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Kaufbeuren. (PM ESVK) Für den ESV Kaufbeuren stand heute Abend eine kurze Auswärtsfahrt auf dem Plan. Es ging für die Allgäuer am 25. DEL2... ESVK feiert Auswärtssieg in Ravensburg
Jere Laaksonen

Jere Laaksonen – © by Sportfoto-Sale (DR)

Kaufbeuren. (PM ESVK) Für den ESV Kaufbeuren stand heute Abend eine kurze Auswärtsfahrt auf dem Plan.

Es ging für die Allgäuer am 25. DEL2 Spieltag nach Oberschwaben zu den Ravensburg Towerstars.
ESVK Trainer Marko Raita musste dabei verletzungsbedingt auf Fabian Koziol, Yannik Burghart, John Lammers und kurzfristig auch auf Kapitän Tyler Spurgeon verzichten. Daniel Fießinger stand im Tor der Joker.

Nach dem das Spiel in den erstem Minuten noch etwas hin und her wog, übernahmen die Kaufbeurer rund um die dritte Spielminute die Kontrolle über die Partie. Ein erstes Powerplay der Joker nach drei Minuten war noch etwas zerfahren und brachte keine wirkliche Gefahr für das Tor von Jonas Langmann. Mit Ablauf der Strafe aber setzten sich die Joker immer wieder im Drittel der Oberschwaben fest und kamen dabei auch zu guten Torabschlüssen. Ein zweites Überzahlspiel des ESVK nach 12 Minuten war sehr druckvoll und die Joker gaben auch viele Schüsse ab, leider wollte aber keiner in das Tor der Towerstars fallen. In der 15. Spielminute hatten die Ravensburger dann eine ihrer wenigen Aktionen in der Offensive und trafen zum 1:0. Nach einem gewonnenen Anspiel war es Charlie Sarault, der mit einem verdeckten und platzierten Schuss gegen den machtlosen Daniel Fießinger traf. Der ESVK drückte nach dem etwas unglücklichen Gegentreffer weiter auf das Tor der Towerstars und hatte unter anderem durch Joey Lewis eine ganz dicke Chance das Spiel schnell auszugleichen. Eine weitere Strafe gegen die Ravensburger, die erneut dem druckvollen und aggressiven Spiel der Joker geschuldet war, brachte Markus Lillich noch zwei sehr gute Ausgleichschancen ein. Der Stürmer der Joker aber verzog zwei mal. So ging es mit einen Spielstand von 1:0 in die erste Pause.

Im zweiten Drittel drückten die Joker weiter auf die Tube und hatten in den ersten Minuten schon mehrere Gelegenheiten das Spiel auszugleichen. Eine Strafe gegen die Joker unterband diese Bemühungen vorerst. Der ESVK aber verteidigte in Unterzahl gut und Daniel Fießinger war ein starker Rückhalt. Die Kaufbeurer kamen nach 28 Minuten zu ihrem bereits vierten Powerplay an diesem Abend, auch das vierte Überzahlspiel brachte trotz der einen oder anderen guten Möglichkeit, unter anderem von Alex Thiel, keinen Torerfolg. Die Mannschaft von Trainer Marko Raita ließ sich aber nicht beirren und spielte weiter ihr Spiel. Belohnt wurden die Joker dann in der 33. Spielminute. Der ESVK hatte bei einem Konter viel Platz, Markus Lillich legte die Scheibe in den Rückraum zu Mikko Lehtonen und dessen Schuss schlug im rechten Toreck ein. Jonas Langmann im Tor der Towerstars war wohl noch an der Scheibe, konnte diese aber nicht mehr entscheidend ablenken. Direkt nach dem anschließenden Anspiel hatte Jacob Lagacé die große Chance auf einen schnellen Doppelschlag, der Kanadier verzog aber frei vor dem Ravensburger Tor hauchdünn. Den Doppelschlag der Allgäuer sollte es dann aber doch noch geben. Jere Laaksonen zog nach einem schnellen Aufbaupass in die Zone der Ravensburger, seinen Schuss konnte Jonas Langmann nicht festhalten und der Sturmtank der Joker konnte dabei seinen eigenen Nachschuss zum 1:2 im Kasten der Oberschwaben unterbringen. Nach dem Führungstreffer der Allgäuer schafften es die Towerstars auch wieder vermehrt in der Offenisve für gefahr zu sorgen. Daniel Fießinger stand somit immer öfter im Mittelpunkt des Spielgeschehens, ließ aber keinen Gegentreffer zu und es ging mit einem Spielstand von 1:2 in die zweite Pause.

