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Anzeige Vielversprechend hat es begonnen, am Ende ging sich eine gute Platzierung dann doch nicht aus: Das deutsche Eishockeyteam hat enttäuscht, aber gleichzeitig Hoffnung... Eishockey: Wie kann Deutschland vom WM-Aus lernen?
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Verabschiedung DEB-Team – © Sportfoto-Sale (DR)

Vielversprechend hat es begonnen, am Ende ging sich eine gute Platzierung dann doch nicht aus: Das deutsche Eishockeyteam hat enttäuscht, aber gleichzeitig Hoffnung gemacht.

Zu wenig: Im Viertelfinale war Tschechien zu stark

Das war am Ende dann doch zu wenig: Bei der Eishockey Weltmeisterschaft haben es die Deutschen nur in das Viertelfinale geschafft – dann war gegen Tschechien Schluss. Trotz einer guten Leistung, musste man sich den Tschechen mit 1:4 geschlagen gegeben. Der einzige Treffer auf Seiten der Deutschen wurde von Moritz Seider (54.) erzielt. Am Ende war der beherzte Auftritt ab der zweiten Spielhälfte zu wenig, um gegen die tschechischen Eishockeyspieler bestehen zu können. Vor allem haben sie auch clever gespielt: Nach der frühen Führung war klar, dass es schwer werden wird – aber so abgebrüht, wie die Tschechen gespielt haben, das sieht man selten auf dem Eis.

Matthias Plachta wurde übrigens als bester Spiel des WM Viertelfinales ausgezeichnet. Des Weiteren sind Marc Michaelis, Moritz Seider sowie Philipp Grubauer zu den besten Spielern Deutschlands während des WM Turniers gewählt worden.

Nun geht es darum, dass man sich auf die nächste Weltmeisterschaft vorbereitet. Denn nach der WM ist vor der WM und man hat durchaus ein paar Ansätze gesehen, die Hoffnung machen.

Keine Chance gehabt

Toni Söderholm, der seit dem Jahr 2018 Trainer der deutschen Eishockeymannschaft ist, hat auf die Formation vertraut, die schon gegen die Schweiz im letzten Vorrundenspiel auf dem Eis stand. Im Tor hat man Philipp Grubauer das Vertrauen geschenkt, der somit zum fünften Mal von Anfang an spielen durfte. Als Backup stand Mathias Niederberger bereit.

Im ersten Dritten gab es schon die ersten Unterschiede zu sehen: Nach 35 Sekunden erhielt Deutschland die erste Strafe – die Tschechen haben die Top-Formation auf das Eis geschickt und direkt danach zum 1:0 getroffen (David Pastrnak, 3. Minute). Das zweite Tor ist ebenfalls in einer Überzahlsituation entstanden: Roman Cervenka, der Turnier-Topscorer, hat in der 11. Minute getroffen.

Die Deutschen versteckten sich nicht und begannen in die Offensive zu gehen – die ersten Torchancen führten aber nicht zum Erfolg. Lukas Reichel traf nur den Pfosten.

Im zweiten Abschnitt hatte die deutsche Mannschaft anfangs ein paar Schwierigkeiten, weil die Tschechen mit einem taktisch cleveren Spiel die Führung zu verteidigen begannen. Als es für die Deutschen das erste Powerplay gab, startete das Team den Turbo – aber drei Möglichkeiten blieben ungenutzt. Und dass man die Tore bekommt, die man nicht schießt, bewahrheitet sich auch im Eishockey: 3:0 für Tschechien (David Krejci, 33. Minute). Immer wieder kamen die Deutschen vor das gegnerische Tor, aber man konnte den Puck nicht hinter die Linie drücken. Marcel Noebels schickte den Puck im Zuge eines Konters an die Latte.

Auch wenn Moritz Seider in der 54. Minute auf 1:3 verkürzte, ließ man den Deutschen keine Chance: In der 59. Minute traf Jiri Smejkal zum 1:4 Endstand.

Moritz Seider – © Sportfoto-Sale (DR)

Nun wird der Blick auf das Jahr 2023 gerichtet

Die starke Gruppenphase hat gezeigt, dass die Deutschen durchaus eine starke Mannschaft haben. Auch wenn das Eröffnungsspiel mit 3:5 gegen Kanada verloren wurde, konnte man sodann 2:1 gegen die Slowakei gewinnen, feierte einen 3:2 Sieg gegen Frankreich und besiegte Dänemark mit 1:0. Die Italiener wurden mit 9:4 geschlagen und gegen Kasachstan gewann die deutsche Mannschaft mit 5:4. Am letzten Spieltag verlor man im Penaltyschießen 5:4 gegen die Schweiz. In der Gruppe landete das Team mit 16 Punkten auf Platz 2. Wer also bei einem Sportwettenanbieter ohne Oasis auf deutsche Siege getippt hat, durfte sich über Gewinne freuen.

Bei der WM 2021 landete das deutsche Eishockeyteam auf Platz 4 – das beste Ergebnis seit dem Jahr 2010, als man ebenfalls auf Platz 4 landete. Die größten Erfolge liegen schon Jahrzehnte zurück: 1930 und 1953 wurden die Deutschen Vizeweltmeister, 1932 und 1934 erreichte man den dritten Platz.

Bei der kommenden WM wollen die Deutschen vorne mitspielen – und die Leistungen, die während der WM 2022 gezeigt wurden, machen Hoffnung, dass die Deutschen eine Top-Platzierung schaffen.

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