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Prag. Seit dem 1. Mai läuft sie nun schon die Eishockey-Weltmeisterschaft 2015 der Herren in der tschechischen Hauptstadt Prag. Währenddessen das deutsche Team bereits...

Logo WM 2015Prag. Seit dem 1. Mai läuft sie nun schon die Eishockey-Weltmeisterschaft 2015 der Herren in der tschechischen Hauptstadt Prag. Währenddessen das deutsche Team bereits ausgeschieden ist und einige Mannschaften aus der höchsten Spielklasse abgestiegen sind, zieht das kanadische Team weiter einsam seine Kreise. So einsam sind die Kanadier jedoch nicht. So erwarten den Eishockey-Fan auch nach Beendigung der Vorrunde noch spannende Partien. Daher ist bislang auch noch nicht klar, wer den Titel bei der 79. Austragung gewinnen wird.

 

Informationen im Überblick

Qualifikationsrunden für dieses Turnier wurden schon seit dem 3. April ausgetragen. Anfangs waren es noch 47 Teams, die sich teilweise für die Gruppenphase qualifizieren mussten. Zur Endrunde, welche am 1. Mai begann, gingen nur noch 16 Mannschaften an den Start.

 

Nach diesem Modus wird gespielt

Damit aus den 16 besten Eishockey-Mannschaften der Welt auch ein verdienter Sieger hervorgehen kann, hat sich der Eishockey-Weltverband einen Modus erdacht. Die 16 Teilnehmerländer sind in einzelne Gruppen aufgeteilt. Hier qualifizieren sich immer die besten vier Mannschaften einer Gruppe für die nächste Runde. Die beiden Mannschaften, die ihre Vorrundenspiele am schlechtesten bestritten haben, müssen leider in die darunter liegende Division absteigen, aus welcher die besten beiden im nächsten Jahr in die Topgruppe aufsteigen.

 

Die Vorrunde

Die Vorrundengruppe A war auch die deutsche Gruppe. Jedoch zeigte sich bereits im zweiten Spiel, dass die DEB-Auswahl keine Chance auf den Titel haben würde. Das lag nicht zuletzt daran, dass in dieser Gruppe die Kanadier vertreten waren, einer der Favoriten auf den Turniersieg. Neben den Kanadiern qualifizierten sich auch Schweden, die Gastgeber aus Tschechien sowie etwas überraschend die Schweiz für das Viertelfinale. Ähnlich spannend ging es auch in der zweiten Gruppe, der Gruppe B zu. Diese wurde wenig überraschend von den USA gewonnen. Die Mannschaft spielt zwar nicht so gut, wie zu früheren Zeiten, jedoch hilft die mannschaftliche Geschlossenheit dem Team stets dabei, gute Ergebnisse zu erzielen. Neben den Amerikanern setzten sich auch in dieser Gruppe die Favoriten durch. Russland und Finnland spielen genauso im Viertelfinale wie Weißrussland als viertplatzierter. Zugegeben, damit hätte kaum ein Experte gerechnet. So lässt sich zusammenfassend über die Vorrunde sagen, dass es die Favoriten geschafft haben und es mit den Weißrussen und den Schweizern zwei angenehme Überraschungen gibt. Für das deutsche Team bleibt viel zu tun, um das nächste Turnier mit einer besseren Platzierung zu beenden.

 

Das Viertelfinale

Ab dem 14. Mai wird es nun spannend in Prag. Die Viertelfinalpaarungen werden angepfiffen. Kanada trifft dabei auf das Überraschungsteam aus Deutschland und wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach durchsetzen. Hier lohnt es sich für den einen oder anderen sicher, eine Wette auf einen kanadischen Sieg abzugeben.

Diese Entscheidung kann einfach fallen, indem die Wettquoten verglichen werden. Die Begegnungen im Viertelfinale sind aber auch etwas für mutige Wettfreunde. So ist absolut nicht klar, ob sich die Tschechen vor eigenem Publikum gegen Finnland durchsetzen werden. Die USA trifft in ihrem Viertelfinale auf die Schweiz, während es Schweden mit Dauerweltmeister Russland zu tun bekommt. Di finalen Paarungen finden dann am Wochenende statt. Am Samstag dem 16. Mai werden die beiden Halbfinale stattfinden und Finale und das Spiel um die Bronzemedaille sind für Sonntag terminiert.

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