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Düsseldorf. (MR/DR) Nur Sieger und strahlende Gesichter gab es nach der ersten Ausgabe des „Hockey is Diversity“ (HiD) Inline Summer Bash im Eisstadion an... Es gab nur Sieger beim ersten „Hockey is Diversity“ Inline Summer Bash!

Team DEG Rhein Rollers – Team Hockey is Diversity – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR/DR) Nur Sieger und strahlende Gesichter gab es nach der ersten Ausgabe des „Hockey is Diversity“ (HiD) Inline Summer Bash im Eisstadion an der Brehmstrasse in Düsseldorf.

Das Endergebnis dieses Spiels war zweitrangig, stand doch ein starkes Zeichen im Kampf gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung sowie für mehr Toleranz und Vielfalt im Hockeysport im absoluten Vordergrund.

Das Spiel zwischen einer All-Star Mannschaft der DEG Rhein Rollers und einem Team der „Hockey is Diversity“ ging zwar mit 6:3 an die Rhein Rollers, doch das Ergebnis interessierte am Ende niemanden, denn es ging ja um den Spaß und die Botschaft. Das von Rhein Rollers Nachwuchs-Coach Uli Geitner initiierte und von HiD Gründer Dr. Martin Hyun unterstützte Spiel diente einzig und allein dazu, den Menschen zu zeigen, wie Vielfalt funktioniert.

Geitner, der selbst zwei Söhne im Eishockey als Spieler hat, bzw. hatte (Nick spielt zukünftig bei den Straubing Tigers, Lennart war bei den Ratinger Ice Aliens aktiv), ist mit seiner Frau Wati verheiratet. deren Eltern aus Indonesien eingewandert sind. Auch sie haben Rassismus und Diskriminierung erlebt und ertragen müssen.

Dr. Martin Hyun, in Krefeld geborener Sohn Koreanischer Gastarbeiter, war der erste koreanisch-stämmige Eishockeyprofi in der DEL. Der vom ehemaligen Krefelder Pinguin im Jahre 2010 gegründete Verein „Hockey is Diversity“ versteht sich als gemeinnütziges, internationales Netzwerk von aktuellen und ehemaligen Amateur- und Profi-Eishockeyspielern und bekennt sich zu Chancengleichheit und Respekt, besonders (aber nicht nur) im Sport und will auf Diskriminierung und Rassismus aufmerksam machen und diesem entgegenwirken. Hier sieht man den (Mannschafts-)Sport als gute Gelegenheit und öffentlichkeitswirksames Instrument. Und da man nicht nur große Sprüche klopfen will, sondern auch etwas tun muss, um etwas zu bewegen, passt auch sehr gut das Motto von HiD: „CHECK RACISM OUT OF HOCKEY“

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