Bonn. (PM MagentaSport) Dresden lebt! Der 4:2-Erfolg bei den Augsburger Panther ist der erste Dreier seit dem 3. Spieltag für den Aufsteiger.
Der neue Eislöwen-Coach Gerry Fleming erlebt somit den perfekten Einstand. „Wir haben den Puck gut laufen lassen, haben gut kommuniziert, wir haben viel geschlossener gespielt, als ich das auf den Videos gesehen habe. Die Jungs haben sich das verdient. Es ist ein gutes Momentum, jetzt müssen wir weitermachen”, freut sich Fleming, der nur kleine Anpassungen vorgenommen hatte: „Babyschritte“ wie er erklärte.
„Es tut unfassbar gut“, erklärte Eislöwen-Goalie Janick Schwendener nach einer starken Vorstellung: „Dieses gute Gefühl nehmen wir mit nach Hause. Ich hatte das Gefühl, dass wir sehr gut eingestellt waren. Es waren klare Vorgaben da, die umgesetzt werden konnten. Wir hatten gute Breakouts und viel Speed, das haben wir sehr gut gemacht. Es gibt viel Glaube, weil die Details, die wir besprochen haben, haben funktioniert.“ Den nächsten Schritt will Dresden gegen die Eisbären Berlin gehen (Freitag ab 19.00 Uhr live in der Konferenz und ab 19.25 Uhr im Einzelspiel).
Für Augsburg hingegen geht die miese Heim-Serie weiter. Es war die 5. Niederlage aus den letzten 6 Heimspielen. Die Quittung der Fans: zwischenzeitlicher Stimmungsboykott und fluchtartiges Verlassen der Halle schon vor der Schluss-Sirene.
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen vom Auftaktspiel des 25. Spieltag in der DEL präsentiert von MagentaSport.
Weiter geht es am Freitag mit der großen Konferenz – u.a. mit den Spitzenspielen EHC Red Bull München gegen ERC Ingolstadt und Straubing Tigers gegen Adler Mannheim (ab 19.15 Uhr live).
Augsburger Panther – Dresdner Eislöwen 2:4
Die Dresdner Eislöwen feiern den ersten Dreier seit dem 3. Spieltag. Für Augsburg hingegen geht eine miese Serie zu Hause weiter. Es war die 5. Niederlage aus den letzten 6 Heimspielen – die Zuschauer reagieren zwischendrin mit Stimmungsboykott.
Alle Tore des Spiels
Die Augsburg-Fans sind stinksauer nach der Niederlage gegen Dresden und verabschieden ihr Tem mit einem Pfeifkonzert.
Gerry Fleming, Trainer Dresdner Eislöwen: „Die Jungs haben ein tolles Spiel abgeliefert. Wir haben hart in unseren Positionen gearbeitet und haben hart gearbeitet, bevor die brenzligen Situationen zustande kamen. Dadurch hatten wir es einfacher. Wir haben den Puck gut laufen lassen, haben gut kommuniziert, wir haben viel geschlossener und schneller gespielt, als ich das auf den Videos gesehen habe. Die Jungs haben sich das verdient. Es ist ein gutes Momentum, jetzt müssen wir weitermachen.”
Janick Schwendener, Dresdner Eislöwen: “Es tut unfassbar gut. Wir waren oft nah dran, wir hätten es auch schon mal verdient. Es wollte nicht sein, heute hat es geklappt. Dieses gute Gefühl nehmen wir mit nach Hause. Ich hatte das Gefühl, dass wir sehr gut eingestellt waren. Es waren klare Vorgaben da, die umgesetzt werden konnten. Wir hatten gute Breakouts und viel Speed, das haben wir sehr gut gemacht. Es gibt viel Glaube, weil die Details, die wir besprochen haben, haben funktioniert. Das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Spiele.”
Thomas Dolak, Co-Trainer Augsburger Panther: “Im 1. Drittel haben wir es zu kompliziert gespielt und haben uns nicht unterstützt. Das hat sich auch ins 2. Drittel gezogen. Das war zu wenig von uns. Dresden bekommt frischen Wind rein in ihre Truppe mit dem neuen Trainer, die wollen sich natürlich alle zeigen. Man muss es ihnen lassen, die Dresdner haben es gut gemacht, sie haben es einfach gespielt. Wir haben es nicht geschafft uns mal bei denen im drittel festzusetzen und Druck auszuüben.”
„Baby-Schritte“, um Dresden vom letzten Platz weg zu bringen
Gerry Fleming, Trainer Dresdner Eislöwen vor seinem Debüt: “Es ist eine tolle Möglichkeit für jeden Coach. Es gibt so viele gute Seiten an diesem Eishockey-Klub. Sie wissen, dass sie unterperformt haben, warum auch immer. Wir kommen hier rein und versuchen zu helfen, um das Schiff in die richtige Richtung zu lenken. Wir werden das System nicht ändern, das ist in Ordnung. Es geht darum, wie wir innerhalb des Systems spielen, es geht um Details. Wir reden die ganze Zeit von Gewohnheiten und darauf fokussieren wir uns innerhalb des Systems. Wir müssen unser Wettbewerbs-Level und Kampf-Level nach oben schrauben. Wenn man zu einem neuen Team kommt, das Probleme hat, dann versuchst du kleine Anpassungen zu machen, Baby-Schritte. Du willst nicht reinkommen und das Boot rocken, was dazu führt, dass die Jungs nachdenken und zögerlich in ihrem Spiel sind. Wir fokussieren uns auf die Details. Wir haben einige sehr gute Spieler in unserem Team, die ihr gesamtes Potenzial noch nicht gezeigt haben. Es heißt ‘do or die’ für uns und damit geht es jetzt los.”
Der DEB verlängert mit Bundestrainer Harold Kreis bis 2027
MagentaSport-Experte Patrick Ehelechner: “Für mich war dieser Schritt logisch, dass er verlängert. Die Heim-WM 2027 ist ein weites Ziel. Es sind noch 2 Zwischenziele mit Olympia und der WM in der Schweiz dazwischen, aber hat er sich verdient. Auch schon in seinem ersten Jahr durch den Silbermedaillengewinn. Hat er sich absolut verdient.”
Eishockey live bei MagentaSport
PENNY DEL, 25. Spieltag
Freitag, 05.12.2025
ab 19.00 Uhr in der Konferenz und ab 19.25 Uhr im Einzelspiel: EHC Red Bull München – ERC Ingolstadt, Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters, Grizzlys Wolfsburg – Löwen Frankfurt, Kölner Haie – Nürnberg Ice Tigers, Schwenninger Wild Wings – Pinguins Bremerhaven, Straubing Tigers – Adler Mannheim
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