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Bonn. (PM MagentaSport) Riesensensation: München fliegt schon nach 2 Spielen gegen Ingolstadt aus den Playoffs. Für den ERC war´s nach dem 5:4 in der... Emotionen pur nach Sensation gegen München: „Ich fühle mich wie ein erschlagener Drache“

Bremerhavens Coach Thomas Popiesch – © Sportfoto-Sale (DR)

Bonn. (PM MagentaSport) Riesensensation: München fliegt schon nach 2 Spielen gegen Ingolstadt aus den Playoffs. Für den ERC war´s nach dem 5:4 in der Overtime extrem emotional.

„Ich fühle mich wie ein erschlagener Drache“, meinte ein mitgenommener Trainer Doug Shedden. Münchens Trainer Don Jackson schaute schon wieder nach vorne – auf die nächste Saison: „Wir müssen jetzt zurückkommen, neu starten und auf die nächste Saison schauen. Ich kann es gar nicht abwarten.“
Iserlohn 6:0 geschlagen, Berlins Trainer Serge Aubin war nach der Auftakt-Pleite zufrieden: „Heute war es definitiv ein Schritt nach vorne.“
Auch Mannheim rehabilitiert sich für die Auftakt-Niederlage. „Wir müssen einfach marschieren“, gab Trainer Gross vor. Straubings Eder zur Ursache für die klare Niederlage: „Wir hauen denen dreimal in den ersten 40 Minuten ins Gesicht und wundern uns dann, warum wir immer in Unterzahl spielen. So gewinnst du gegen niemanden und schon gar nicht gegen Mannheim.“
Wolfsburg erzwingt gegen Bremerhaven Spiel 3. Den großen Showdown gibt´s am Samstag ab 17.15 Uhr live bei MagentaSport.

Am Samstag stehen die Entscheidungen im Viertelfinale an – ab 17.15 Uhr live bei MagentaSport. Auch die deutsche Nationalmannschaft spielt am Samstag: ab 20.15 Uhr in der Slowakei live und als Free TV-Angebot bei MagentaSport.

ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München 5:4 OT

Der erste Favorit ist raus! München verliert in der Overtime auch das 2. Spiel gegen Ingolstadt und fliegt aus den Playoffs raus.
Münchens Trainer Don Jackson zeigte sich geknickt, gibt aber schon eine Kampfansage für die nächste Saison: „Jeder Fehler hat gezählt und Ingolstadt hat das ausgenutzt. Gratulation an sie… Es war eine unglückliche Niederlage für uns, keine Frage. Es ist schwer, das momentan in Worte zu fassen… Niemand hat das geplant… Wir müssen jetzt zurückkommen, neu starten und auf die nächste Saison schauen. Ich kann es gar nicht abwarten… Ich fühle mich gut und wir werden bereit sein.“
Freude pur hingegen bei den Ingolstädtern. Das Team zieht als 1. Mannschaft ins Halbfinale ein.
Trainer Doug Shedden war nach dem Spiel fix und fertig: „Ich fühle mich wie ein erschlagener Drache. München ist eines der besten Teams in der Liga, die sind Champions und als Champions geboren. Wir hatten heute nicht unseren besten Tag… Dass wir im letzten Drittel zurückgekommen sind und den Ausgleich gemacht haben, zeigt das Herz dieses Eishockeyclubs.“
Wie sicher er sich war, dass sie es heute schaffen: „Wir waren uns nicht ansatzweise sicher. Nochmal, die sind ein verdammt gutes Team und die kamen mit viel Power rein ins Spiel. Im 1. und 2. Abschnitt konnten wir da nicht mithalten, da waren die das bessere Team. Aber wir haben nicht aufgegeben und wir haben einen Weg gefunden, um das zu schaffen.“
Ob es ihn interessiert, welcher Gegner als nächstes kommt: „Das interessiert mich wirklichen einen….., Sie wissen schon.“

Ingolstadts Matchwinner Brandon Defazio war nach dem Sieg den Tränen nahe: „Es ist ehrlich gesagt sehr emotional. Außerhalb vom Eishockey, wo wir da alle durchgehen mit den Lockdowns und was unsere Familien alles für uns machen. Wir haben hier keine Unterstützung, weil die im Haus festsitzen und für uns stark sind. Sie können nicht mal zu den Spielen kommen. Wir treffen uns, wenn wir es können. Der Sieg fühlt sich wirklich gut an.“

