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Bonn. (PM MagentaSport) Mit einem Sieg und Selbstvertrauen in die Deutschland-Cup-Pause – das war der Plan aller DEL-Klubs. Vor allem für den Meister Berlin... Endlich „zeigen, dass wir die Eisbären sind“ – Meister Berlin geht als Drittletzter mit „keinem guten Gefühl“ in die Deutschland Cup-Pause

Kevin Reich – © Sportfoto-Sale (JB)

Bonn. (PM MagentaSport) Mit einem Sieg und Selbstvertrauen in die Deutschland-Cup-Pause – das war der Plan aller DEL-Klubs.

Vor allem für den Meister Berlin ging dieses Vorhaben mit dem 3:6 in Straubing nicht auf. Marco Nowak geht mit den Eisbären als Drittletzter und „keinem guten Gefühl“ in die Länderspiel-Pause bis zum 17. November. „Wir müssen dann zeigen, dass wir die Eisbären Berlin sind“, fordert Nowak.

Auf Straubinger Seite hat Michael Connolly Bock auf Maximal-Ziele. „Wir haben den Verein für das aufgebaut, wo wir gerade sind. Wir spielen in der Champions League. Es ist an der Zeit die Playoffs zu gewinnen. Wir werden für die Meisterschaft kämpfen.“

Unglücklich läuft´s weiter für die Augsburger Panther und deren Trainer Peter Russell, um den es nach dem 0:1 in Mannheim, der 9. Niederlage in Serie sowie dem letzten Tabellenplatz, Diskussionen gibt. „Viele bittere Spiele“ habe man, ärgert sich Samuel Soramies. Die Adler zeigen dabei nicht ihr bestes Spiel. „Wir waren ziemlich schlecht“, moniert Siegtorschütze Borna Rendulic.

Die Wolfsburger Grizzlys kommen beim 1:5 im Derby gegen Bremerhaven unter die Räder. „Wir waren nicht die Grizzlys, die wir sein können“, so Dominik Bittner.

In Frankfurt wird aktuell gutes Eishockey gespielt, die Fans sorgen für ein tolles Umfeld. Dennoch verliert Frankfurt mit 2:3 gegen Ingolstadt. Das Spiel wird durch Wojciech Stachowiak 30 Sekunden vor Ende der Over Time entschieden. „Man hat gemerkt, dass die Frankfurter in der Liga gefehlt haben“, lobt Kevin Reich den Gegner Frankfurt nach „einem unglaublichen Spiel“, das Ingolstadt zurück auf den 2. Platz hinter München bringt.

Nachfolgend die Stimmen des 20. Spieltages übermittelt durch MagentaSport.

Am Montagabend wird der Kölner Maxi Kammerer in der Eishockey-Show dabei sein. Am Dienstag geht es weiter mit dem Spitzenspiel Kölner Haie gegen den EHC Red Bull München – live ab 19.15 Uhr auf MagentaSport. Ab 10. November folgt der Deutschland-Cup mit der deutschen Auswahl als Titelverteidiger. Alle Spiele des Top-Turniers aus Krefeld gibt´s live und kostenfrei bei MagentaSport.

Löwen Frankfurt – ERC Ingolstadt 2:3 OT
Die Frankfurter mit viel Fan-Unterstützung und 2 Siegen gegen Ingolstadt, das am Freitag gegen Bietigheim noch verlor. Tabellarisch wollten beide Mannschaften den Anschluss an die Spitze nicht verlieren. Das Spiel ist sehr umkämpft. Kein Wunder, dass das Spiel durch Wojciech Stachowiak 30 Sekunden vor Ende der Over Time entschieden wird.
Magnus Eisenmenger, Frankfurt: „Das waren zwei Top-Mannschaften. Das war wirklich nur ein Millimeter, der am Ende gefehlt hat. Jetzt haben wir das letzte Tor kassiert. Schade, aber wir werden weitermachen… Wir haben momentan viele Verletzte. Das haben aber viele Teams also das ist keine Entschuldigung. Wir müssen das Beste draus machen und ich finde, das haben wir geschafft… Der Kampfgeist war da. Bei jedem Spieler. Wir müssen vorne noch gefährlicher werden.“

