Erding. (PM Gladiators) Mit einem spektakulären 5:4-Erfolg gegen die favorisierten Heilbronner Falken haben die Erding Gladiators ihren Fans kurz vor Weihnachten ein vorgezogenes Geschenk bereitet.
Vor 1.099 Zuschauern in der Stadtwerke Erding Arena drehte die Mannschaft von Trainer Thomas Daffner einen 0:3-Rückstand und zeigte dabei großen Kampfgeist, Moral und Leidenschaft über die volle Spielzeit.
Nach einem guten Auftakt der Gladiators nutzten die Gäste ihre Chancen eiskalt und zogen bis Mitte der Partie auf 3:0 davon. Eine Unterbrechung aufgrund gezündeter Pyrotechnik im Gästeblock sowie der Torhüterwechsel von Leon Meder auf David Zabolotny wirkten wie ein Weckruf für die Gastgeber. Zunächst brachte Markus Eberhardt Erding mit einem Powerplay-Treffer zum 1:3 heran und legte kurz darauf das 2:3 nach, ehe Heilbronn zum 2:4 erhöhte.
Doch die Gladiators gaben sich nicht geschlagen: In Unterzahl markierte Grady Hobbs den wichtigen 3:4-Anschlusstreffer, bevor Maximilian Forster im Schlussdrittel im Powerplay zum 4:4 ausglich. Das Momentum war nun endgültig auf Seiten der Hausherren, und Cheyne Matheson sorgte mit einem abgefälschten Schuss für den umjubelten 5:4-Siegtreffer. In der hektischen Schlussphase hielt Zabolotny mit starken Paraden und dem „Glück des Tüchtigen“ den Sieg fest und sicherte drei enorm wichtige Punkte für Selbstvertrauen und Moral.
Selbstbewusst in die Duelle mit Füssen und Bayreuth
Auf dieser emotionalen und sportlich wichtigen Grundlage gehen die Gladiators nun in die abschließenden Spiele des Jahres. Am 26. Dezember (18 Uhr) gastiert die Daffner-Truppe zunächst beim traditionsreichen EV Füssen in der BLZ Arena, ehe am 28. Dezember (18 Uhr) das letzte Heimspiel des Jahres gegen die Onesto Tigers Bayreuth in der Stadtwerke Erding Arena folgt; das Jahr endet dann mit dem Auswärtsspiel in Passau.
Beim Altmeister EV Füssen wartet eine anspruchsvolle Aufgabe in großer Kulisse, in der sich die Gladiators nicht beeindrucken lassen dürfen. Füssen hat sich nach einem durchwachsenen Saisonstart, nicht zuletzt dank der Neuverpflichtung von Torjäger Simon Boyko sowie der Offensivbeiträge von Spielern wie Bauer Neudecker und Julian Straub, deutlich stabilisiert und zu Hause mehrfach starke Leistungen gezeigt.
Gegen Bayreuth treffen die Erdinger im letzten Heimauftritt des Jahres auf eine Mannschaft, die trotz eines aktuellen Durchhängers über enorm viel Qualität verfügt. Offensivstarke Akteure wie Kyle Bollers, Sam Verelst, Alexander Barber und Aidan Brown sowie punktgefährliche Defender wie Michal Spacek machen die Onesto Tigers jederzeit zu einem gefährlichen Gegner, der den vielzitierten Turnaround in jedem Spiel schaffen kann.
Personelle Situation und Ausblick
Für die anstehenden Aufgaben ist klar: Die Gladiators brauchen erneut einen leidenschaftlichen Auftritt, eine konzentrierte Defensivleistung inklusive stabiler Torhüterarbeit sowie Effizienz im Überzahlspiel, wie sie bereits gegen Heilbronn gezeigt wurde. Unabhängig von der sportlichen Entwicklung steht fest, dass Trainer Thomas Daffner bis zum Ende des Jahres an der Bande stehen und der Mannschaft die notwendige Stabilität geben wird.
Einen herben Rückschlag gibt es hingegen in der Defensive: Verteidiger Paul Wallek fällt aufgrund einer Oberkörperverletzung leider bis zum Ende der Saison aus und wird den Gladiators als wichtige Stütze fehlen.
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