Home Wetten / Spiel / Tipps (GESPONSERTE ANZEIGEN) Eishockey-Etikette: Die ungeschriebenen Gesetze auf dem Eis
Wetten / Spiel / Tipps (GESPONSERTE ANZEIGEN)

Eishockey-Etikette: Die ungeschriebenen Gesetze auf dem Eis

Share
Milano Santagiulia Ice Hockey Arena - © Moritz Eden / City-Press
Share
Anzeige

Insbesondere in den NHL-Play-offs, aber bei Weitem nicht ausschließlich, nehmen neben der Taktik sowie dem Talent auch Emotionen, Disziplin und das Mannschaftsklima Schlüsselrollen ein. Und platzieren Sie in diesem dynamischen Umfeld regelmäßig Sportwetten, sind Sie sich zudem der Bedeutung des Detailwissens bewusst. Einen entscheidenden Mehrwert liefern Ihnen unter anderem die Wincomparator Experten, versorgen sie doch mit Quotenvergleichen und fundierten Analysen der Teamdynamik bei den jeweiligen Kontrahenten. Allerdings reicht das nicht aus, wenn Sie nicht die verborgene DNA des Sports verstehen. Schauen wir uns daher den ungeschriebenen Ehrenkodex, der das Verhalten der Spieler auf dem Eis diktiert, genauer an.  

Der ungeschriebene Ehrenkodex (“The Code”)

Es wird Sie wahrscheinlich nicht überraschen, dass Eishockey die schnellste Sportart der Welt ist. Das Beispiel schlechthin sind hier die Pucks, die mit bis zu 100 km/h über das Eis fliegen. Dazu kommen die knallharten Bodychecks an der Bande, welche ein Grund für das allgegenwärtige Verletzungsrisiko sind. Deshalb stampften alle Beteiligten abseits des offiziellen Regelwerks ein strenges System der Selbstregulierung aus dem Boden. Und ja, „The Code” basiert in erster Linie auf dem Respekt gegenüber den eigenen Mitspielern, den Gegnern und der Integrität des Sports. Was wiederum dazu führt, dass unfaire Aktionen nicht toleriert werden.

Tabuzone Torraum: Den Goalie respektieren

Einen besonderen Schutzstatus genießt im Rahmen dieser Etikette der Torhüter, wobei etwa das sogenannte „Einschneien“ ein absolutes No-Go darstellt. Kommt es mit Absicht zu einem harten Abbremsen vor einem blockierenden Goalie, handelt es sich um eine massive Provokation, und eine handfeste Rudelbildung ist meistens die Folge. Doch auch ein Torschuss nach dem Pfiff des Schiedsrichters führt üblicherweise dazu, dass sich im nächsten Moment sämtliche Gegner auf den Akteur stoßen. Zudem ahnden die Referees solche Respektlosigkeiten von den Schiedsrichtern oft mit Strafen für unsportliches Verhalten.

Wenn die Fäuste fliegen: Regeln der Schlägerei

Das offizielle Regelwerk besagt, dass Faustkämpfe mit einer Fünf-Minuten-Strafe belegt werden. In der Praxis jedoch gelten sie als akzeptiertes Mittel zur Konfliktlösung und Selbstregulierung. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass es sich um regulierte Auseinandersetzungen mit einem Ehrenkodex im Ehrenkodex handelt:  

  • Gegen einen unwilligen Gegenspieler zu kämpfen, ist tabu, und beide Akteure müssen eine Akzeptanz durch ein Nicken oder synchrones Fallenlassen der Handschuhe akzeptieren.  
  • Unter keinen Umständen darf ein Schläger als Waffe herangezogen werden, und Schläge gegen einen am Boden liegenden Spieler sind strengstens verboten.  
  • Mindestens ebenso tabu ist es, den Topscorer oder den Spielmacher des Kontrahenten in einen Kampf zu involvieren
  • Zudem gehört es nach einem fairen Kampf dazu, den Respekt gegenüber dem Gegner auszudrücken, was durch ein kurzes Klopfen auf den Helm geschieht.  

Sportlichkeit bei klaren Führungen

Ist eine Begegnung bereits eindeutig entschieden, greift ein weiteres ungeschriebenes Gesetz. Angenommen, in einer Partie steht es kurz vor Schluss 7:0, dann kommt es auch mannschaftsintern zu einer starken Verurteilung eines übertriebenen Torjubels. Doch auch das bei einem solchen noch die beste Powerplay-Formation auf das Eis zu schicken gilt als eine grobe Unsportlichkeit. Schließlich handelt es sich um eine unnötige Demütigung, die zu gefährlichen Frustfouls führen kann.  

Strategischer Nutzen für Wettliebhaber

Verstöße gegen den „Code“ können die emotionale Dynamik eines Eishockeyspiels komplett auf den Kopf stellen, und das wiederum kann sich auf Ihre Wette auswirken. So führt etwa das „Einschneien“ eines Goalies zu Strafzeiten und anschließenden Powerplay-Situationen, welche bei Live-Wetten entscheidend sein können. Und das bedeutet in anderen Worten: Erkennen Sie rasch solche Verhaltensmuster, können Sie Quotenverschiebungen effizienter nutzen. 

Anzeige
+18 Glücksspiel kann süchtig machen.
Spielsucht? Hier bekommen Sie Hilfe
Wenn Sie Probleme mit Spielsucht haben oder sich um Angehörige oder Freunde sorgen, finden Sie Hilfe bei der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“.
Unter der kostenlosen Hilfe-Hotline 0800 1 37 27 00 erhalten Sie alle Informationen zu Hilfsangeboten rund um das Thema Spielsucht!

*Werbehinweis – Diese Website enthält Affiliate-Links. Das bedeutet, dass wir möglicherweise eine Provision erhalten, wenn Sie sich bei einem der verlinkten Portale anmelden. Es entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten. Es gelten die AGB der jeweiligen Wettanbieter.

Leiden Sie unter Depressionen? Hier bekommen Sie umgehend Hilfe:
Wenn Sie selbst depressiv sind, Selbstmord-Gedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de).
Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

Share

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Eishockey-Magazin TV

Sportfoto-Sale - die Fotodatenbank für Print- und Onlinemedien
! NEU ! Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer haben den WhatsApp-Kanal von Eishockey-Magazin.de abonniert. Melde dich jetzt an und erhalte regelmäßig aktuelle Nachrichten!
! WICHTIG ! Auch in Zukunft: Keine +Artikel, Abo-Modelle oder Bezahlschranke! - Eishockey-Magazin.de eröffnet Kanal für freiwillige Zahlungen - Hintergrund und wie man spenden kann
Anzeige
+18 Glücksspiel kann süchtig machen.
GHZD
Anzeige
+18 Glücksspiel kann süchtig machen.
Spielsucht? Hier bekommen Sie Hilfe Wenn Sie Probleme mit Spielsucht haben oder sich um Angehörige oder Freunde sorgen, finden Sie Hilfe bei der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Unter der kostenlosen Hilfe-Hotline 0800 1 37 27 00 erhalten Sie alle Informationen zu Hilfsangeboten rund um das Thema Spielsucht!
Werbehinweis Diese Website enthält Affiliate-Links. Das bedeutet, dass wir möglicherweise eine Provision erhalten, wenn Sie sich bei einem der verlinkten Portale anmelden. Es entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten. Es gelten die AGB der jeweiligen Wettanbieter.
Related Articles