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Deggendorf. (PM DSC) Der Deggendorfer SC kann bei einem weiteren Puzzlestück des Kaders für die anstehende Oberliga-Spielzeit Vollzug melden. Mit Mark Heatley wechselt ein... Erfahrener Center mit Defensivqualitäten: Deggendorfer SC holt Mark Heatley

Mark Heatley – © by Bayreuth Tigers Media

Deggendorf. (PM DSC) Der Deggendorfer SC kann bei einem weiteren Puzzlestück des Kaders für die anstehende Oberliga-Spielzeit Vollzug melden. Mit Mark Heatley wechselt ein Center von Lindau nach Deggendorf, der viel höherklassige Erfahrung mitbringt.

Mit seinen 92 Kilogramm und einer Körpergröße von 1,92 Meter ist Heatley auf Schlittschuhen nicht nur eine imposante Erscheinung, sondern bringt auch die Erfahrung aus insgesamt 570 Zweitligaspielen mit nach Deggendorf.

Der Sportliche Leiter des DSC, Thomas Greilinger, ist davon überzeugt, dass Heatley genau das mitbringt, was in seinem Anforderungsprofil
steht: „Mark hat seine Stärken im Bullyspiel und in der Defensivarbeit. Das waren für mich ganz wichtige Eigenschaften. Er ist zwar kein klassischer Scorer, jedoch bringt er neben seinen Stärken und seiner Erfahrung auch noch eine physische Präsenz mit“.

Vergangene Spielzeit lief Heatley in der Oberliga für die Lindau Islanders auf. Dort gelangen ihm in 33 Spielen 9 Tore und 13 Vorlagen.

Keine Einigung erzielt: Andrew Schembri verlässt den DSC

Nach nein Spielzeit im Deggendorfer Trikot steht nun fest: Andrew Schembri und der Deggendorfer SC konnten sich nicht auf einen neuen Vertrag für die Saison 2021/22 einigen. Der quirlige Deutsch-Kanadier wird Deggendorf folglich verlassen.

Gerne hätte man auf Seiten des DSC mit dem langjährigen Publikumsliebling verlängert. Deshalb fanden mit dem 38-Jährigen als einem der Ersten bereits frühzeitig Vertragsgespräche statt. Das Angebot des DSC wurde allerdings abgelehnt. Auch die Versuche des Vereins, Schembri mit Angeboten mit einer Ausbildung eine Perspektive für den Übergang in eine Karriere nach der Eishockeykarriere zu schaffen, waren letztlich nicht erfolgreich.

Am Ende gehen Verein und Spieler ohne böses Blut auseinander. Beide Seiten können die Entscheidung der jeweils anderen Seite als Teil des Eishockeygeschäfts verstehen und akzeptieren.

Für seine Leistungen im Deggendorfer Trikot gebührt Schembri der allerhöchste Respekt. So wünscht der Deggendorfer SC seinem langjährigen Spieler und Aufstiegshelden der Saison 2017/18 alles Gute und viel Erfolg auf seinem weiteren sportlichen und privaten Lebensweg.

Läuferisch stark und gutes Auge: DSC nimmt Jure Sotlar unter Vertrag

Der Deggendorfer SC kann mit dem Slowenen Jure Sotlar eine weitere wichtige Personalie für die anstehende Oberligasaison vermelden.

Gemäß Anforderungsprofil des Sportlichen Leiter des DSC, Thomas Greilinger, besitzt Sotlar sämtliche Eigenschaften, die man gesucht
hat: „Wir erwarten von unseren Kontingentspielern, dass sie den Unterschied machen. Mit Jure Sotlar bekommen wir einen spielstarken Außenstürmer, der es versteht, seine Mitspieler hervorragend in Szene zu setzen. Zudem strahlt er mit seinem brandgefährlichen Schuss aus dem Handgelenk ebenfalls große Torgefahr aus.“

Der 28-Jährige erlernte das Eishockeyspielen in seiner Heimatstadt Ljubljana, wo er nicht nur sämtliche Nachwuchsstationen durchlief, sondern auch insgesamt 139 Spiele in der EBEL (höchste Liga
Österreichs) bestritt. Seit 2016 war Sotlar fast durchgehend in der AlpsHockeyLeague unterwegs, wo er stets durch sein gutes Spielverständnis, seinen starken Pässe und seinen präzisen Schüssen überzeugte.

Seine beste Spielzeit hatte der ehemalige slowenische Nationalspieler in der Saison 2019/20, wo ihm bei den Zeller Eisbären 81 Punkte (22 Tore, 59 Vorlagen) in nur 44 Spielen gelangen. Dort bildete er ein kongeniales Duo mit dem Finnen Tomi Wilenius, der in der abgelaufenen Saison bei den Hannover Scorpions in der Oberliga Nord zu den besten Scorern der Liga gehörte. Mit insgesamt 248 Scorerpunkten in 179 Ligaspielen in der AlpsHockeyLeague ist der Sotlar zudem zweitbester Scorer seit der Ligengründung im Jahr 2016. Während der letzten Jahre lief er für Jesenice (19 Tore, 43 Vorlagen in 46 Spielen), Sterzing
(41 Tore, 61 Assists in 72 Spielen), Zell am See (22 Tore, 59 Assists in 44 Spielen) und Ljubuljana (3 Tore, 9 Assists in 11 Spielen) auf.

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