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Lechbruck. (PM ERC) Die Flößer zeigten die richtige Reaktion auf die Derbypleite vom Freitag gegen Pfronten und siegten vor rund 300 Zuschauern beim Tabellenzweiten... ERC Lechbruck siegt bei den Trostberg Chiefs

© ERC Lechbruck Media/PR

Lechbruck. (PM ERC) Die Flößer zeigten die richtige Reaktion auf die Derbypleite vom Freitag gegen Pfronten und siegten vor rund 300 Zuschauern beim Tabellenzweiten TSV Trostberg mit 8:4.

Bissig, zweikampfstark und effektiv im Abschluss – ein starker Auftritt der Kratzmeir-Truppe, die verdient drei Punkte mit an den Lech brachte. Der Auswärtssieg wurde überschattet durch die Verletzung von Marcus Köpf, der nach nur zwei Spielen nun erneut eine Pause einlegen muss.

Die Chiefs legten los wie die Feuerwehr und kamen zu Beginn der Partie zu einigen sehr gefährlichen Tormöglichkeiten. Roßmanith und Dvorak scheiterten freistehend an ERC-Torhüter Lukas Bauer und auch die erste Chance der Flößer durch Paolo de Sousa wurde durch den Goalie der Hausherren entschärft. In einem munteren Spiel ging es mit Tempo hin und her und die Trostberger Topreihe hatte die Führung auf dem Schläger, doch mit vereinten Kräften konnte ein Gegentreffer durch die ERC-Abwehr verhindert werden. Ab der 10. Minute wurde Lechbruck dann immer stärker und der Druck auf das Tor der Hausherren nahm zu. Die Lecher kauften ihrem Gegner auch durch harten, aber überwiegend fairen, Körpereinsatz etwas den Schneid ab. Zudem überzeugte der ERC auch spielerisch mit einigen Kabinettstückchen, so dass der erste Treffer bereits in der Luft hing. In der 14. Minute war es dann soweit: Cameron Roberts bediente Tobias Dressel, der Maximilian Kruck im TSV-Tor alt aussehen ließ und zum 0:1 für den ERC einschoss. Dressel war es auch, der zusammen mit Matthias Köpf ein tolles Zuspiel auf Paolo de Sousa einleitete und so der ERC-Kanadier in der 16. Minute auf 0:2 erhöhte. Die Flößer waren nun Herr im Rainer-Roßmanith-Eisstadion und wirbelten die Hintermannschaft der Chiefs ordentlich durcheinander. Marcus Köpf (Louis Landerer) erhöhte dadurch in der 18. Minute auf 0:3 für die Gäste aus dem Ostallgäu. Richtig stark war Trostberg nur in Überzahl, da wurden von TSV-Trainer Zachar regelmäßig seine Topsspieler aufs Eis geschickt. Mit einem starken Powerplay verkürzten die Trostberger dann in der 20. Minute durch Dvorak auf 1:3 zur ersten Pause.

Zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Lecher abermals eine Unterzahlsituation zu überstehen und erneut konnte Trostberg mit einem Mann mehr auf dem Eis glänzen: Schwabl verkürzte in der 22. Minute im Powerplay zum 2:3. Die Flößer aber blieben relativ cool und spielten weiterhin mutig nach vorn. In der 23. Minute schickte Paolo de Sousa seinen kanadischen Landsmann Cameron Roberts mit einem Steilpass auf die Reise und dieser versenkte die Chance eiskalt zur 2:4-Führung für die Gäste. Lechbruck nun am Drücker, dominierte die nächsten Minuten mit einem Offensivfeuerwerk. In der 30. Minute erhöhte erneut Cameron Roberts (Matthias Köpf) auf 2:5, ehe Wayne Grapentine in der 33. Minute – natürlich wiederholt in Trostberger Überzahl – zum 3:5 verkürzen konnte. Im Spiel 5 gegen 5 waren die Lecher aber besser und so sorgte Sebastian Weixler (Benjamin Gottwalz) in der 39. Minute für die beruhigende 3:6-Führung zur zweiten Pause.

Die Lecher starteten mit Wucht in den letzten Spielabschnitt und erstickten die letzten zarten Comeback-Hoffnungen der Chiefs im Keim: Der sehr gut aufgelegte Tobias Dressel (Paolo de Sousa, Fabian Bacz) nutzte in der 42. Minute die Gelegenheit und vollstreckte zum 3:7 für die Flößer. Die Chiefs wirkten geschockt und hatten kaum noch Luft sich von diesem Nackenschlag zu erholen. Denn zwanzig Sekunden später waren die Flößer erneut zur Stelle: Maximilian Ott (Christoph Pfeiffer, Marius Hack) sorgte für den endgültigen KO des Tabellenzweiten mit seinem Treffer zum 3:8 für die Gäste. Zwar konnte der TSV Trostberg, durch seinen vierten Überzahltreffer an diesem Abend, durch Dvorak noch einmal Ergebniskosmetik betreiben, aber am völlig verdienten 8:4-Erfolg des ERC Lechbruck gab es nichts mehr zu rütteln. Die Hausherren traten vielmehr mit einigen Frustfouls in Erscheinung, wobei sich Marcus Köpf verletzte und minutenlang behandelt werden musste. Er wird für unbestimmte Zeit ausfallen und den Flößern in den nächsten Wochen fehlen.

ERC-Trainer Christian Kratzmeir: „Nach dem verlorenen Spiel gegen Pfronten, gab es bei uns intern deutliche Worte. Die Reaktion der Mannschaft hat heute Trostberg zu spüren bekommen. Wir waren die bessere Mannschaft, weil wir Zweikampfstärke, Biss und Effektivität aufs Eis gebracht haben. Unsere Aufgabe ist es jetzt, die heutige Leistung zu konservieren und in den kommenden Spielen zu bestätigen.“

Nächste Spiele:
Freitag, 09.12.2022, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SC Reichersbeuern
Sonntag, 11.12.2022, 17:00 Uhr: ERC Lechbruck – SC Forst

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