Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Mannheim (GK). Die Adler haben am Wochenende für den Rest der Saison den 36-jährigen  Stürmer Eric Schneider unter Vertrag genommen. Der Kanadier trifft in...

Eric Schneider  - © by Eishockey-Magazin (DR)

Eric Schneider – © by Eishockey-Magazin (DR)

Mannheim (GK). Die Adler haben am Wochenende für den Rest der Saison den 36-jährigen  Stürmer Eric Schneider unter Vertrag genommen. Der Kanadier trifft in dieser Woche in Mannheim ein und wird am Donnerstag mit der Mannschaft zusammen trainieren. Eric Schneider spielte bereits von 2006 bis 2013 in der Deutschen Eishockey Liga (DEL)  für die Hannover Scorpions – damals unter Hans Zach –, die Frankfurt Lions, den EHC München und die Hamburg Freezers. Eric Schneider hat bei den Adlern einen Vertrag bis zum 30. April 2014 unterschrieben und wird mit der Rückennummer 11 auflaufen.

Mit dem nordamerikanischen Vollblutstümer haben die Mannheimer einen echten Torjäger, einen so genannten “Knipser”, verpflichtet. Einer der Gründe dafür sind fehlende Effizienz der Raubvögel vor dem gegnerischen Kasten im Verlauf dieser Saison . Die Mannheimer spielen zwar ein berauschendes Eishockey, aber häufig nur bis zum Tor des Gegners. Mit dem erfolgreichen Abschluss, dem Goal, hapert es hingen oft. Ein Blick auf die Spielstatistiken verrät dies. So schießen die Adler meist häufiger auf das gegnerische Tor als die Stümer des Kontrahenten, doch erzielten in dieser Saison oft die anderen Mannschaften mehr Tore. Der Gegner machte also aus weniger Gelegenheiten  mehr Treffer. Dies nennt man auch Kaltschnäuzigkeit oder Effizinez. Dies war gerade in der Partei am vergangenen Freitag gegen die Krefeld Pinguine zu sehen, als die Mannheimer Adler mit 2:4 unterlagen.

Für die Effizinez waren in Mannheim eigentlich Yanick Lehoux und Ken Magowan gedacht. Doch ist Ken Magowan noch verletzt und von Yanick Lehoux hatte sich der Verein vor einem Monat getrennt, da dieser in der momentan laufenden Spielzeit quasi überhaupt nicht traf. Auch war der neue Trainer Hans Zach mit der Arbeitsauffassung und Spielweise von Yanick Lehoux nicht einverstanden gewesen. Yanick Lehoux galt als launische Diva, der nicht gerne Abwehraufgaben übernahm.

Hinter Eric Schneider stehen jedoch auch Fragezeichen. Die Qualitäten als Führungsspieler und Torjäger hat er in Müchen, Frankfurt und Hannover unter Beweis gestellt.  Darüber muss man nicht diskutieren. So spielte  er in der Spielzeit 2010/11  beim EHC München in der DEL und erzielte dort 21 Tore und gab 35 Vorlagen.  Ähnlich seine Bilanz in Frankfurt. Aber da bleibt die Gesundheit. So hatte Eric Schneider 2012 seine Karriere  wegen einer Knieverletzung beendet. 2013 kam er zwar zurück, doch absolvierte er nur 13 Matches für Hamburg.

In dieser Saison hat er gerade mal zwei Matches für den amerikanischen Amateurclub Bentley Admirals absolviert. Stellt sich die Frage, wie fit ist er? Und dies sowohl hinsichtlich des Knies wie auch hinsichtlich der Kondidtion. Wenn er fit ist, ist er mit seiner Rountine , Klasse und als Persönlichkiet eine Bereicherung für die Adler. Ob dies so ist, werden die Adler Fans bald wissen.

Postiv ist für die Adler in jedem Fall,  dass nach der Länderspielpause im Heimspiel gegen die Kölner Haie am 14. Februar die drei verletzten Stürmer Ken Magowan, Christoph Ullmann und Matthias Plachta zurückkehren sollen.

Eishockey-Magazin

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Push Nachrichten
Nichts mehr verpassen! Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Neuigkeiten
Erlauben
Später