Kevin Reich, Ingolstadt: „Es hat einfach Spaß gemacht. Die Fans waren unglaublich. Man hat gemerkt, dass die Frankfurter in der Liga gefehlt haben. Das war ein unglaubliches Spiel. Chancen auf beiden Seiten. Es hat einfach nur Spaß gemacht… Wir haben einen etwas schwächeren Start erwischt. Wir haben die ganze Saison schon gezeigt, dass wir von Rückständen zurückkommen können. Wir geben nie auf. Es hat etwas länger gedauert als die drei Drittel, aber das ist auch in Ordnung.“

Straubing Tigers – Eisbären Berlin 6:3
Die Eisbären kriegen keine Konstanz aufs Eis. Nur drei Siege aus den letzten zehn Spielen. Der amtierende Meister rangiert nach der Niederlage gegen Straubing wieder nur auf Platz 13 – zu wenig für die Berliner. Bei den Tigers zeigt die Formkurve nach oben und auch in der Tabelle bleiben die Tigers als Sechster oben dran. Den Berlinern fehlen so langsam die Worte, Marco Nowak versucht die Analyse eines vermasselten Auftakts: „Wir müssen aus diesem Loch rauskommen. Wir haben es am Freitag gezeigt und hatten jetzt wieder die Chance. Wir haben es einfach nicht geschafft… Es ist kein gutes Gefühl, wenn du mit einer Niederlage in die Deutschland-Cup-Pause gehst. Nach dem straffen Plan, den wir hatten, tut das gut. Es sind dann alle wieder zurück. Wir müssen dann zeigen, dass wir die Eisbären Berlin sind.“

Michael Connolly, Doppeltorschütze Straubing: „Es waren viele Spiele und ein intensiver Start in die Saison. Wir sind froh, dass wir das Eishockey spielen, welches wir von uns auch erwarten. Es ist immer gut, wenn du mit einem guten Gefühl in die Pause gehen kannst… Es ist sehr schwer ein perfektes Spiel zu spielen. Berlin ist ein gutes Team. Sie sind gerade in einer kleinen Krise. Wir wussten, dass sie alles geben werden… Es geht einfach darum, die Spiele zu gewinnen. Ich bin schon lange dabei. Wir haben den Verein für das aufgebaut, wo wir gerade sind. Wir spielen in der Champions League. Es ist an der Zeit die Playoffs zu gewinnen. Wir werden für die Meisterschaft kämpfen.“

Adler Mannheim – Augsburger Panther 1:0 OT
Die Adler tuen sich gegen kriselnde Augsburger sehr schwer, entscheiden das Spiel in der Overtime. Über Panther-Trainer Peter Russell wird diskutiert: es war die 9. Niederlage für Augsburg in Folge. Die Panther sind somit Tabellenletzter mit wachsendem Rückstand auf die sicheren Plätze. Bei Mannheim läuft es deutlich besser. Die Adler stehen hinter dem EHC Red Bull München auf dem 2. Platz.
Samuel Soramies, Augsburg: „Es war ein Kampf. Es war wieder eine bittere Niederlage für uns… Wir probieren alles. Es ist einfach ziemlich unglücklich im Moment. Viele bittere Spiele.“

Borna Rendulic, Siegtorschütze in der Verlängerung, Mannheim: „Das war nicht unser bestes Spiel. Wir waren ziemlich schlecht. Wir haben unseren Job aber am Ende des Tages erledigt… Sie haben sehr gut verteidigt. Sie haben viele Schüsse geblockt. Sie hatten einen guten Keeper. Es ist nie einfach gegen sie zu spielen… Wir können noch besser werden. Wenn wir so weiter machen, wird es am Ende der Saison sehr gut ausgehen.“

Schwenninger Wild Wings – Düsseldorfer EG 1:2
Harold Kreis empfängt seinen ehemaligen Klub aus Düsseldorf und geht leer aus. Schwenningen bleibt damit im unteren Drittel der Tabelle. Die 2:0-Führung aus dem 1. Drittel verteidigt Düsseldorf gut, Schwenningens 1:2-Anschluss kommt in der 59. Minute etwas zu spät.
Ken Olimb, Schwenningen: „Das 1. Drittel war schlecht von uns. Das 2. und 3. Drittel war gut. Wenn du aber ein Drittel schlecht spielst, verlierst du am Ende das Spiel… Es ist schwer zu sagen, was wir besser machen müssen. Hoffentlich gehen mehr Chancen im nächsten Spiel rein.“

