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Salzburg. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg hat in der Champions Hockey League das Heimspiel gegen HCB Südtirol Alperia mit 3.5 verloren.... Entscheidung über den Gruppensieg vertagt

Michael Halmo (Bozen) and Peter Hochkofler (EC RBS) – © GEPA pictures/ Mathias Mandl

Salzburg. (PM EC RBS) Der EC Red Bull Salzburg hat in der Champions Hockey League das Heimspiel gegen HCB Südtirol Alperia mit 3.5 verloren.

Die Red Bulls machten in einer emotionalen Partie Großteils das Spiel und erarbeiteten sich viele Chancen, waren aber vor dem Tor lange Zeit nicht effizient genug. In der hitzigen Schlussphase wäre zwar fast noch der Ausgleich geglückt, doch die Südtiroler hatten immer eine Antwort und sicherten sich am Ende drei Punkte in Salzburg. In der Tabelle der Gruppe H sind die Südtiroler mit den Salzburgern nun gleichgezogen, sodass das Rückspiel in einer Woche in Bozen über den Gruppensieg entscheidet.

In Abwesenheit von sechs rekonvaleszenten bzw. aufgrund medizinischer Maßnahmen fehlender Spieler legten die Red Bulls nach gutem Beginn in der 11. Minute mit einem Powerplay-Tor von Peter Hochkofler vor. Doch dann erwachten die Südtiroler und drehten das Spiel noch im ersten Abschnitt mit Toren von Mathew Maione (15.) und Brett Findlay (19.) zu ihren Gunsten. Das gleiche Bild im zweiten Durchgang; die Red Bulls drückten auf den Ausgleich und hatten Möglichkeiten, aber Bozen machte den dritten Treffer – Brett Findlay fälsche einen Schuss unhaltbar ab (32.) – und nahm die 2-Tore-Führung mit in die zweite Pause. Im Schlussdrittel versuchten die Red Bulls in einem nun Großteils offenen Schlagabtausch weiter den Anschlusstreffer zu erzielen. Nach dem sie in einem 5-minütigen Powerplay nicht verkürzen konnten, gelang Peter Schneider in der 56. Minute das Tor zum 2:3. Kurz darauf legten die Gäste in der verrückten Schlussphase mit einem Treffer ins leere Tor wieder vor. Danjo Leonhardt brachte die Red Bulls dann noch einmal heran (60.), und wieder traf Bozen ins leere Tor, um diesmal den 3:5-Endstand aus Salzburger Sicht zu fixieren.

Champions Hockey League
EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol Alperia 3:5 (1:2, 0:1, 2:2)

Tore:
1:0 | 10:31 | Peter Hochkofler | PP
1:1 | 14:17 | Mathew Maione
1:2 | 18:51 | Brett Findlay | PP
1:3 | 31:54 | Brett Findlay
2:3 | 55:44 | Peter Schneider
2:4 | 58:32 | Dustin Gazley | SH EN
3:4 | 59:09 | Danjo Leonhardt | PP
3:5 | 59:22 | Domenic Alberga | EN

Zuschauer: 864

Spannung pur in der Eisarena – Foxes besiegen Salzburg und führen nun gemeinsam die Gruppe H an

Bozen. (PM HCB) Hart erkämpfter Sieg für den HCB Südtirol Alperia, der den EC Red Bull Salzburg im eigenen Stadion in der fünften Runde der Champions Hockey mit 5:3 in die Schranken wies.

Das Spiel stand bis zur letzten Sekunde auf des Messers Schneide, großen Anteil am weißroten Sieg hatte mit zwei Toren Brett Findlay und ein starker Kevin Boyle, allerdings mit einem Schönheitsfehler. Mit diesen drei Punkten ziehen die Foxes mit den Red Bull an der Tabellenspitze der Gruppe H gleich. Am Dienstag, 12. Oktober, fällt dann im Match in der Eiswelle die Entscheidung um den ersten Platz.
Das Spiel. Bozen ohne Anton Bernard, im Tor gab Coach Doug Mason Kevin Boyle das Vertrauen. Pitschieler rückte für den Kapitän in die Linie mit Mizzi und Frigo auf, während Glück in der vierten mit Insam und Alberga zum Einsatz kam.

