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Moosburg. (PM EVM) Nach den Kankovskys wird es in der kommenden Spielzeit beim EVM wieder ein Vater-Sohn-Gespann geben: Goalie Max Englbrecht, der in der... Erst der Vater, dann der Sohn: Max Englbrecht erster Neuzugang beim EVM

Maxi Englbrecht – © by Eishockey-Magazin

Moosburg. (PM EVM) Nach den Kankovskys wird es in der kommenden Spielzeit beim EVM wieder ein Vater-Sohn-Gespann geben: Goalie Max Englbrecht, der in der Vorsaison pausiert hat, leistet seinem Vater, Trainer Bernie Englbrecht, bei den Grün-Gelben Gesellschaft.

„Aber“, kündigt der 29-jährige, höherklassig erfahrene Landshuter an, „ich komme nicht zur Gaudi. Ich habe auch in der Landesliga einiges vor.“

Dass Max Englbrecht im besten Eishockey-Torwart-Alter nur noch fünftklassig spielt, war sicherlich nicht der Plan. Nachdem er 2007/08 den Durchbruch in der damaligen Landshuter Zweitliga-Mannschaft nicht geschafft hatte, versuchte der ehemalige Nachwuchs-Nationalkeeper sein Glück bei den Oberligisten Deggendorf, Passau und Regensburg und erhielt DEL-Förderlizenzen für Ingolstadt, Köln und Straubing. Bei den letztgenannten Tigers bestritt Englbrecht auch sein erstes DEL-Spiel. Nach zwei Jahren bei den Hannover Scorpions kehrte er 2014 nach Landshut zurück, wo der 1,88 Meter große und 87 Kilo schwere Schlussmann mit dem EVL 2018/19 die Oberliga-Meisterschaft feiern durfte.

„Danach habe ich mich erst mal auf meine berufliche Laufbahn konzentriert“, sagt Max Englbrecht, der sich allerdings in Trainingseinheiten seines Vaters in Moosburg fit gehalten hat. „Und jetzt juckt es mich wieder.“ Wobei er sich über ein mögliches Karriereende trotz der einjährigen Pause keine Gedanken gemacht habe: „Da war ich noch zu sehr dabei.“ Auch beim EVM kenne er zahlreiche Spieler, weshalb er nach Gesprächen mit der sportlichen Leitung nicht lange habe überlegen müssen: „Hier passt das Gesamtkonzept – nicht zuletzt aufgrund der Nähe zu Landshut.“

Ach ja: Sieht Max Englbrecht es eher als Vor- oder Nachteil, dass sein Vater in Moosburg an der Bande steht? „Die Vater-Sohn-Konstellation gab es für mich schon in Straubing und Landshut. Wir verstehen uns super, deshalb ist das überhaupt kein Problem.“

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