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Eislöwen Sportchef Jens Baxmann: „Haben noch vier, fünf Stellen offen“ – Johansson vor Wechsel nach Iserlohn, Ex-Coach Sundblad in Ravensburg gehandelt

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Jens Baxmann - © Lausitzer Füchse Media/PR
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Dresden. (EM) Das letzte Spiel ist gespielt. Die Dresdner Eislöwen haben ihr vorerst letztes DEL-Spiel am Sonntag mit einer 6:1 Niederlage in Bremerhaven beendet.

Für viele Dresdner Anhänger war das Spiel sicherlich noch einmal mit vielen Emotionen verbunden. In der Endabrechnung fehlen den Eislöwen fette 27 Punkte bis zum rettenden Ufer. Hinzu kommt ein desaströses Torverhältnis von minus 112.

Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen, sprach den eigenen Fans noch einmal ein großes Lob aus: „Ich möchte die Gelegenheit nutzen, unseren Fans für ihre Stärke, ihre Unterstützung und ihre Energie während des ganzen Jahres zu danken. Es war eine schwierige Saison, aber unsere Fans sind uns immer treu geblieben – mit viel Energie und Begeisterung. Im Namen der Mannschaft, von mir persönlich und der gesamten Organisation: Vielen Dank.“

Jens Baxmann äußert sich zum Stand der Kaderplanungen

Die Zukunftsplanungen für die Zeit nach dem ersten DEL-Jahr in der Klubgeschichte haben aber längst begonnen.

Der erst vor wenigen Wochen neu verpflichtete sportliche Leiter Jens Baxmann hat schon eine Menge Arbeit geleistet. Klar ist, dass die Eislöwen sich in der Kaderplanung auf die DEL2 einstellen. Mit einem Etat von rund sieben Millionen Euro will man in der kommenden Saison in der DEL2 wieder in den Top-6 landen.

Gegenüber dem MDR erklärte Baxmann, dass das Gerüst der neuen Eislöwen-Mannschaft schon steht. „Wir haben aktuell noch vier, fünf Stellen offen“, so der ehemalige Nationalverteidiger.

Torwart Janick Schwendener, die Abwehrspieler Felix Krüger, Bruno Riedl und David Suvanto, sowie die Angreifer Tomas Andres, Sebastian Gorcik und Drew LeBlanc verfügen bereits über gültige Arbeitspapiere. Gut möglich also, dass in den kommenden Tagen weitere Vertragsverlängerungen und die ersten Neuzugänge bekanntgegeben werden können. Branchenüblich passiert das im Eishockey ja häufig erst dann, wenn der abgebende Klub die Saison beendet hat.

Schon vor dem Ende der Hauptrunde wurden die Verträge mit Andrew Yogan (Stavanger), Tariq Hamond (Düsseldorf), David Rundqvist (EV Landshut), Travis Turnbull (ESV Kaufbeuren) und C. J. Suess (Krefeld Pinguine) aufgelöst. Dadurch konnten die Eislöwen Gelder einsparen.

Als sicherer Abgang gilt seit Wochen Justin Braun (Bad Tölz?). Kaum zu halten sein dürfte Topscorer Austin Ortega (USA, 39 Scorerpunkte). Und auch bei Dane Fox und Trevor Parkes ist noch nicht klar, ob und wo die Reise weitergeht.

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Gerüchte: Johansson zieht es zum Ligarivalen Iserlohn, Ex-Coach Sundblad könnte den Trainerstuhl von Bo Subr bekommen

Emil Johansson von Dresdner Eislöwen – © Moritz Eden / City-Press

Der schwedische Verteidiger Emil Johansson (29) wird nach Eishockey-Magazin Info bereits seit Wochen mit den Iserlohn Roosters in Verbindung gebracht, was nun auch Eishockeynews bestätigte. Der aus der schwedischen Kleinstadt Åseda (Småland) stammende Johansson gilt als lauf- und spielstark und kam vor der Saison vom EHC Red Bull München in die Elbmetropole. Bei den Eislöwen verbuchte er 20 Scorerpunkte in 48 Spielen.
Ex-Bundestrainer Toni Söderholm urteilte seinerzeit über ihn: „Emil ist ein läuferisch starker Spieler, der mit seinen Fähigkeiten sehr gut in diese Liga passt.“

Aufstiegstrainer Niklas Sundblad, der während der Saison seinen Platz für den glücklosen Gerry Fleming räumen musste, soll laut Tag 24 ebenfalls einen neuen Job in Aussicht haben. Er soll in Ravensburg neuer Headcoach der Towerstars werden. Dort würde er dann Bo Subr beerben, der schon länger als neuer Headcoach der Eislöwen gehandelt wird. Gut möglich, dass sich die Eislöwen und ihr ehemaliger Erfolgstrainer bald als Gegner wiedersehen werden.

Mit sicherlich mehr als nur einem Auge wird man die Playoffs in der DEL2 verfolgen. Die Minimalchance auf den Klassenerhalt, falls der zukünftige DEL2-Champion nicht aufstiegsberechtigt ist oder auf den Gang in die DEL verzichtet, ist ja auch noch gegeben. In diesem Fall müsste man sicherlich die Kaderplanung noch einmal überdenken. Es soll bei der einen oder anderen Personalie diesbezüglich Optionen geben.


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