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Dresden. (PM Eislöwen) Die Dresdner Eislöwen sind mit einer Niederlage ins Jahr 2023 gestartet. Vor 2.305 Zuschauern musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Andreas... Eislöwen verlieren gegen Selb

Wölfe vor dem Tor der Eislöwen – © Pauline Manzke

Dresden. (PM Eislöwen) Die Dresdner Eislöwen sind mit einer Niederlage ins Jahr 2023 gestartet.

Vor 2.305 Zuschauern musste sich die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Brockmann am Dienstagabend mit 1:2 geschlagen geben.

Die Eislöwen starteten druckvoller in die Partie, durften auch direkt in Überzahl agieren, als Peter Trska nach nur 62 Sekunden auf die Strafbank musste. Nutzen konnten die Dresdner das Powerplay aber nicht. Besser machten sie es in der zehnten Minute bei Fünf gegen Fünf. Philipp Kuhnekath scheiterte noch an Wölfe-Keeper Michel Weidekamp, aber Matej Mrazek stand goldrichtig und netzte zur verdienten Führung ein. Die Führung hätten die Eislöwen sogar noch ausbauen können, nutzten ihre Chancen aber nicht. In der Schlussphase des ersten Drittels musste noch eine Drei gegen Fünf Unterzahl überstanden werden, was den Eislöwen gelang.

Im zweiten Drittel gestaltete sich das Spiel ausgeglichener. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe, Tore fielen aber nicht.

Im Schlussdrittel kam die kalte Dusche. Ex-Eislöwe Kevin Lavallee gelang nach nur 44 Sekunden der Ausgleich für Selb. Die Gäste wurden besser – standen in der Defensive sicher und lauerten auf ihre Chancen. Die Eislöwen liefen vergebens an. In der 47. Minute konnten die Wölfe sogar in Führung gehen. Mark McNeill traf in Überzahl, als Timo Walther auf der Strafbank saß. In den letzten zehn Minuten spielten nur noch die Eislöwen, aber die Torchancen waren nicht mehr zwingend genug. Selb entführte drei Punkte aus Dresden.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Der Sieg für Selb ist meiner Meinung nach verdient. Sie haben gespielt, um das Spiel zu gewinnen. Wir waren über die 60 Minuten harmlos, waren nicht bereit die Zweikämpfe anzunehmen, hart auf das Tor zu gehen und dem Torhüter die Sicht zu nehmen. Wenn du in dieser Liga deinen Job nicht machst, dann kannst du gegen Jeden verlieren. In Selb war es schon ähnlich. Wir hatten wieder viele Schüsse, aber die sind zu harmlos. Viele Schüsse gingen auch am Tor vorbei. Wir hatten nicht die nötige Abschlussqualität.“
Weiter geht es für die Dresdner Eislöwen am Freitagabend 19:30 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim EV Landshut. Am Sonntag treffen die Blau-Weißen um 17:00 Uhr im Sachsenderby auf die Lausitzer Füchse.


Selb siegt in Dresden

Selber Wölfe in Dresden erfolgreich – © Pauline Manzke


Selb. (PM Wölfe) Ein perfektes Auswärtsspiel gelang den Selber Wölfen bei den favorisierten Dresdner Eislöwen.

Die Gastgeber gingen zwar in Führung, doch das Wolfsrudel stand defensiv sicher und es nutzte seine Chancen konsequenter als die Gastgeber, die sich zudem durch einige dumme Strafen selbst schwächten. So drehten die Wölfe im letzten Spielabschnitt durch Tore von Lavallée sowie McNeill die Partie und entführten verdient 3 Punkte aus Sachsen.

Die ersten Minuten gehörten den Gastgebern. Dies war auch einer Strafe gegen Trska geschuldet. Die fällige Unterzahlsituation verteidigten die Wölfe gut. Eine einzige daraus resultierende brenzlige Situation klärte Weidekamp gegen Knackstedt. Im weiteren Verlauf scheiterte Miglio am Dresdner Torhüter Schwendener und Hammerbauers Schuss wurde von einem Verteidiger geblockt. Mehr Glück hatten die Sachsen: Ein Schuss von Kuhnekath sprang vom seitlichen Torgestänge direkt auf den Schläger des einlaufenden Mrazek, der die Scheibe nur noch an Weidekamp vorbei zum 1:0 einschieben brauchte. Nach diesem Gegentreffer kamen die Wölfe besser ins Spiel und gestalteten die Partie auf Augenhöhe. Leider ließen sie eine 1,5-minütige doppelte Überzahlsituation ungenutzt liegen und gingen somit mit dem knappen Rückstand in die Pause.

Selb hält das Spiel offen

Die Wölfe machten im zweiten Spielabschnitt weiter, wo sie im ersten aufgehört hatten: Sie standen defensiv kompakt und erarbeiten sich immer wieder eigene Chancen in der Offensive. In der 26. Minute setzten sich die Gäste erstmals über einen längeren Zeitraum im Angriffsdrittel fest, konnten aber noch kein Kapital aus ihren Angriffsbemühungen schlagen. Die beste Chance auf den Selber Ausgleich hatte der in Unterzahl durchgebrochene Miglio. Allerdings zog der US-Boy die Scheibe knapp am Tor vorbei.

Wölfe drehen das Spiel

Die Selber Wölfe witterten nun ihre Chance, etwas Zählbares aus Sachsen mit nach Hause zu nehmen. Und dies sollte ihnen tatsächlich gelingen. Gerade einmal 44 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt, da versenkte Lavallée eine Direktabnahme zum Ausgleich. In der 47. Minute gelang den Porzellanstädtern durch McNeill bei zahlenmäßiger Überlegenheit gar der Führungstreffer. Und diese Führung brachten die Wölfe souverän über die Zeit.

Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Dresdner Eislöwen: Schwendener (Seidel) – Suvanto, Uplegger, Karlsson, Mannes, Kolb, Schmitz, Hendreschke – Knackstedt, Walther, Porsberger, Kuhnekath, Mrazek, Andres, Petersen, Postel, Filin, Drews, Knobloch, Kiedewicz
Selber Wölfe: Weidekamp (Spiewok) – Trska, Lavallée, Kania, Reddick, Fern, Schaaf – Miglio, Kruminsch, Naumann, Melnikov, Hammerbauer, Deeg, Silbermann, Noack, Woltmann, Schwamberger, Vantuch, McNeill
Tore: 10. Min. 1:0 Mrazek (Kuhnekath, Uplegger); 41. Min. 1:1 Miglio (Kruminsch); 47. Min. 1:2 McNeill (Trska, Kruminsch; 5/4)
Strafzeiten: Dresden 10; Selb 8
Schiedsrichter: Klein, Becker (Pfeifer, Pfriem)
Zuschauer: 2.305





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