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  Krefeld. (RS) Endlich geht sie los. Die wahre Eishockeyzeit, in der die Pinguine letzte Saison nicht mitmischen konnten. Dieses Jahr ist alles anders!...

 

Martin Schymainski und Derek Dinger (rechts) im Clinch - © by Eishockey-Magazin (OM)

Martin Schymainski und Derek Dinger (rechts) im Clinch – © by Eishockey-Magazin (OM)

Krefeld. (RS) Endlich geht sie los. Die wahre Eishockeyzeit, in der die Pinguine letzte Saison nicht mitmischen konnten. Dieses Jahr ist alles anders! Tabellenplatz 3 bescherte den Seidenstädtern das Heimrecht im Viertelfinale gegen den bisherigen Angstgegner der abgelaufenen Hauptrunde. Alle vier Spiele gingen verloren, zwar denkbar knapp mit einem Tor Differenz aber den Pinguinen gelang nur ein mickriger Punkt gegen die Panther.
In den Playoffs wird nicht über Verletzungen gesprochen, deshalb hier einmalig die Auflistung der Ausfälle:
ERC Ingolstadt: Tim Conboy, Christopher Gawlik, Tyler Bouck, Sean O`Connor.
Krefeld Pinguine: Dusan Milo, Adam Courchaine.

Auf beiden Seiten wirkten die Aktiven, vor allem die Torhüter, zu Beginn sehr nervös, was Ficenec mit einem Schuss aus der Distanz nutzen wollte, doch Langkow konnte trotz einiger Probleme klären (2.). Vor allem der ERC Ingolstadt versuchte seinen Claim abzustecken und agierte mit sehr viel Körpereinsatz, wobei die Pinguine gut dagegen hielten. So marschierten Schymainski auf Krefelder Seite und Dinger auf Seiten der Gäste gleichzeitig auf die Strafbank. Diese 4 gegen 4 Situation nutzte Michael Periard zur Gäste Führung, er umkurvte zweimal das Gehäuse von Langkow und schoss ihm die Scheibe von der Seite an den Körper von wo sie ins Tor rutschte (4.). Doch die Seidenstädter nutzten ihr erstes Überzahlspiel zum Ausgleichstreffer (8.) Der Schuss von Kurka prallte von der Bande hinter dem Tor auf die andere Seite, wo Blank gedankenschnell reagierte und sie quer auf Vasiljevs schob, der das Angebot dankbar annahm. Das zweite Powerplay, der zweite Treffer für Schwarz-Gelb. Josh Meyers hatte von der blauen Linie abgezogen, seine Kollegen nahmen Gordon die Sicht. 2-1 für Krefeld nach 10 Minuten. In der Folge spielten die Panther noch intensiver auf den Körper, teilweise hart an der Legalität. Das schwache Schiedsrichtergespann Bauer/Schimm nahm dies zum Anlass für den Rest des ersten Spielabschnittes jeweils Spieler auf beiden Seiten zu bestrafen. Höhepunkt, als Langkow einen harmlosen Schuss sicher abfing und darauf von Weller ins Tor gecheckt wurde. Dies konnte Francois Methot nicht durchgehen lassen und stellte den Ingolstädter zu einem Gespräch unter Männern, bei dem der Franko-Kanadier auf Krefelder Seite jedoch den kürzeren zog. Das Ergebnis: 5+ Spieldauerstrafe für beide Akteure.
Im Mittelabschnitt wurde die Begegnung etwas ruhiger was die Strafen anging ohne jedoch an Spannung und Intensivität zu verlieren. Die Gäste aus Ingolstadt hatten im Mittelabschnitt mehr Spielanteile scheiterten aber Ein ums Andere Mal an Scott Langkow, der beschlossen hatte keinen Treffer zuzulassen. Dies spürten die Panther bei Chancen druch Ficenec (22.), Laliberte (23.) und mit der wohl besten Möglichkeit, Tyler Hambly der nach 29 Minuten im Slot völlig frei zum Schuss kam, jedoch viel zu hoch zielte. Die Pinguine hatten nicht so viele Einschussmöglichkeiten, die beste vergab Roland Verwey, der von hinter dem Tor mit einer schönen Einzelaktion vors Tor zog (31.). Vorausgegangen war ein starker Wechsel der Vasiljevs, Driendl, Blank Reihe.

 

Krefelds Tomas Kurka vor dem Tor von Ian Gordon - © by Eishockey-Magazin (OM)

Krefelds Tomas Kurka vor dem Tor von Ian Gordon – © by Eishockey-Magazin (OM)

Im Schlussabschnitt spielten die Pinguine etwas defensiver, waren aber durch Konter jederzeit gefährlich. Derek Dinger zog noch vor der blauen Linie ab und hätte Langkow beinahe auf dem falschen Bein erwischt (46.) Roland Verwey nagelte die Scheibe nach einem Break ans Lattenkreuz (47.). Beim nächsten Angriff der Seidenstädter kam das Spielgerät über Blank und Driendl zu Vasiljevs vor Tor und der KEV Kapitän konnte Ian Gordon mit einem Drehschuss überwinden (48.). Der ERC versuchte in den verbleibenden Minuten nochmals Alles konnte Langkow aber nicht bezwingen. Als dann auch noch Jeff Likens drei Minuten vor Spielende auf die Strafbank musste, spielten die Pinguine clever die Uhr herab. Als Gordon für einen weiteren Feldspieler sein Gehäuse verließ, waren nur noch 35 Sekunden zu spielen.
Als Erkenntnis dieses ersten Viertelfinalspieles der Best of Seven Serie bleibt, dass die Krefeld Pinguine sehr wohl gegen die Ingolstädter Panther gewinnen können.
Als nächstes geht die Serie nach am Freitag nach Ingolstadt, bevor dann am Sonntag, 24.03.2013 um 14.30Uhr das dritte Spiel wieder in Krefeld stattfindet.

Statistik

Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 3:1 (2:1/0:0/1:0)
Tore: 0:1 (03:59) Periard (Motzko/Hager) 4-4, 1:1 (07:27) Vasiljevs (Blank/Kurka) PP4-3, 2:1 (09:58) Meyers PP5-4, 3:1 (47:33) Vasiljevs (Driendl/Blank)


Strafen: Pinguine 24 + 5 + Spieldauer Methot – ERC 26 + 5 + Spieldauer Weller

Zuschauer: 6.528

Schiedsrichter: Bauer / Schimm
Linienrichter: Gemeinhardt / Schrader

Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: Langkow (Duba) – Sonnenburg, Meyers; Hanusch, Robar, Akdag, Pavlikovsky, Klöpper – Vasiljevs, Driendl, Blank; Methot, Voakes, Clark; Verwey, Pietta, Kurka, Schymainski, Kretschmann, Ostwald.

ERC Ingolstadt: Gordon (Janka) – Periard, Likens; Hambly, Ficenec; Heid, Weller – Laliberte, Hahn, Oblinger; Barta, Hager, Motzko; Sabolic, Ross, Greilinger; Boucher, Sparre, Dinger.

Three Stars:
*** Blank (Krefeld)
** Langkow (Krefeld)
* Hager (Ingolstadt)

 

Fotostrecke zum Spiel

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Stimmen zum Spiel

 

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