Roger Hansson, Trainer DEG: „Wir sind nach einer schwierigen Zeit stark zurückgekommen. In den letzten 5, 6 Spielen haben wir nicht so gut gespielt. Die Jungs haben alles rausgeholt. Wir waren von Anfang an physisch präsent. Das war der Schlüssel zum Sieg… Wir sind angeschlagen, wir vermissen fünf Jungs. Da kommt die Pause gut und dann kommen vielleicht ein, zwei Spieler zurück.“

Hendrik Hane, Düsseldorf: „Wenn man so wenig Spiele bekommt, wie ich gerade, muss man in jedem Spiel dann sein Bestes geben… Wir haben brutal gekämpft, aber wir würden lieber mit vier Reihen spielen… Es ist extrem wichtig für die Moral mit dem Sieg nach Hause zu fahren.“

Fischtown Pinguins – Grizzlys Wolfsburg 5:1
Bremerhaven siegt deutlich gegen Wolfsburg und bleibt in der Tabelle oben dran. Dabei geben die Grizzlys direkt Gas und gehen nach einer Minute in Führung. Doch davon lässt sich Bremerhaven nicht beeindrucken und geht noch im 1. Drittel wieder in Führung. Die geben sie auch das restliche Spiel nicht mehr ab.
Dominik Bittner, Wolfsburg: „Wir haben uns nach dem guten Start mit Strafen selber in die Bredouille gebracht. Wir sind dann von unserem Spielplan abgekommen. Hinten zu offen und vorne leider zu wenig… Wir waren unkonzentriert. Wir waren nicht die Grizzlys, die wir sein können.“

Maximilian Franzreb, Bremerhaven: „Das war wieder so ein Fehlstart wie in Berlin. Wir wollten aber alles reinwerfen und das Spiel gewinnen, um mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen. Wir haben die letzten beiden Spiele schon gut gespielt. Da haben wir aber die entscheidenden Fehler gemacht. Wir wollten es besser machen. Wir haben als Mannschaft ganz großen Charakter gezeigt.“

Nürnberg Ice Tigers – Iserlohn Roosters 2:3
Nach drei Siegen in Serie gibt es wieder eine Niederlage für Nürnberg. Die Roosters, die unter dem neuen Coach Greg Poss einen Aufwärtstrend zeigen, holen sich nach zwei Niederlagen wieder einen Sieg. Trotz der Niederlage sicherlich ein besonderer Tag für Nürnbergs Roman Kechter. Der erzielte seinen ersten Treffer in der DEL: „Wir waren nicht effektiv, sonst hätten wir Tore geschossen. Wenn wir so viele Chancen haben, müssen wir die auch reinmachen. Im Eishockey geht das ganz schnell. Wenn du die vorne nicht machst, kriegst du sie halt hinten.“

Hannibal Weitzmann, 36 Saves, Iserlohn: „Wir haben ein solides Auswärtsspiel gemacht. Wir haben die Scheibe gut laufen lassen. Wir haben dann auch smarte Entscheidungen getroffen in den richtigen Situationen… Ich bin froh, dass es gerade ganz gut läuft.“

Die PENNY DEL LIVE bei MagentaSport:
Dienstag, 08.11.2022
Ab 19.15 Uhr: Kölner Haie – EHC Red Bull München

Deutschland Cup live und kostenfrei
Tag 1 – Donnerstag, 10. November 2022
Ab 16.00 Uhr: Österreich – Slowakei
Ab 19.30 Uhr: Deutschland – Dänemark
Tag 2 – Samstag, 12. November 2022
Ab 13.45 Uhr: Slowakei – Dänemark
Ab 17.15 Uhr: Deutschland – Österreich
Tag 3 – Sonntag, 13. November 2022
Ab 10.45 Uhr: Dänemark – Österreich
Ab 14.15 Uhr: Deutschland – Slowakei

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