vollendete.

Im Mittelabschnitt entwickelte sich ein merkwürdiges Spiel. Zerfahrene und unstrukturierte Phasen wechselten sich mit guten Aktionen auf beiden Seiten ab. Was aber auf beiden Seiten spürbar war, die Unsicherheit beider Torhüter färbte auf das Spiel der jeweiligen Vorderleute ab. Zu Drittelbeginn durfte Ingosltadt gleich zweimal kurz nacheinander in Überzahl spielen. Den teilweise guten Chancen folgte jedoch kein Treffer. Den verpasste auf der Gegenseite auch Eduard Lewandowski, der Taylor eigentlich schon ausgespielt hatte, dann mit seinem Schuss doch noch am Schoner des Torhüters hängen blieb. Aber der Angriff war noch nicht beendet: Erneut kam die Scheibe zum Krefelder Oldie, der diesmal jedoch quer zur Torlinie passte und so den Weg für Alex Blank zum 4-2 (31.) frei machte. Der nächste Erfolg versprechende Angriff der Seidenstädter wurde durch einen Pfiff der Schiedsrichter gestoppt – zu viele Spieler auf dem Eis verschafften den Gästen das nächste Überzahlspiel und diesmal wussten sie es durch Frederik Storm zu nutzen (33.).

Im Schlussabschnitt spielten die Pinguine in Überzahl. Die Scheibe sollte zu Jensen Aabo an der blauen Linie kommen, doch dem Verteidiger sprang die Scheibe über den Schläger. Justin Feser reagierte am schnellsten, schnappte sich den Puck, lief alleine auf Quapp zu und vollendete mit seinem 3. Treffer des Abends zum 4-4 (45.).

In der Verlängerung bekamen die Gäste einen Penalty-Schuss zugesprochen, den Chris Bourque vollstreckte. Ingolstadt holt sich somit den Zusatzpunkt.

Für die Pinguine geht es am Sonntag nach Bietigheim und am Donnerstag noch weiter in den Süden zu den Schwenninger Wild Wings. Für die Panther aus Ingolstadt geht erst am kommenden Freitag zu Hause gegen Iserlohn weiter.

Trainerstimmen zum Spiel

Endergebnis:
Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 4:5 (3:2, 1:1, 0:1) n.V.
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine:
Quapp (Shilin) – Mass, Glässl; Tiffels, Kulda; Jensen Aabo, Sacher; Blank – Lewandowski, Volek, Braun; Niederberger, Lucenius, Olsen; Sabolic, Weiss, Bergström; Bracco, Berlyov, Lessio
Trainer: Igor Zakharkin
ERC Ingolstadt: Tayor (Reich) – Wagner, Marshall; Hüttl, Bodie; Quaas, Warsofsky; Jobke – Bourque, Pietta, Simpson; DeFazio, Feser, Storm; Aubry, Flaake, Stachowiak; Morales, Soramis, Koch.
Trainer: Doug Shedden

Statistik:
Tore:
1:0 (02:53) Jensen Aabo (Sacher/Sabolic), 1:1 (06:56) Feser (Bodie/Storm), 2:1 (11:50) Mass, 2:2 (13:08) Feser, 3:2 (19:53) Bergström (Sacher), 4:2 (30:12) Blank (Lewandowski/Sacher), 4:3 (32:07) Storm (Bourke/Warsofsky) PP5-4, 4:4 (44:20) Feser UZ 4-5, 4:5 (63:04) Bourque PS
Strafminuten: Pinguine 10, Ingolstadt 10
Schiedsrichter: Iwert/Schadewaldt
Zuschauer: 2.814

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Sollte man aufgrund der Pandemie auch in der Saison 21/22 den Abstieg aus der DEL aussetzen und nur den Aufstieg aus der DEL2 ermöglichen?

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