Straubing Tigers – Adler Mannheim 1:3

Mannheim glänzt vor allem im 1. Drittel und erreicht das entscheidende 3. Spiel am Samstag.
Mannheims Trainer Pavel Gross: „Wir sind auf jeden Fall zufrieden. Das sind die Playoffs und da muss die Intensität stimmen. Wir haben heute eine ganz andere Intensität aufs Eis gelegt, das hat man gesehen. Das ist das, was man braucht und das werden wir auch am Samstag aufs Eis bringen… Wir müssen einfach marschieren.“

Mannheims Nicolas Krämmer: „Das war Playoff-Eishockey. Dafür trainieren und spielen wir das ganze Jahr. Endlich ging es los… Diese Situation kitzelt nochmal ein kleines Bisschen was raus. Wir wussten, was auf uns zukommt und ich bin froh, dass wir heute den Job gemacht haben.“
Straubings Andreas Eder: „Das reicht halt nicht, wenn man nur 20 Minuten Eishockey spielt und die restlichen 40 Minuten mit dem Schiri schimpfst. Wir hauen denen dreimal in den ersten 40 Minuten ins Gesicht und wundern uns dann, warum wir immer in Unterzahl spielen. So gewinnst du gegen niemanden und schon gar nicht gegen Mannheim.“

Iserlohn Roosters – Eisbären Berlin 0:6

Die Eisbären setzen ein dickes Ausrufezeichen und machen das Entscheidungsspiel klar.
Berlins Trainer Serge Aubin: „Heute war es definitiv ein Schritt nach vorne. Wir waren nicht glücklich mit dem 1. Spiel und wir mussten gewinnen. Wir wussten, was zu tun war und jetzt geht’s zum nächsten… Die Jungs waren fokussierter und haben mehr gekämpft. Das hat sich ausgezahlt.“
Iserlohns Sportlicher Leiter Christian Hommel: „Ich habe vor der Serie schon gesagt, dass das ein Spiel auf Augenhöhe wird. Special-Teams. Wenn wir in Überzahl nicht treffen, dann werden wir auch keine Spiele gewinnen. Das 2:0 wir kurz vor dem Drittelende bekommen haben war natürlich auch nicht ganz so hübsch. Das hätten wir uns auch sparen können. Aber das Ergebnis interessiert uns eigentlich recht wenig. Es sind Playoffs, das ist ein verlorenes Spiel. Wir sind in 2 Tagen wieder am Start.“

Grizzlys Wolfsburg – Pinguins Bremerhaven 3:2

Auch Wolfsburg erkämpft sich das Entscheidungsspiel um den Einzug ins Halbfinale.
Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch: „Im 2. Drittel haben wir eigentlich sehr gut gespielt, haben die 2 Tore geschossen und dann haben wir aus unerklärlichen Gründen ein bisschen den Faden verloren… Das Tor kurz vor Ende des 2. Drittels war dann ein bisschen ein Nackenschlag… Leider hat es heute nicht gereicht.“

Wolfsburgs Trainer Pat Cortina: „Es war ein gutes Spiel von meiner Mannschaft. Im 1. Drittel hatten wir alles unter Kontrolle und Bremerhaven hat dann im 2. Drittel viel Druck gemacht. Wir lagen 2:1 hinten, aber wir haben gekämpft und wir haben das Spiel gerettet. Es war ein wie erwartet harter Kampf.“
Wolfsburgs Janik Möser: „Wir haben das 1. Spiel verloren und dann war das natürlich Crunchtime für uns. Wir haben die richtige Antwort gefunden… Im Großen und Ganzen war das ein gutes Playoff-Spiel und jetzt haben wir den Ausgleich gemacht und es geht morgen wieder nach Bremerhaven… Unser Leben liegt ein bisschen auf der Linie gerade. Wir müssen alles geben. Wenn wir das verloren hätten heute, dann wären wir raus. Viele Leute haben heute ein brutales Spiel gemacht.“

Die Playoffs der PENNY DEL Live bei MagentaSport
Samstag, 22.04.2021
Ab 17.15 Uhr: Adler Mannheim – Straubing Tigers, Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters, Pinguins Bremerhaven – Grizzlys Wolfsburg
Ab 20.15 Uhr als Free TV Angebot: Slowakei – Deutschland

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Sollten die Kontingentstellen in der DEL, wie in "Powerplay26" vorgesehen, nun schrittweise bis 2026 auf sechs Stellen reduziert werden?

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