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Dresden. (PM Eislöwen) Die Dresdner Eislöwen haben ihren sechsten Saisonsieg eingefahren. Vor 2.221 Zuschauern setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Brockmann mit 2:1... Eislöwen bezwingen Pinguine

Matej Mrazek – © Dresdner Eislöwen

Dresden. (PM Eislöwen) Die Dresdner Eislöwen haben ihren sechsten Saisonsieg eingefahren.

Vor 2.221 Zuschauern setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Brockmann mit 2:1 nach Verlängerung gegen die Krefeld Pinguine durch.

Beide Mannschaften machten von Beginn an Druck. Die erste dicke Torchance hatten die Gäste in der siebten Minute. Lewandowski kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, aber Jonas Neffin im Tor der Dresdner bekam im letzten Moment noch die Fanghand auf den Puck. Fünf Minuten später durften die Eislöwen jubeln. Jussi Petersen zog von der blauen Linie direkt ab. Der Puck schlug oben links im Tor der Krefelder ein. Adam Kiedewicz hätte in der 15. Minute erhöhen können, scheiterte mit seinem Schuss aber am Krefelder Keeper Sergei Belov.

Im zweiten Drittel hatten die Gäste durch Magwood die erste Chance, wieder konnte Neffin parieren (21.). Zwei Minuten später verpasste Vladislav Filin ein Zuspiel von Kiedewicz. Die Eislöwen blieben am Drücker, konnten das 2:0 aber nicht nachlegen. Auf der Gegenseite parierte Neffin stark gegen Ex-Nationalspieler Marcel Müller.

Im Schlussabschnitt hatten die Eislöwen die erste Großchance zu verzeichnen. Matej Mrazek konnte die Scheibe aber nicht im Tor unterbringen (43.). Zwei Minuten später hätten die Gäste den Ausgleich erzielen müssen. Bei einem Drei-auf-Eins-Konter scheiterte Müller am Pfosten (45.). In der 47. Minute hat Müller den Ausgleich erneut auf dem Schläger, aber wieder pariert Neffin stark. Kurz darauf war der Eislöwen-Keeper aber geschlagen. In der 48. Minute markierte Müller das 1:1. Fünf Minuten vor Schluss bejubelten die Eislöwen den vermeintlichen Siegtreffer. Nach Sichtung des Videobeweises entschieden die Schiedsrichter aber auf kein Tor, Adam Kiedewicz soll das Tor per Hand erzielt haben. Damit ging die Partie in die Verlängerung, in der David Suvanto den Dresdner Siegtreffer erzielte.

Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Jeder kennt die Umstände, mit denen wir zu kämpfen hatten in den letzten Tagen. Wir haben frische Energie gebraucht. Zu Beginn hatten wir ein bisschen zu viel Respekt. Mit dem Spielverlauf ist es aber immer besser geworden. Gerade den ersten Sturm der Krefelder kann man nicht komplett ausschalten, dass sie keine Torchance haben. Es freut mich für Jonas Neffin, der hervorragend gehalten hat, aber wir haben insgesamt auch defensiv sehr gut gestanden. Der Sieg ist wichtig für uns, auch weil wir zuletzt zweimal in der Verlängerung verloren hatten. Ein Sieg gegen so eine sehr gute Mannschaft, tut natürlich gut. Sonntag geht es in Ravensburg weiter. Ich hoffe, dass der Ein oder Andere noch zurückkommt und alle gesund werden und bleiben.“

Weiter geht es am Sonntag mit dem Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars.

Pinguine unterliegen Dresden im Spitzenspiel

Krefeld. (PM Pinguine) Nichts war es mit dem vierten Sieg in Folge. Die Pinguine unterlagen in Dresden in einem engen Spiel mit 1:2 nach Verlängerung.

Dabei begannen die Pinguine stark und erarbeiteten sich mehr Chancen als ihr Gegenüber. Jonas Neffin im Tor der Eislöwen war jedoch von Beginn an hellwach und vereitelte die Möglichkeiten der Schwarz-Gelben. So waren es also die Sachsen, die den ersten Treffer des Spiels erzielen konnten. Verteidiger Jussi Petersen nutzte in der 12. Minute einen One-Timer von der blauen Linie, um Sergey Belov im Pinguine-Tor zu überwinden.

Im zweiten Drittel entwickelte sich die Partie zu einer zügigen, aber disziplinierten Partie von beiden Seiten. Insgesamt war auffällig, dass lediglich eine Strafe im Spiel verhängt wurde. Eine Zwei-Minuten-Strafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis.

Ins letzte Drittel ging es also weiterhin mit einem Tor Rückstand. Dort war es dann die 3M-Reihe, die den verdienten Ausgleichstreffer in der 48. Minute erzielte. Marcel Müller nahm einen Pass von Zach Magwood entgegen und zog ansatzlos ab und vorbei an Neffin im Gehäuse der Eislöwen. Bei diesem Spielstand blieb es auch am Ende der regulären Spielzeit, obgleich den Eislöwen fünf Minuten vor der Schlusssirene bereits der vermeintliche Game-Winner gelang. Die Schiedsrichter erkannten dem Treffer Adam Kiedewicz‘ jedoch nach Videobeweis die Gültigkeit ab.

Den Bonuspunkt sicherten sich die Dresdener jedoch nach 89 Sekunden in der Verlängerung dank eines Tores von David Suvanto, der Belov bei 3 gegen 3 keine Chance ließ und den Russen auf der Stockhandseite bezwang.

Zahlen zum Spiel
DRE – KEV 2:1 n.V. (1:0, 0:0, 0:1/1:0)
Tore: 1:0 (11:50) Petersen (Uplegger, Mrazek), 1:1 (47:01) Müller (Magwood, Riefers), 2:1 (61:29) Suvanto (Porsberger)
Zuschauer: 2221
Schüsse: 35:38
Strafen: 0:2

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