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Füssen. (PM EVF) Zum zweiten Mal am Wochenende musste sich der EVF einem Favoriten beugen. Diesmal hieß es 2:6 (1:2, 0:3, 1:1) gegen die... EVF hat mit 2:6 auch gegen Rosenheim das Nachsehen

Eishockey-Oberliga: EV Füssen – SB Rosenheim – © EVF Media/PR

Füssen. (PM EVF) Zum zweiten Mal am Wochenende musste sich der EVF einem Favoriten beugen. Diesmal hieß es 2:6 (1:2, 0:3, 1:1) gegen die Starbulls Rosenheim.

Diese spielten in vielen Szenen ihre individuelle Klasse aus, profitierten aber auch von einigen Abwehrschnitzern der Füssener. Die zeigten vor allem großen Kampfgeist und ließen sich nie hängen, hatten auch ein paar starke Phasen, waren insgesamt aber unterlegen.

Eigentlich lieferte der EVF ein gutes erstes Drittel ab, jedoch wieder mit zwei defensiven Aussetzern. Bereits nach 51 Sekunden konnte Gästestürmer Michael Baindl völlig frei einen Nachschuss zum 0:1 verwerten. Und auch dem 1:2 durch Kyle Gibbons, der schnellen Antwort auf Füssens Ausgleichstreffer, ging ein individueller Fehler eines Verteidigers in Form eines Scheibenverlustes voraus. Dazwischen hielt der EVF den Gegner bis auf zwei Grosschancen im Powerplay sowie einen Unterzahlkonter von Tobi Meier recht gut vom eigenen Tor weg. Und belohnte sich für seinen Einsatz auch mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Ondrej Zelenka nach schöner Vorarbeit von Florian Simon.

Im Mitteldrittel war zunächst Rosenheim das etwas bessere Team, Füssen war auch bei einem Überzahlspiel harmlos. Der Einsatz stimmte jedoch absolut, und nach und nach wurden die Starbulls in das eigene Drittel gedrängt. Es war eine starke Phase der Füssener, welche dem Ausgleich nahe schienen. Doch es kam anders. Die Gäste spielten ihre individuelle Klasse auf und erzielten drei weitere Tore. Erst konterten sie die zu diesem Zeitpunkt überlegenen Füssener durch Kyle Gibbons zum 1:3 aus. Gleich im nächsten Angriff war Curtis Leinweber durch, Maximilian Meier hielt aber stark. Bei einem Schuss von Pruden, der an den Pfosten ging, kam er nicht heran. Dafür fiel das abprallende Hartgummi Simon Heidenreich auf das Schlägerblatt, der das 1:4 ins freie Tor markieren konnte. Auf der Gegenseite scheiterte David Diebolder bei einem Alleingang an der Fanghand von Andreas Mechel. Auch Marc Sill konnte seine Chance nicht nützen, dafür setzte sich in der letzten Minute Curtis Leinweber vor dem EVF-Tor durch und zirkelte die Scheibe in den Winkel.

Die Rosenheimer verwalteten im Schlussabschnitt ihren klaren Vorsprung, hatten zunächst auch die besseren Chancen. Es bedurfte aber eines Überzahlspiels, um den starken Maxi Meier im zweiten Nachschuss zum 1:6 zu überwinden. Schütze war Andreas Höller. Der EVF antwortete umgehend mit dem 2:6 durch Florian Simon. Die letzten zehn Minuten waren ein Auf und Ab mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Positiv war der Kampfgeist der Füssener, die bis zuletzt alles probierten und Sekunden vor dem Spielende auch noch durch Naumann an der Latte scheiterten. Am verdienten Sieg der Gäste gab es wie am Freitag schon aber nichts zu deuten. (MiL)

Tore: 0:1 (1.) Baindl (Henriquez Morales/Höller), 1:1 (15.) Zelenka (Simon, Stauder), 1:2 (17.) Gibbons (Daxlberger, Leinweber), 1:3 (31.) Gibbons (Leinweber, Kolb), 1:4 (34.) Heidenreich (Pruden, Meier), 1:5 (40.) Leinweber (Gibbons, Daxlberger), 1:6 (48.) Höller (Daxlberger, Henriquez Morales), 2:6 (49.) Simon (Nadeau, Sill). Strafminuten Füssen 6, Rosenheim 8. Zuschauer 0.


Couragierte Starbulls gewinnen in Füssen 6:2

Rosenheim. (PM Starbulls) Die Starbulls Rosenheim haben am Sonntagabend ihr Auswärtsspiel in der Eishockey-Oberliga Süd gegen den EV Füssen mit 6:2 für sich entschieden und sich damit für die Heimniederlage am Freitag gegen Lindau umgehend rehabilitieren können.