Das dritte Drittel begann mit einem etwas nervös wirkenden ESVK. Die Joker ließen sich von den Oberschwaben immer wieder unter Druck setzen und hatten Schwierigkeiten zu einem guten und gennauen Spielaufbau zu kommen. Eine Strafe gegen Mikko Lehtonen nach 44 Minuten brachte den Hausherren im Powerplay gute Chancen, jedoch war Daniel Fießinger immer Herr der Lage und die Unterzahlformationen der Wertachstädter verteidigten dazu leidenschaftlich gut. Kaum wieder komplett, hatte Jere Lakksonen den dritten Treffer der Joker gegen den schon am Boden liegenden Jonas Langmann auf dem Schläger, sein Schuss wurde aber wohl noch von einem Ravenburger Verteidiger entscheidend geblockt. Nach 49 Minuten hatten die Kaufbeurer wieder ein Powerplay und leider konnten sie dieses wieder nicht nutzen. Der heute sehr auffällige Joey Lewis, der für den verletzten Tyler Spurgeon die Joker als Kapitän anführte, hatte noch die beste Möglichkeit für seine Farben einen Treffer zu erzielen. Die in dieser Phase wieder sehr druckvollen Towerstars kamen dann in der 53. Minute zum Ausgleichstreffer. Robbie Czarnik bekam frei im Slot den Puck perfekt aufgelegt und verwandelte mit einem satten Direktschuss zum 2:2 für die Oberschwaben. In der Folge waren die Ravensburger dann das etwas agilere und aktivere Team und tauchten immer wieder gefährlich vor Daniel Fießinger auf. Der Joker Golaie war aber wie so oft in dieser Spielzeit ein starker und sicherer Rückhalt. So ging es mit einem Spielstand von 2:2 in die Overtime.
Diese war nicht gerade reich an Chancen. Max Hadraschek scheiterte alleine vor Daniel Fießinger und Jonas Langmann musste gegen Jacob Lagacé und Mikko Lehtonen zwei mal für seine Mannschaft retten. Keine Tore in der Overtime, das Spiel musste also im Penaltyschießen entschieden werden. In diesem war Daniel Fießinger dann für die Ravensburger nicht zu überwinden. Der Kaufbeurer Torhüter parierte die Versuche von Sam Herr, Charlie Sarault und Robbie Czarnik, während ESVK Top Scorer Jacob Lagcé Jonas Langmann mit einer schönen Körpertäuschung zum entscheidenden Treffer überwinden konnte. Somit konnten sich die Joker am Ende, zur großen Freude der vielen mitgereisten ESVK Fans, den Zusatzpunkt sichern.

Für den ESV Kaufbeuren geht es am Sonntag um 17:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Heilbronner Falken weiter.


Kein Extralohn im Spiel gegen Kaufbeuren

Tim Sezemsky und Markus Schweiger – © Kim Enderle

Ravensburg. (PM Towerstars) Die Ravensburg Towerstars mussten sich am Ende eines spannenden Eishockeyabends mit einem Punkt zufriedengeben. Das Team von Coach Tim Kehler unterlag dem Tabellenzweiten Kaufbeuren mit 2:3 nach Penaltyschießen.

2819 Zuschauer in der CHG Arena sahen in den ersten Minuten zunächst ein Hin und Her, bei dem hochkarätige Einschussmöglichkeiten eher selten waren. Das sollte sich auch nach drei Minuten nicht ändern, als Josh MacDonald eine Strafzeit wegen Beinstellen aufgebrummt bekam. Hier standen die Ravensburger Unterzahlformationen sehr gut in der eigenen Zone und ließen nichts zu.

