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Lindau. (PM EVL) Am vergangenen Spielwochenende konnten die EV Lindau Islanders mit sehr ansprechender Leistung, aber zwei knappen Niederlagen gegen die Tabellenersten Memmingen und... EV Lindau: Letztes Heimspiel der Saison gegen Altmeister SC Riessersee

© Betty Ockert

Lindau. (PM EVL) Am vergangenen Spielwochenende konnten die EV Lindau Islanders mit sehr ansprechender Leistung, aber zwei knappen Niederlagen gegen die Tabellenersten Memmingen und gegen Regensburg leider keine Punkte einfahren.

Bei den nächsten und für diese Saison auch letzten beiden Partien warten erneut zwei Topteams auf die Mannschaft der Islanders. So müssen die Lindauer am Freitag, 6. März, um 20:00 Uhr (Live bei Sprade.tv) zum Tabellendritten nach Deggendorf. Am Sonntag, 8. März, um 18:00 Uhr empfangen sie im Eichwald zum letzten Spieltag der Meisterrunde den Deggendorfer SC. Wie schon am vergangenen Wochenende, könnten die EV Lindau Islanders im Kampf um die vorderen Plätze, noch als Spielverderber agieren und im Dreikampf um Platz 2 bis 4 in der Tabelle ordentlich etwas durcheinanderwirbeln.

Zusammen mit Memmingen konnten sich die Niederbayern in der Hauptrunde vom sehr engen Mittelfeld lange Zeit absetzen. Zum Ende der Hauptrunde hatten die Deggendorfer dann aber eine kleine Schwächephase, sodass Rosenheim und Regensburg mit Siegesserien aufschließen konnten und die Eisbären den DSC in der Meisterrunde sogar überholten. Die Schwächephase zum Jahresende veranlasste die Verantwortlichen auch dazu, kurz nach Jahresbeginn noch auf dem Transfermarkt zuzuschlagen. Der tschechische Verteidiger Martin Kokes, von den Eispiraten Crimmitschau aus der DEL 2, wurde als Verstärkung für die Defensive geholt. Die klare Marschroute des DSC ist und bleibt dennoch weiterhin der sofortige Wiederaufstieg in die DEL 2.

Der 700-fache DEL-Spieler und DSC-Kapitän Thomas Greilinger ergänzt das schon vor der Saison mit absoluten Topspielern gespickte Team ungemein. Der gebürtige Deggendorfer wechselte vor der diesjährigen Saison vom ERC Ingolstadt (DEL) zu den Donaustädtern. Seine Erfahrung von mehr als 100 Länderspielern für die deutsche Nationalmannschaft hilft seinem Team auch in schwierigen Phasen enorm weiter. Zusammen mit Curtis Leinweber, Kyle Osterberg und Andrew Schembri kann das Offensivquartett des DSC schon über 270 Scorerpunkte in der laufenden Saison aufweisen. An der Bande hat DSC-Headcoach Dave Allison das Sagen.

Aufgrund der geballten Offensivkraft der Deggendorfer, wird es für die EV Lindau Islanders, wie gegen Memmingen und Regensburg, darauf ankommen, in der Defensive kompakt zu stehen und nicht zu viele Gelegenheiten für die Niederbayern zuzulassen. Wie das funktionieren kann, zeigten die Islanders beim Hinspiel in der Hauptrunde, als man völlig überraschend einen 6:3-Sensationssieg bei den Donaustädtern einfahren konnte. Ein solches Ergebnis wollen die Ex-Islanders Torhüter David Zabolotny oder Henning Schroth, die mittlerweile in Diensten der Deggendorfer sind, natürlich verhindern. Zudem brauchen die Deggendorfer im Kampf um die vorderen Plätze jeden Punkt um die bestmögliche Ausgangslage für die Playoffs zu haben. Die Islanders würden da nur zu gerne das Zünglein an der Waage spielen.

Zum allerletzten Heimspiel in der diesjährigen Saison, erwarten die EV Lindau Islanders am Sonntag, 8. März, um 18 Uhr, den Altmeister vom SC Riessersee aus Garmisch im Eichwald. Die Partien der Lindauer zu Hause gegen den SCR, waren in dieser Saison stets knappe Angelegenheiten. Mitte November gewannen sie mit einem hauchdünnen, viel umjubelten 1:0-Erfolg in der heimischen Eissportarena. Beim Aufeinandertreffen zum Ende der Hauptrunde war das Spiel erneut eine sehr enge Angelegenheit. Die Islanders glichen die Partie in der 59. Minute verdient aus. Als in der Overtime schon alle mit dem Penaltyschießen rechneten, schlugen die Garmischer eine halbe Minute vor Ende noch zu und nahmen den Zusatzpunkt mit an die Zugspitze. In der ersten Begegnung der Meisterrunde lagen die Islanders nach dem ersten Drittel mit 0:1 vorn, ehe das Spitzenteam von Garmisch die Partie im zweiten Drittel innerhalb von nur acht Minuten in ein 3:1 drehte, dies war auch der Endstand.

Der Topscorer im Team des SC Riessersee ist Eetu-Ville Arkiomaa. Der Finne in Diensten der Garmischer kam vor der diesjährigen Saison vom Alps Hockey League Team aus Lustenau an die Zugspitze und glänzt dort ein ums andere Mal. Um gegen den SC Riessersee Zählbares zu holen, haben die EV Lindau Islanders also eine ganz harte Nuss zu knacken, wollen ihren Fans aber noch einmal ein leidenschaftliches und großartiges Eishockeyspiel zeigen, bevor es dann in die Sommerpause geht. Als besonderes Special für die Anhänger der Islanders, gibt es zum letzten Heimspiel der Saison 100 Liter Freibier für die Fans, solange bis die 100 Liter erschöpft sind. Das Kommen zum letzten Heimspiel lohnt sich mit dem attraktiven Gegner also doppelt!

Welcher Spieler die Garmischer von ihrem Kooperationspartner EHC Red Bull München aufbieten, entscheidet sich kurzfristig. Mit diesem hervorragenden Pool aus jungen hungrigen Nachwuchsspielern, die für das DEL-Team der Münchner Spielpraxis in der Oberliga sammeln sollen, können die Oberbayern meist aus dem vollen schöpfen und stets vier volle Reihen aufbieten. Die EV Lindau Islanders werden es der Mannschaft von der Zugspitze auf alle Fälle so schwer wie nur möglich machen. Denn die brauchen im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs jeden möglichen Punkt, um Platz 4 in der Tabelle noch zu erreichen.

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