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Duisburg. (MR) Im ersten Testspiel der noch jungen Eishockeysaison begrüßte Oberliga-Vizemeister EV Duisburg das DNL-Team der DEG an der Wedau. Seit 5 Tagen stand...

Duisburg. (MR) Im ersten Testspiel der noch jungen Eishockeysaison begrüßte Oberliga-Vizemeister EV Duisburg das DNL-Team der DEG an der Wedau. Seit 5 Tagen stand nun das Team von Franz Fritzmeier auf dem Eis, und inzwischen waren auch die Nachwuchsspieler mit Förder- oder Doppellizenz aus Köln dazu gestoßen. So standen Fritzmeier heute für den ersten Test 17 Feldspieler und 2 Torhüter zur Verfügung, sein Gegenüber Georg Holzmann konnte gar 22 Spieler aufbieten. Allerdings hatte man ausgerechnet von Kapitän Eric Stephan den Spielerpass nicht dabei, und da er selbst auch ohne jegliches Ausweispapier unterwegs war, durfte er sein „C“ an Fabio Pfohl abgeben und dem Spiel von der Tribüne aus folgen.

Nach dieser Verzögerung ging es vor ca. 400 Zuschauern los, wobei das DNL-Team zunächst etwas mehr Respekt zeigte und abwartend agierte. Da aber Patrick Klein im Düsseldorfer Kasten selbigen sauber hielt, und Pfohl in der 8. Minute den bis dahin etwas überraschenden ersten Treffer markieren konnte, wurden die Düsseldorfer mutiger. Dagegen verzweifelten alle Füchse, die versuchten die Scheibe an Klein vorbei ins Tor zu schießen, prügeln oder mogeln, auch eine Überzahl half nicht.

Schneegestöber vor Patrick Klein – © by Eishockey-Magazin (DR)

Der zweite Abschnitt brachte zunächst keine Änderung – Oliver Mebus versuchte es von der Mittellinie, doch auch dieser Hammer wurde Patrick Kleins sichere Fanghandbeute. Daniel Schmölz scheiterte ebenso wie in Überzahl Markus Schmidt, Dennis Fischbuch oder Joel Keussen. Es schien schon ein wenig Frust aufzukommen, denn kurz nach Spielmitte gerieten Keussen und Tobias Brazda aneinander, anschließend nahm sich Keussen noch Tim Brazda zur Brust, es mischten noch ein paar andere mit, auch Oliver Püllen auf Seiten der DEG warf sich ins Geschehen und wurde von Patrick Gogullas Faust auf der Nase getroffen. Es gab längere Diskussionen um die Strafenverteilung, an deren Ende Duisburg in Unterzahl spielte, doch die DEG konnte hieraus keinen Nutzen ziehen. Kaum wieder komplett passierte es aber doch, dass die Zuordnung der Füchse-Verteidiger nicht stimmte, und der Schuss von Erik Keresztury ließ EVD-Goalie Renkewitz wieder ziemlich „alt“ aussehen (36.). Diesmal ließ die Antwort aber nicht lange auf sich warten, und mit einem Strahl brachte Nico Oprée den Fuchs wieder heran (36.). Kurz vor der Sirene hatte Clarke Breitkreuz den Ausgleich auf der Kelle.

Zu Beginn des letzten Drittels konnte Marius Schmidt den Abpraller aus Breutzkreuz´ feinem Sololauf zum Ausgleich an Klein vorbeibringen (43.). Jetzt ging es hin und her, der EVD konnte eine weitere Unterzahl gut verteidigen, dass nichts Gefährliches auf den Kasten kam. Dennis Palka kam der erstmaligen Führung mit seinem Pfostentreffer schon recht nahe, und es waren nur noch gut 5 Minuten zu spielen. Düsseldorfs Hagen Kaisler musste auf die Strafbank, und aus spitzem Winkel hämmerte Dennis Fischbuch die Scheibe in die Maschen zum erlösenden 3:2 (57.).So kann man den Beginn der Duisburger Eiszeit zumindest als gelungen bezeichnen, wenn auch noch einiges zusammenwachsen muss. Das DEG-Nachwuchsteam zeigte bereits ein besser eingespieltes Kollektiv, sowohl im Vergleich mit Duisburg als auch im Vergleich zur Vorwoche.

Dem verletzten Düsseldorfer Spieler Oliver Püllen, der mit gebrochener Nase im Krankenhaus liegt und wohl operiert werden muss, von hier aus gute Besserung!

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Michaela-Ross

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