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Anzeige Eishockey steht in Deutschland, wie auch Basketball und Handball, schon immer im Schatten von den großen Fußballspielen. Weniger Fans, weniger Einnahmen und viele... Eishockey in Deutschland: Kein Sport zum Geldverdienen
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© Eh.-Mag. (RST)

Eishockey steht in Deutschland, wie auch Basketball und Handball, schon immer im Schatten von den großen Fußballspielen.

Weniger Fans, weniger Einnahmen und viele aktuelle Ereignisse in den letzten Jahren sorgten dafür, dass immer mehr Vereine Insolvenz anmelden mussten. Doch kann man nicht nur die fehlende Popularität dafür verantwortlich machen, dass der deutsche Eishockey-Sport auf dem absteigenden Ast ist.

Eishockey in Deutschland

Die knapp 21.000 registrierten Spieler, 14 Eishockey Mannschaften und der gesamte Eishockeysport werden in Deutschland durch den DEB (Deutscher Eishockey-Bund) geleitet. Die Vereine sind für sich selber verantwortlich und kein Verein nahm in den letzten Jahren so viel Geld ein, wie er ausgab. Für die Differenz brauchen die Vereine Sponsoren, Investoren, Gelder aus TV-Verträgen, Spenden und staatliche Hilfe.

Im Moment ist für das aktuelle Jahr die Deutsche Eishockey Liga (DEL) abgesagt und auch eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes ist aus finanziellen Gründen unklar. Viele fahrlässige Entscheidungen und alte Strukturen sind dafür verantwortlich, dass alle Beteiligten keine finanziellen Rücklagen haben, Schulden aufgebaut haben und kurz vor der Insolvenz stehen. Trotz Tradition, Vereinsliebe und vielen treuen Fans scheint dieser Sport sich nicht nachhaltig finanzieren zu können.

Sportlicher Erfolg oder finanzieller Ruin?

Ein Aufstieg in den Ligen bedeutet in jedem Sport eigentlich etwas positives, doch nicht im Eishockey. Viele Teams versuchen teilweise einen Aufstieg zu vermeiden, da mit dem Aufstieg neue Kosten auf sie zukommen würden. In den letzten Jahren haben viele Vereine diese Kosten unterschätzt und konnten den Spielbetrieb nicht aufrecht erhalten.

Einige Kostenpunkte, die viele Vereine in der Vergangenheit unterschätzt haben:

  • Der Erhalt, die Sanierung und der Betrieb von Eisbahnen und Stadien
  • Die Spielergehälter und alle dazugehörigen Versicherungen und Kosten 
  • Spieler Transaktionen und Spieler Zukäufe 
  • Vermarktung des Teams, der Spiele und der Sportart

Viele Vereine haben so auf der einen Seite zu viele Ausgaben und auf der anderen Seite immer mehr schwindende Einnahmen. Meistens führt eine Misswirtschaft der Vereine über mehrere Jahre dann immer tiefer in die Misere.

Einnahmequellen, die nach und nach einem Verein wegbrechen können:

  • weniger Ausschüttung von Fernsehgeldern
  • sinkender Verkauf von Eintrittskarten
  • Ausbleiben von Sponsoren
  • weniger Fan- und Zuschauerzahlen, die zu weniger Einnahmen in Eintrittskarten, Fanartikeln und TV-Verträgen führen

So schwindet nach und nach auch das Ansehen der Vereine und des Sports und es startet ein Teufelskreis. Denn nur angesehene Sportarten bekommen die großen Sponsoren und die großen Geldsummen. Selbst in Branchen wie der Glücksspielbranche sind dann die Veränderungen zu spüren. So wird zum Beispiel auf Eishockey Spiele weniger gewettet und Eishockey Spiele nicht in allen Online Casinos angeboten. Wenn Sie ein Eishockey und Casino Fan sind, besuchen Sie hier das CasinoBonus 360 Vergleichsportal und finden Sie Ihre passenden Spielmöglichkeiten.

Wenig Ideen für die Zukunft

Während in anderen Sportarten Krisen oft genutzt werden, um Umstrukturierungen vorzunehmen, den Kader umzustellen und andere Maßnahmen zu treffen, scheint die DEL keine großen Bemühungen zu machen, um den Sport vor dem Bankrott zu retten. Spieler, Trainer und die nationalen Spiele sind hier weniger betroffen, aber es geht für die deutsche Liga jetzt ums Überleben.

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