Erding. (PM Gladiators) Die Erding Gladiators haben in den vergangenen Partien erneut gezeigt, dass sie mit den Mannschaften der Oberliga Süd mithalten können – stehen am Ende aber ohne Punkte da.
Sowohl bei der 2:5-Heimniederlage gegen die Tölzer Löwen als auch beim 2:4 auswärts beim EC Peiting zahlte die Mannschaft den Preis für individuelle Fehler, unnötige Strafzeiten und eine zu geringe Chancenverwertung.
Beim 2:5 gegen Bad Tölz waren die Herzogstädter über weite Strecken nicht die schlechtere, phasenweise sogar die spielbestimmende Mannschaft. Früh brachte Marc Schmidpeter die Gladiators in Führung, später sorgte Marco Pfleger für das zwischenzeitliche 2:1 – doch die Löwen schlugen in typischer Manier einer Spitzenmannschaft eiskalt zurück und nutzten Erdinger Nachlässigkeiten in Schlüsselmomenten. Am Ende stand trotz eines Schussverhältnisses von 28:20 erneut eine Niederlage, die das Dilemma der letzten Wochen auf den Punkt bringt: großer Aufwand, aber kein Lohn.
Ähnlich gestaltete sich der Auftritt beim EC Peiting, zugleich das Comeback von Trainer Thomas Daffner hinter der Bande. Erding begann mutig, ging durch Erik Modlmayr in Führung und zeigte über weite Strecken ein Spiel auf Augenhöhe. Grady Hobbs erzielte im zweiten Drittel den verdienten Ausgleich zum 2:2, doch zwei Stellungsfehler in der Defensive sowie ein weiterer Gegentreffer im Schlussdrittel sorgten für die nächste bittere 2:4-Niederlage, obwohl die Gladiators mit 33:32 Schüssen erneut mehr Abschlüsse verzeichneten.
Trotz der Enttäuschung über die Ergebnisse ist die Unterstützung von den Rängen ungebrochen. Ob zu Hause oder auswärts, die Fans der Gladiators sorgen trotz der enttäuschenden Ergebnisse für einen beeindruckenden Rückhalt.
Am Dienstag, 23. Dezember, geht es nun ohne Verschnaufpause weiter: Um 20:00 Uhr empfangen die Erding Gladiators die Heilbronner Falken in der Stadtwerke Erding Arena. Mit den Falken reist der Tabellendritte der Oberliga Süd an, der offensiv mit Spielern wie Nolan Ritchie und Calder Anderson zu den gefährlichsten Teams der Liga zählt. Die Gäste kommen mit Rückenwind nach Erding, nachdem sie zuletzt einen 0:3-Rückstand gegen die Selber Wölfe noch in einen 4:3-Sieg drehen konnten.
Für die Gladiators bietet sich die Chance, kurz vor Weihnachten noch einmal ein Ausrufezeichen zu setzen. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison endete mit einem 3:1-Heimerfolg der Herzogstädter gegen die hoch favorisierten Falken – ein Ergebnis, das zeigt, dass die Mannschaft auch gegen Topgegner bestehen kann, wenn Defensivarbeit, Disziplin und Chancenverwertung zusammenpassen. Mit einem ähnlich kompakten Auftritt und dem gleichen Mut wie im Hinspiel soll nun der dringend benötigte Befreiungsschlag gelingen, um für ein etwas ruhigeres Umfeld rund um die Gladiators zu sorgen.
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