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Dresden. (PM) Die Dresdner Eislöwen haben den DEL2-Heimspielauftakt gegen die Starbulls Rosenheim vor 2367 Zuschauern mit 5:2 (0:0; 1:0; 4:2) gewonnen. Die Gastgeber, ohne...
Thomas Popiesch, Trainer der Eislöwen - © by Eishockey-Magauin

Thomas Popiesch, Trainer der Eislöwen – © by Eishockey-Magauin

Dresden. (PM) Die Dresdner Eislöwen haben den DEL2-Heimspielauftakt gegen die Starbulls Rosenheim vor 2367 Zuschauern mit 5:2 (0:0; 1:0; 4:2) gewonnen.

Die Gastgeber, ohne Kapitän Marcel Rodman und Innenverteidiger Tomas Schmidt, erwischten einen guten Start. Max Campbell spielte auf David Rodman, der verzog nur knapp. Dresden erspielte sich auch in den folgenden Minuten ein leichtes Chancenplus. Feodor Boiarchinovs Gelegenheit ging unter Bedrängnis nur knapp vorbei und auch Steven Rupprich konnte seine Chance nicht nutzen. Elf Minuten waren gespielt, als Rosenheim erstmals in Überzahl agierte und zur ersten großen Möglichkeit durch Wade MacLeod kam. Auf der Gegenseite machten die Eislöwen weiter Druck. Starbulls-Goalie Steinhauer präsentierte sich mit einem guten Save (12.). René Kramers Weitschuss verfehlte das Ziel nur knapp, Sebastian Zauner scheiterte aus der Distanz am Goalie (13.). Auch Eislöwen-Goalie Brett Jaeger rettete stark (14.), während Harrison Reed auf der Gegenseite nur um wenige Zentimeter verzog (16.). Dresden bestimmte die Partie, traf jedoch das Tor – auch in Überzahl durch Boiarchinov (19.) – zunächst nicht.

Der Gast aus Rosenheim bemühte sich zu Beginn des Mitteldrittels um den Führungstreffer. Auf der Gegenseite lief Boiarchinov alleine auf den Keeper zu, der allerdings zur Stelle war (25.). David Vallorani tauchte ebenfalls ungehindert vor Jaeger auf, der aber stark halten konnte. Im Gegenzug scheiterte Reed denkbar knapp. In Überzahl verzweifelten Campbell und Rodman mehrfach am starken Torhüter (27.). Eine doppelte Unterzahl brachte die Eislöwen nicht in Gefahr. Als Jonas Schlenker wenig später direkt von der Strafbank bei einem Schuss gefoult wurde, entschied Schiedsrichter Sven Fischer auf Penalty. Schlenker versuchte es selbst – und scheiterte am Rosenheimer Goalie. Infolge sahen die Zuschauer ein ausgeglicheneres Spiel, in dem beide Mannschaften auf den ersten Treffer drängten (34.). Dieser blieb jedoch Dresden vorbehalten: Zauner setzte sich auf der rechten Seite durch und zog ab. Der Abpraller landete bei Schlenker, der zum 1:0 einnetzte (35.). Reed scheiterte bis zur Pause mehrfach. Auch Dominik Daxlberger war für die Starbulls nicht erfolgreich.

Hohes Tempo und zahlreiche Gelegenheiten prägten das Spiel auch im Schlussdrittel. Rodman (46.) konnte sich gegen Steinhauer aber zunächst nicht durchsetzen. Eine knappe Minute später war Vladislav Filin (47.) allerdings zur Stelle. Der Berliner Förderlizenzspieler verlor im Gewusel mit drei Rosenheimern den Puck.
Die Rückgabe der Starbulls war jedoch so ungenau, dass Filin den Puck abfangen und zum 2:0 einnetzen konnte (47.). Direkt mit der nächsten Aktion markierte Wade MacLeod allerdings den Anschlusstreffer. In einem rasanten Spiel verpasste Garten eine Hereingabe knapp, während auf vor dem Tor von Brett Jaeger Aufregung herrschte (48.). Rosenheim drückte in den folgenden Minuten vehement auf den Ausgleich (51.), doch Reed nutzte eine Überzahlsituation zum 3:1 für Dresden (51.).

Als der Dresdner Abwehrverbund jedoch patzte, nutzte Tyler McNeely diesen Fehler direkt zum 3:2 (56.). Nun war der offene Schlagabtausch eröffnet: Rodman antwortete mit dem 4:2 (57.). Als die Starbulls alles in die Waagschale warfen und den Torhüter aus dem Spiel nahmen, befreite sich Dresden und erzielte mit dem Empty Net-Treffer von Jonas Schlenker den 5:2-Endstand.

„Ich habe kein Problem, wenn man verliert, weil die andere Mannschaft besser war. Wir haben allerdings verloren, weil wir unsere Chancen einfach nicht genutzt haben. Dinge wie das Überzahl- und Unterzahlverhalten der Dresdner haben wir vorab angesprochen, aber wir laufen kreuz und quer. Das Spiel hätte in beide Richtungen gehen können, aber wir haben zu viele Geschenke gemacht. Es war das zweite Spiel und die Saison ist lang“, sagt Rosenheims Coach Franz Steer.

„Rosenheim war ein starker Gegner, der in einer anderen Ausgangssituation als wir angetreten ist. Die Starbulls hatten am Freitag gewonnen und sind mit 20 Spielern und vier Sturmreihen angereist. Uns ist es aber gelungen, über weite Strecken gut zu spielen und Chancen zu kreieren. Bei einer Mannschaft wie Rosenheim ist es allerdings normal, dass sie immer wieder zu Möglichkeiten kommt. Ich denke, die Tore im Powerplay haben heute den entscheidenden Unterschied gemacht. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.

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