Die Mannschaft von Trainer John Sicinski traf bereits in der ersten Spielminute, beantwortete Füssens Ausgleichstreffer umgehend mit der erneuten Führung und zog dank einer couragierten Leistung auf 6:1 davon, sodass der verdiente Auswärts-Dreier nie in Gefahr geriet. Bereits am Dienstag wollen die Starbulls im Heimspiel gegen den Deggendorfer SC mit einem weiteren Sieg nachlegen.

Man merkte den Grün-Weißen in Füssen vom ersten Bully den unbedingten Willen an, sich für die erste Heimniederlage der Saison, die zwei Tage zuvor gegen Lindau mit 1:5 deutlich ausgefallen war, zu rehabilitieren. Schon nach 51 Sekunden konnten die Starbulls erstmals jubeln, und es war der zuletzt im Torabschluss glücklose Kapitän Michael Baindl höchstpersönlich, der die Scheibe nach Zuspiel von Enrico Henriquez-Morales und Alexander Höller im Füssener Gehäuse versenkte (1.). Durch ein problemlos verteidigtes Unterzahlspiel gegen das beste Powerplayteam der Liga holten sich die Grün-Weißen weiteres Selbstvertrauen. Beim Füssener Ausgleichstreffer durch Ondrej Zelenka, der nach Ablage von Florian Simon ins linke untere Eck traf (15.), zeigte sich die Rosenheimer Abwehr dann aber nicht ganz auf der Höhe. Doch die Starbulls antworten bereits eine gute Minute später mit dem erneuten Führungstreffer. Curtis Leinweber eroberte die Scheibe gegen Lubos Velebny in der Rundung, passte nach innen zu Dominik Daxlberger, der legte sofort quer weiter und Kyle Gibbons verwertet aus kurzer Distanz mühelos zum 2:1 aus Rosenheimer Sicht (17.).

Auch im zweiten Spielabschnitt entschärften die Starbulls ein Füssener Powerplay mühelos und hätten danach bei einem Gegenstoß durch Daxlberger den dritten Treffer erzielen können. Just als Füssen stärker zu werden schien, schlugen die Grün-Weißen dann aber zu. Dominik Kolb bediente Leinweber, der legte per Rückhand ab und erneut Kyle Gibbons traf kompromisslos flach und unhaltbar zum 3:1 (31.). Knapp drei Minuten später erhöhte Simon Heidenreich per Abstauber auf 4:1, nachdem Torwart Maximilian Meier einen Schuss von Garret Pruden noch reaktionsschnell abgewehrt hatte (34.). Füssens Schlussmann Meier zeigte wie auch Starbulls-Goalie Andreas Mechel eine starke Leistung und verhinderte mit vielen sehenswerten Paraden weitere Rosenheimer Tore. Machtlos war er aber kurz vor der zweiten Pausensirene, als Curtis Leinweber den Puck erst über die Schlägerschaufel seines Gegenspielers lupfte und sie dann mit der Rückhand zum 5:1 in den Winkel zauberte (40.).

Im letzten Drittel nutzten die Starbulls dann eines von drei Überzahlspielen an diesem Abend zum sechsten Treffer: Henriquez-Morales traf den Pfosten und Daxlberger scheiterte im Nachschuss am per Luftsprung rettenden Torwart – doch dann schob der ebenfalls lange auf einen Torerfolg wartende Alexander Höller zum 6:1 ein (48.). Der zweite Füssener Treffer eine Minute später – Eric Nadeau eroberte hinter dem Rosenheimer Tor die Scheibe und Florian Simon überwand Torwart Mechel per Rückhand (49.) – war nur noch Ergebniskosmetik.

Starbulls-Chefcoach Sicinski freute sich über einen verdienten Sieg: „Unser Forechecking hat gut funktioniert, wir haben wenig zugelassen und haben heute auch unsere Torchancen genutzt. Es war ein cleveres Auswärtsspiel von uns als richtige Antwort auf die Niederlage am Freitag. Dass wir diese gut machen wollen, gilt aber nicht nur für ein Spiel, sondern wir wollen am Dienstag gegen Deggendorf unbedingt da weitermachen, wo wir heute aufgehört haben!“

Das Heimspiel gegen Deggendorf am Dienstag um 19:30 Uhr soll zur erfolgreichen Revanche für das unglücklich im Shout-Out verlorenen Auswärtsspiel der Starbulls am Dreikönigstag gegen den gleichen Gegner werden. Ob dies gelingt, können alle Fans der Starbulls per Internet-Livestream verfolgen. Die Übertragung ist auf dem Portalwww.sprade.tv buch- und abrufbar.

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