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Nürnberg. (STM) Einen ungefährdeten 4-1 Heimsieg feierten die Nürnberg Ice Tigers gegen die Bietigheim Steelers. Am Ende genügte eine bestenfalls durchschnittliche Leistung um den... „Endlich ist es uns gelungen von der Strafbank wegzubleiben“ – Ice Tigers feiern den zweiten Sieg an diesem Wochenende

17-Patrick Reimer (N) gegen 90 Constantin Braun und Goalie 74 Sami Aittokallio – © ISPFD

Nürnberg. (STM) Einen ungefährdeten 4-1 Heimsieg feierten die Nürnberg Ice Tigers gegen die Bietigheim Steelers.

Am Ende genügte eine bestenfalls durchschnittliche Leistung um den zweiten Sieg an diesem Wochenende einzufahren. Die Treffer für die Ice Tigers erzielten Kislinger, Sheehy, Shaw und Fox.

2694 Zuschauer waren an diesem Sonntagabend in die Arena zum Heimspiel der Nürnberg Ice Tigers gegen die Bietigheim Steelers gekommen und hatten sich damit bewusst gegen das Spiel der Deutschen Fußballnationalmannschaft bei einer mehr als fragwürdigen Weltmeisterschaft entschieden. So richtig überzeugen konnte das Geschehen auf dem Eis aber dennoch nicht, auch wenn sich Fans der Ice Tigers am Ende zumindest über drei Punkte freuen konnten.

Nach einem sehr verhaltenen Start nach der Deutschland-Cup-Pause sind die Ice Tigers am Freitag wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der Sieg im Penaltyschießen in Berlin brachten den Ice Tigers nicht nur zwei wichtige Punkte gegen einen direkten Konkurrenten, sondern auch dringend benötigtes Selbstvertrauen.

Spieler des Tages war dabei Torhüter Leon Hungerecker, der an alter Wirkungsstätte eine starke Leistung zeigte und sein Team über weiter Strecken der Partie im Spiel hielt. Somit gab es für Tom Rowe vor dem heutigen Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers keinen Grund, beim spielenden Personal Änderungen vorzunehmen, erneut startete Leon Hungerecker zwischen den Pfosten.

Gravierende Änderungen hingegen gab es bei den Steelers nach der Niederlage am Freitag gegen die Adler Mannheim. Trainer Daniel Naud, der mit den Steelers in die DEL aufgestiegen war und im ersten Jahr souverän den Klassenerhalt schaffte, wurde beim Tabellenletzten von seinen Aufgaben entbunden. So stand heute Abend der bisherigen Co-Trainer Fabian Dahlem in verantwortlicher Position hinter der Bande.

Fabian Dahlem stand heute hinter der Bande von Bietigheim – © ISPFD


Es entwickelte sich eine wenig ansehnliche Partie, beiden Teams gingen sehr sparsam mit Höhepunkten um, es war ein zähes Duell. Die Steelers waren erstmal darauf bedacht, wenig Fehler zu machen und stabil in der Defensive zu stehen, die Ice Tigers hingegen taten sich sichtlich schwer, in der Offensive etwas Kreatives zu Stande zu bringen.

So arbeiteten die Ice Tigers den Puck auch beim Führungstreffer mit Nachdruck ins Tor. Karrer brachte den Puck einfach mal aufs Tor der Gäste und Max Kislinger belohnte sich für seine energische Arbeit beim Nachschuss mit seinem ersten Saisontreffer (10.). Wenig hatte Lobach die Chance auf den zweiten Treffer, scheiterte aber am aufmerksamen Aittokallio im Tor der Steelers (12.). Das war es dann aber auch schon mit den Höhepunkten im ersten Drittel.

Im zweiten Drittel flachte das Spiel noch mehr ab. Beiden Mannschaften konnte man das Bemühen nicht absprechen, nur so richtige gelingen wollte weder den Ice Tigers noch den Steelers etwas. So dauerte bis zur 35. Minute, ehe die Ice Tigers erneut gefährlich vor das Tor der Gäste kamen. MacLeod sah den völlig freien Tyler Sheehy, der aber alleine vor Aittokallio den Kürzeren zog. Kurze Zeit später zielte Sheehy genauer. Bei doppelter Überzahl traf Sheehy per Nachschuss zum wichtigen 2-0 (38.).

Nuernberg (6-Julius Karrer und 17-Patrick Reimer) feiert seinen Torschuetzen zum 4:0: 74-Dane Fox – © ISPFD


Auch im letzten Drittel änderte sich am übersichtlichen Niveau auf dem Eis wenig. Die Steelers waren zwar bemüht, für ein ernsthaftes Comeback fehlte es den Gästen doch sehr offensichtlich an den offensiven Fähigkeiten. „Wir hatten zwei intensive Tage nach dem Trainerwechsel hinter uns. Wir haben versucht, das Team optimal auf den Gegner heute vorzubereiten, aber wir haben einfach zu wenig Pucks auf das Tor gebracht, hatten zu wenig Verkehr vor dem Tor und sind nicht energisch genug auf die Nachschüsse gegangen. So ist es natürlich schwer, in der DEL Tore zu schießen“, so Fabian Dahlem nach Spielschluss.

Den Ice Tigers genügte es, solide in der eigenen Zone zu agieren, die wenigen Schüsse der Steelers waren sichere Beute von Leon Hungerecker. Kurz vor dem Ende war dann Hayden Schuss, der mit einem schönen Schuss aus dem Handgelenk für die Entscheidung sorgte (55.). „Das war heute ein sehr solides Spiel über sechzig Minuten und wir sind verdient als Sieger vom Eis gegangen. Endlich ist es uns gelungen von der Strafbank wegzubleiben, gerade die Gegentore in Unterzahl waren sehr schmerzlich für uns. Zum Glück haben wir auch noch im Powerplay getroffen, das war sehr wichtig für unsere Moral“, so ein sehr zufriedener Manuel Kofler.

Als die Steelers kurz vor dem Ende ihren Torhüter vom Eis nahmen, sorgte Dane Fox für das 4-0 (58.), ehe die Gäste doch noch für ihren unermüdlichen Einsatz belohnt wurden. Robert Kneisler traf zum 4-1 (59.). Am souveränen Sieg der Ice Tigers änderte das aber nichts mehr. So durften sich die Nürnberger über fünf wichtige Punkte an diesem Wochenende freuen und auch Leon Hungerecker wird den späten Gegentreffer am heutigen Abend verkraften. Weiter geht es für die Ice Tigers bereits am Dienstag mit dem Gastspiel bei der Düsseldorfer EG.

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