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Im Heimspiel gegen die Tölzer Löwen haben die Dresdner Eislöwen am Sonntag einen knappen 5:4-Sieg gefeiert. Es ist der dritte Saisonsieg für die Blau-Weißen.... Eislöwen schlagen Bad Tölz

Grant Besse – © by Sportfoto-Sale (SD)

Im Heimspiel gegen die Tölzer Löwen haben die Dresdner Eislöwen am Sonntag einen knappen 5:4-Sieg gefeiert.

Es ist der dritte Saisonsieg für die Blau-Weißen.

Mit nur elf Feldspielern waren die Gäste angetreten, nachdem kurz vor Spielbeginn Lubor Dibelka noch passen musste und dennoch gingen die Tölzer früh in Führung. In der 3. Minute fuhren die Gäste einen Vier auf Zwei Konter, den Grant Besse mit einem platzierten Schuss erfolgreich abschließen konnte. Die Eislöwen waren nun mehr gefordert, drängten auf den Ausgleich. Immer wieder erspielte sich das Team von Trainer Andreas Brockmann Torchancen. Ein abgefälschter Puck fand schließlich den Weg zum Ausgleich ins Tor. Simon Karlsson zog von der blauen Linie ab und mit einem langen Schläger fälschte Tom Knobloch zu seinem ersten Saisontreffer ab (11.). Die Blau-Weißen waren nach dem Ausgleich tonangebend, verpassten aber die Führung.

Im zweiten Drittel konnten die Eislöwen in Führung gehen. In Überzahl versenkte Karlsson die Scheibe mit einem Schuss von der blauen Linie im Tölzer Tor (25.) und legte mit dem 3:1 in der 27. Minute direkt nach. Tölz antwortete mit dem Anschlusstreffer in der 30. Minute. Die Eislöwen leisteten sich daraufhin einige Strafzeiten, die aber unbeschadet überstanden wurden.

Der Start ins 3. Drittel hätte nicht besser sein können. Nach nur sechs Sekunden netzte Timo Walther in Unterzahl zum 4:2 ein. Aber es blieb nicht lang beim Zwei-Tore-Vorsprung. Thomas Brandl verkürzte für die Gäste (44.) und Ian Brady traf in der 46. Minute sogar zum 4:4-Ausgleich. Die Eislöwen brauchten ein paar Wechsel, um ihren Schwung wiederzufinden. Der Kapitän sorgte schließlich für die 5:4-Führung. Jordan Knackstedt traf in der 49. Minute. Die Eislöwen verwalteten die knappe Führung über die restliche Zeit, auch weil Janick Schwendener erneut eine starke Leistung im Dresdner Tor zeigte.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen. Tölz ist auch mit wenigen Spielern immer brandgefährlich. Wir gehen früh in Rückstand, können das Spiel aber drehen und haben das Momentum auf unserer Seite. Nach unserer 3:1-Führung haben wir einige große Chancen, nutzen sie aber nicht. Das hat Tölz wieder Auftrieb gegeben. Auch im letzten Drittel. In Unterzahl machen wir das 4:2, aber dann glaubt offenbar der ein oder andere das Spiel ist vorbei und dann steht es auf einmal 4:4. Uns fehlt die Konstanz bis zum bitteren Ende zu spielen. Auch nach dem 5:4 haben wir noch klare Chancen für die Entscheidung zu sorgen. Aber wir sind am Ende natürlich sehr zufrieden, die drei Punkte geholt zu haben. “

Weiter geht es für die Eislöwen am kommenden Freitag mit dem Heimspiel gegen Selb.

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