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Kaufbeuren. (PM ESVK) Derbyzeit in der energie schwaben arena. Zum 12. Spieltag der Saison 2022/2023 in der 2. Deutschen Eishockeyliga waren die Ravensburg Towerstars... ESVK nach Sieg gegen Ravensburg weiter Tabellenführer
Jere Laaksonen

Jere Laaksonen – © by Sportfoto-Sale (DR)

Kaufbeuren. (PM ESVK) Derbyzeit in der energie schwaben arena. Zum 12. Spieltag der Saison 2022/2023 in der 2. Deutschen Eishockeyliga waren die Ravensburg Towerstars zu Gast im Allgäu.

Das Trainergespann der Joker musste für diese Partie auf die beiden Langzeitverletzten Fabian Koziol und Yannik Burghart verzichten. Kurzfristig meldete sich auch Simon Schütz nicht spielbereit. Leon van der Linde und Joey Lewis sind dagegen rechtzeitig fit geworden. Auch Rückkehrer Mikko Lehtonen erhielt rechtzeitig die benötigte Freigabe und befand sich somit auch im Aufgebot der Kaufbeurer. Der ESV Kaufbeuren gewannt am Ende vor ausverkauftem Haus mit 4:1.

Die Towerstars kamen besser in die Partie und schafften es früh, sich die ersten Möglichkeiten zu erspielen. Angeführt von einem in den Anfangsminuten sehr präsenten Mikko Lehtonen, arbeitete sich das Team von Marko Raita in die Partie. In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. In der 8. Spielminute ist es dann Markus Lillich der im Gewühl im Slot die Übersicht behielt und den ersten Treffer des Abends erzielte. Die Schiedsrichter konsolidierten den Videobeweis und beließen es nach Betrachtung der Bilder bei ihrer „On-Ice-Decision“. Ein Halten gegen Tomas Schmidt kurz nach der Führung zog die erste angezeigte Strafe des Abends nach sich: Die Joker nahmen Daniel Fießinger vom Eis und noch bevor die Strafzeit ausgesprochen wurde ist es Johannes Krauß, der nach Vorlage von Tomas Schmidt und Jere Laaksonen die Führung ausbaute. Angestachelt von einem lauten Stadion waren es nun die Hausherren, die die spielbestimmende Mannschaft waren. Der Matchplan von Marko Raita ging bis dato voll auf: Mit einem aggressiven Forechecking setzte man die Ravensburger Verteidiger früh unter Druck und diese schafften kaum einen geordneten Spielaufbau. Insbesondere die erste Sturmformation um Kapitän Tyler Spurgeon, flankiert von Mikko Lehtonen und Markus Lillich, schaffte es immer wieder sich festzuspielen. Ein Beinstellen von Jacob Lagacé in der 15. Spielminute ermöglichte es den Gästen erstmals in Überzahl zu agieren. Ein Fehler von Jonas Langmann ermöglichte aber den Hausherren die beste Chance in dieser Phase, doch Johannes Krauß brachte die Hartgummischeibe nicht über die Linie. Aufgrund eines Haltens gegen Maximilian Hadraschek egalisierten sich beide Strafen. In der darauffolgenden Überzahl ist es Alexander Thiel der frei vor Jonas Langmann zum Schuss kam, der Ravensburger Schlussmann kann diesen noch parieren, doch Tyler Spurgeon steht goldrichtig und bringt den Abpraller hinter die Linie. Nach einem Stockcheck gegen Goldhelm Sebastian Gorcik von Nickolas Latta durften die Joker kurz vor der Pause nochmal in numerischer Überzahl ran. Mit einem Spielstand von 3:0 ging das Derby in die Pause.

Die Hausherren starteten mit noch 1 Minute in numerischer Überzahl in den Mittelabschnitt. Die Towerstars überstanden diese Phase unbeschadet. Man merkte, dass die Buron Joker durch die Führung und die Ergebnisse der letzten Spiele mit viel Selbstvertrauen agierten. Aus einer Druckphase resultierte dann auch die nächste Strafzeit gegen die angereisten Oberschwaben. Robin Drothen wurde wegen Beinstellens in die Kühlbox geschickt. Was den Allgäuern im ersten Drittel noch verwehrt wurde schafften nun die Gäste: Oliver Granz wurde von Robbie Czarnik auf die Reise geschickt und fuhr alleine auf Daniel Fießinger zu. Der Schlussmann der Bayern blieb lange stehen, doch Granz schloss eiskalt durch die Hosenträger ab und erzielte das erste Tor des Abends für seine Farben. Sekunden später ist es Max Oswald mit der Chance den alten Vorsprung wieder herzustellen. Der junge Stürmer verzog jedoch knapp. Marko Raita konnte mit den Folgeminuten nicht zufrieden sein: Seine Männer wirkten unkonzentriert und ermöglichten Ravensburg mehrere Kontersituationen. Es war in dieser Phase Daniel Fießinger zu verdanken, dass die Gäste nicht nochmal auf die Anzeigetafel kamen. Im weiteren Verlauf festigte sich die Verteidigung wieder, aber die Towerstars blieben die tonangebende Mannschaft. In der 35. Spielminute ist es dann jedoch Robin Drothen, der Jere Laaksonen behindert und so den Joker die nächste Überzahlmöglichkeit gab. Die Allgäuer kamen zwar gut in die Überzahlformation, schafften es jedoch nicht, Jonas Langmann vor große Probleme zu stellen. Beide Mannschaften neutralisierten sich in der Folge und so ging es mit einem Spielstand von 3:1 in die Kabine.

Ravensburg kam besser aus der Kabine und hielt an dem Druck aus dem 2. Drittel fest. Der ESV Kaufbeuren tat sich schwer, einen geordneten Spielaufbau durchzuziehen und so schafften es die angereisten Gäste oft, sich im Drittel der Joker festzusetzen. Die Männer von Marko Raita verteidigten jedoch konsequent und konzentriert und ermöglichten kaum gefährliche Abschlüsse. Zu Mitte des Drittels gab es dann eine Strafe gegen Tomas Schmidt. Der Verteidiger musste wegen Hakens in die Kühlbox. Die Hausherren bewiesen, warum sie das beste Unterzahl der Liga aktuell stellen und killten auch diese numerische Unterlegenheit gekonnt. Sieben Minuten vor dem Ende war es Marvin Feigl, der Sebastian Gorcik hielt und so die nächste Strafe des Abends erhielt. Angepeitscht von einer ausverkauften energie schwaben arena versuchte das Team von Marko Raita das nächste Tor zu erzielen. Die Gäste verteidigten jedoch konsequent und ließen keine Tormöglichkeiten zu. Kurz vor Ende hatten die Hausherren durch Markus Schweiger und Joey Lewis die Möglichkeit, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Doch Jonas Langmann bewies zweimal seine Klasse. In den Schlussminuten agierten die Hausherren souverän. Man hielt die Scheibe lange und ließ so gekonnt die Zeit von der Uhr laufen. Tim Kehler ging nochmal volles Risiko und zog 90 Sekunden vor Ende den Torhüter zu Gunsten eines weiteren Feldspielers. Dies sollte nicht belohnt werden und so traf Joey Lewis ins leere Tor zum 4:1. Kurz vor Ende war die Scheibe aus Sicht der Heimkurve erneut hinter Jonas Langmann. Nach Betrachtung der Videobilder konnte die jedoch klar belegt werden, dass der Puck die Linie nie komplett überquert hatte. Am Ende feierten die Buron Joker dank einer geschlossenen Defensivleistung einen 4:1 Heimsieg über die Ravensburg Towerstars.

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