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Kaufbeuren. (PM ESVK) Einhundertzwanzig schwarze Sekunden im ersten Drittel, in denen man gleich drei Gegentore kassierte, brachten den ESV Kaufbeuren am Freitagabend im Spiel... ESVK unterliegt Krefeld mit 2:3

Nikita Krymskiy – © Sportfoto-Sale (DR)

Kaufbeuren. (PM ESVK) Einhundertzwanzig schwarze Sekunden im ersten Drittel, in denen man gleich drei Gegentore kassierte, brachten den ESV Kaufbeuren am Freitagabend im Spiel gegen den DEL-Absteiger Krefeld Pinguine auf die Verliererstraße.

Die Joker, die ansonsten ein durchaus gutes, vielleicht sogar das beste Spiel der jungen Saison zeigten, sich zurückkämpften und zudem zahlreiche Chancen auf mindestens den Ausgleich verdient gehabt hatten, verloren am Ende vor 2.444 Zuschauern knapp mit 2:3 den Kürzeren.
Die, freilich wenig aussagekräftige, Tabellensituation nach vier Spieltagen erlaubte es sogar, diese Spielansetzung, die es seit der Saison 1996/97 nicht mehr gegeben hatte, als Spitzenspiel der DEL2 zu betiteln. Beide Mannschaften konnten das Spiel mit einem vollen Lineup beginnen, im Tor starteten mit Maxi Meier und Hendrik Hane zwei Torhüter, die beide in dieser Saison noch nicht hinter sich greifen mussten.

Die Teams kamen gut in die Begegnung hinein, wobei der ESVK sich zu Beginn leichte Vorteile erarbeiten konnte, was sich aber nicht mit größeren Torchancen bezahlt machte. In der siebten Minute hatten die Krefelder die erste ganz große Torgelegenheit in diesem Spiel, beim Alleingang von Mike Fischer reagierte Maxi Meier jedoch glänzend. Kurz darauf war der Kaufbeurer Goalie allerdings machtlos, als in der neunten Spielminute Nikita Krymskiy einen zwei auf eins Konter abschließen konnte. Beinahe genau eine Zeigerumdrehung später konnte sich Justin van der Ven hinter dem Kaufbeurer Tor die Scheibe erobern und den heranstürmenden Leon Niederberger bedienen, der den Puck zum zweiten Mal an diesem Abend im Kaufbeurer Tor unterbringen konnte. Doch damit noch nicht genug, denn nur weitere 57 Sekunden später, inzwischen wurde Spielminute elf notiert, erhöhte der langjährige DEL- und ehemalige Nationalspieler Marcel Müller, ziemlich freistehend, auf 0:3. Marko Raita reagierte mit einer Auszeit, wodurch die Joker in der Folge wieder besser zu ihrem Spiel fanden. Tobias Echtler (18. Minute) und Tyler Spurgeon (19. Minute) hätten die Chancen gehabt, noch vor der ersten Pause ihre Mannschaft mit einem Tor ins Spiel zu bringen, scheiterten jedoch an der Krefelder Abwehr bzw. an Hane.

Der Mittelabschnitt erlebte seine ersten Highlights nach etwa fünf gespielten Minuten als nach einer Strafe gegen Tobias Echtler zum ersten Mal an diesem Abend die Special Teams aufs Eis durften. Doch nicht die Gäste aus Krefeld waren es, die diese Situation für sich nutzen konnte, sondern der ESVK: in der 28. Minute konnten sich die Joker aus der Umklammerung der Powerplay-Formation der Pinguine befreien und kamen in Person von John Lammers und Spurgeon in den Genuss eines zwei auf eins Konters. Ersterer bediente seinen Kapitän mustergültig, sodass Spurgeon den Krefelder Torwart erstmals bezwingen konnte. Anderthalb Minten später brachte Tomas Schmidt die erdgas schwaben arena vollends zum Beben, als er bei angezeigter Strafe freistehend vor dem Tor Hane mit einem Rückhandschuss in den Winkel bezwingen konnte. Nun schienen die Gäste verunsichert und behalfen sich mit einer Auszeit. In der 36. Minute hatten Lammers sogar den Ausgleich auf dem Schläger, sein harter Schuss landete aber am Torgestänge.

Im Schlussabschnitt schien das Spiel mehr und mehr zu Gunsten der Kaufbeurer zu entwickeln, da die Joker die Spielkontrolle immer mehr in die Hand nahmen. Die Belohnung dafür gab es in Form von mehreren guten Torchancen, es fehlte aber schlussendlich immer ein wenig Genauigkeit und hier und da auch das Scheibenglück. Am turbulentesten war hier die 43. Minute: erste fälschte Joey Lewis einen Schuss von der blauen Linie direkt an die Querlatte ab, kurz darauf scheiterte Markus Lillich freistehend an Hane. In der 47. Minute war es ebenfalls Lillich, der aus guter Schussposition das Tor verfehlte. In der Schlussphase hielten die Krefelder ihre Offensivbemühungen auf ein Minimum zurück, was die Räume für die Joker in deren Offensive nicht unbedingt öffnete. Der Kaufbeurer gaben sich aber nicht geschlagen, fighteten weiter um jeden Puck und brachten den DEL-Absteiger immer wieder in arge Nöte. Mit all ihrer Routine konnten die Gäste aus Krefeld das Spiel aber über zuZeit bringen, der ESVK stand am Ende erstmals in dieser Saison mit leeren Händen da.

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