Beide Teams legten sofort ein flottes Tempo vor, die ersten fünf Minuten waren eher ein gegenseitiges Abtasten. Salzburg hatte vielleicht mehr vom Spiel und erspielte sich durch Paul Huber, Wukowitz und Nissner die ersten Chancen, Boyle war stets zur Stelle. Erst durch ein doppeltes Powerplay, Miceli schmorte in der Kühlbox, kamen die Hausherren zum Torerfolg: Brennan zog von der blauen Linie ab und Hochkofler lenkte im Slot entscheidend ab. Bozen antwortete vier Minuten später mit einem Tor aus der Drehung von Maione: der Italo-Kandier leitete die Aktion selbst ein, spielte einen Doppelpass mit Diego Glück und erzielte den etwas überraschenden Ausgleich. Das Match wurde nun zusehends ruppiger und die Weißroten gingen durch ein Powerplaytor von Findlay, der bei einem freiliegenden Puck am schnellsten reagierte, in Führung.

Die Mozartstädter erzeugten zu Beginn des mittleren Abschnittes gehörig Druck, scheiterten jedoch mit Baltram und Predan an einem hervorragend reagierenden Boyle. Nach sechs Minuten fand der Sturmlauf der Hausherren ein Ende und die Gäste kamen immer besser ins Spiel und fanden bei einem Powerplay durch Miceli, Frigo und einem Distanzschuss von Trivellato gute Einschussmöglichkeiten vor. Halmo scheiterte noch mit einem sehenswerten Alleingang an Wieser, bevor dieser nach zwölf Minuten zum dritten Mal hinter sich greifen musste: Gazley legte für Findlay im Slot auf, der zu seinem zweiten Treffer einnetzte. Nach einem Big Save von Boyle auf Nissner hatte der entfesselte Findlay den Hattrick auf dem Schläger, setzte die Scheibe knapp neben das Gehäuse. Drei Minuten vor der zweiten Pause kam es zu einer unschönen Szene: Kanzig checkte Trivellato ohne Scheibe am Kopf und kassierte nach dem Videobeweis 5 Minuten plus Matchstrafe, die Weißroten konnte diese fünfminütige Überzahl jedoch nicht zu einem Treffer nutzen.

Im Schlussabschnitt war einmal mehr der Bozner Torhüter der Hauptdarsteller: zuerst brachte er die Salzburger Stürmer buchstäblich zum Verzweifeln: der Reihe nach scheiterten Schneider, zwei Mal Huber, LoVerde und Baltram. Vier Minuten vor Spielende brachte Boyle die Hausherren durch eine Unachtsamkeit wieder ins Spiel: er verpasste den Einwurf am Bully und Schneider überraschte ihn mit einem Schuss aus dem Hinterhalt. Zuvor wiederholte sich die Szene aus dem zweiten Drittel, diesmal auf der Gegenseite: Catenacci fuhr einen Check gegen den Kopf eines Gegners und kassierte nach Videobeweis ebenfalls 5 Minuten plus Matchstrafe. Zugleich kamen sich Halmo und Hochkofler in die Haare, auch für diese beiden war das Match zu Ende. Die Foxes überstanden wie Salzburg zuvor diese Überzahl schadlos, auch weil ein Blueliner von Brennan nur die Stange traf. Zwei Minuten vor Spielende überschlugen sich dann nochmals die Ereignisse: eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Bozen hatte die frühzeitige Herausnahme von Wieser zur Folge. Zuerst traf Gazley zur vermeintlichen Entscheidung ins verwaiste Salzburger Tor, Leonhardt brachte seine Mannen wieder auf ein Tor heran, bevor Alberga mit einem weiteren Empty Net Goal den weißroten Sieg fixierte.

EC Red Bull Salzburg – HCB Südtirol Alperia 3:5 (1:2 – 0:1 – 1:2)
Die Tore: 10:31 PP1 Peter Hochkofler (1:0) – 14:17 Mathew Maione (1:1) – 18:51 PP1 Brett Findlay (1:2) – 31:54 Brett Findlay (1:3) – 55:44 Peter Schneider (2:3) – 58:32 SH1/EN Dustin Gazley (2:4) – 59:09 PP1 Danjo Leonhardt (3:4) – 59:22 SH1/EN Domenic Alberga (3:5)
Schiedsrichter: Smetana/Nikolic K. – Riecken/Nothegger
Zuschauer: 864

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