Insgesamt hatten die Gäste im Startabschnitt mehr vom Spiel, sie überbrückten die neutrale Zone schneller und effektiver und drängten die Oberschwaben oft tief ins eigene Drittel. Den Führungstreffer konnten aber dennoch die Ravensburg Towerstars verbuchen. Nach einem gewonnenen Bully kam die Scheibe zu Charlie Sarault an die blaue Linie und der kanadische Stürmer hämmerte das Spielgerät zum 1:0 ins rechte Lattenkreuz. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zur ersten Pausensirene.

Im zweiten Spielabschnitt hatten die Towerstars nach fünf Minuten die gute Gelegenheit zum Ausbau der Führung, als diesmal das Gäste-Team einen Spieler auf der Strafbank sitzen hatte. Doch wie schon zuvor auf der Gegenseite Jonas Langmann, war auch der Kaufbeurer Torhüter Daniel Fießinger nicht zu überwinden. Was auffiel in diesem Spielabschnitt: Die spielerischen Vorteile des ESVK waren noch einen Tick deutlicher als zuvor, allerdings war die Qualität der Ravensburger Chancen höher. Die allerbeste Chance hatte sicherlich Oliver Granz nach neun Minuten. Direkt von der Strafbank kommend, kam er bei einem 2 gegen 1 Break zum Abschluss, er brachte den Puck aber nicht an Fießinger vorbei.

Bitter war dies vor dem Hintergrund, dass Kaufbeuren etwas mehr als eine Minute später das Spiel drehte. Zunächst kam Mikko Lehtonen im Rahmen eines 3 gegen 2 Konters frei im Slot zum Schuss und traf halbhoch zum 1:1, 94 Sekunden später kullerte die Scheibe nach einem Schuss von Jere Laaksonen unglücklich für Jonas Langmann zum 1:2 über die Linie. Es blieb bei diesem Spielstand zwar bis zum Ende des zweiten Drittels, die Towerstars verbuchten insbesondere in der Schlussphase aber sehr starke Szenen und Möglichkeiten auf den Ausgleichstreffer. Das sollte Mut und Selbstvertrauen geben für den Schlussabschnitt.
Dieser war dann prompt mit offenem Visier geführt, noch härter umkämpft und spielerisch ausgeglichen. Nachdem beide Teams jeweils den personellen Vorteil einer gegnerischen Strafzeit nicht nutzen konnten, erlöste Robbie Czarnik seine Teamkollegen und die Fans in der 53. Minute. Nach starker Vorarbeit von Tim Sezemsky nahm Robbie Czarnik frei stehend im Slot direkt ab und traf unhaltbar zum viel umjubelten 2:2 Ausgleich. Beide Teams hatten in der Schlussphase hochkarätige Möglichkeiten, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden, es blieb nach 60 Minuten aber beim 2:2.

In der Verlängerung hatten die Towerstars deutlich mehr Puckbesitz und Präsenz im gegnerischen Drittel, doch auch hier wollte kein Treffer fallen und die Entscheidung musste über das Penaltyschießen ermittelt werden. Hier war das Schussglück allen drei Ravensburger Schützen nicht hold, so reichte der einzige verwandelte Anlauf von Kaufbeurens Topstürmer Jacob Lagacé zur Entscheidung über den Zusatzpunkt.
„Wir haben heute gegen einen sehr starken und strukturierten Gegner verloren. Ich bin am Ende stolz auf die Jungs, dass sie wie schon in den beiden Spielen zuvor einen Weg im Schlussdrittel gefunden haben, einen Rückstand nochmals auszugleichen“, resümierte Towerstars Trainer Tim Kehler nach dem Spiel.

Am Sonntag sind die Towerstars auf weiter Reise zu den Lausitzer Füchsen, die am Freitagabend ihr Auswärtsspiel in Bayreuth mit 3:1 gewannen. Spielbeginn ist um 17 Uhr, die Partie wird live auf SpradeTV gezeigt.

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