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Eishockey: Ernährung – Energie – Enthusiasmus

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Eishockeyspieler verbraucht im Durchschnitt etwa 640 Kilokalorien pro Stunde – © by Eishockey-Magazin

Wer beim Eishockey kräftig dem Puck hinterher jagt und den Enthusiasmus des schnellen Spiels auf dem Eis spürt, verbraucht einiges an Energie und sollte ganz gezielt auf seine Ernährung achten. Ein 80 kg schwerer Eishockeyspieler verbraucht im Durchschnitt etwa 640 Kilokalorien pro Stunde. Das sind beispielswiese im Vergleich zu Tischtennis, bei gleicher Größe und Körpergewicht, die doppelte Anzahl an Kilokalorien pro 60 Minuten. Wer in kurzer Zeit, so viel Energie umsetzt, sollte gezielt darauf achten, dass er keine leeren Kalorien aufnimmt, sondern Lebensmittel verzehrt, die ihn zusätzlich mit Wirkstoffen versorgen.

In Deutschland sind rund 25.000 bis 30.000 Eishockeyspieler aktiv. Das Training und Spiel beansprucht eine große Anzahl an Muskelgruppen. Da es ein sehr schnelles Spiel ist, müssen vor allem die Muskelgruppen des Unterkörpers sehr gut trainiert werden. Gezielte Übungen sind vor allem für die rückseitige Beinmuskulatur, wie für den Schenkelanzieher, die Sitzbein- und Unterschenkelmuskulatur und die zweiköpfige Wadenmuskulatur notwendig. Auch der rückseitige große Gesäßmuskel und der Rückenstrecker sind sehr wichtig, zu trainieren. Vorderseitig wird vor allem der gerade Oberschenkelmuskel und das Knie beansprucht. Bei der seitlichen Muskulatur des Unterkörpers werden beim Eishockey insbesondere die innere Schenkelmuskel und die Hüftlendenmuskel beansprucht. Zugleich sollte auch der kompletten Oberkörpermuskulatur Beachtung geschenkt werden. Alle Muskeln benötigen für ihre Arbeit Energie, die den Brennstoff für sportliche Spitzenleistungen darstellt.

Wer beim Eishockey auf eine gesunde, ausgewogene und den sportlichen Leistungen angepasste Ernährungsweise achtet, kann seine Leistungsfähigkeit steigern. Wichtig bei jeder aktiv betriebenen Sportart ist ebenfalls die Menge der Flüssigkeitszufuhr über geeignete Getränke. Anders als bei anderer, körperlicher Aktivität, ist beim Eishockey nach dem Spiel die wichtigste Mahlzeit. Benötigt werden Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Wasser. Dabei sind die Kohlenhydrate die Hauptenergiequellen. Durch sie werden die Glykogenspeicher in der Muskulatur und der Leber neu aufgefüllt. Glykogen ist ein Vielfachzucker, ein sogenanntes verzweigtes Polysaccharid, ohne das die Muskulatur keine Leistung zeigen kann.

Den Kohlenhydraten wird allgemein zu wenig Beachtung geschenkt, dabei sollten im Ausdauersport mehr als die Hälfte der Energie, mindestens 60 %, aus sogenannten komplexen Kohlenhydraten zugeführt werden. Diese sind in Vollkornprodukten, Gemüse und Obst reichlich enthalten. Die Speichermöglichkeit für Kohlenhydrate im Organismus ist relativ klein. Aber beim Eishockey werden für den Energiebedarf vorwiegend Kohlenhydrate benötigt. Daher nach dem Spiel am besten gleich eine Mahlzeit mit komplexen Kohlenhydraten wählen. Ein frischer Salat mit Vollkornbaguette oder ein leckerer Gemüseauflauf mit Vollkornnudeln wären beste Lieferanden für komplexe Kohlenhydrate. Nach dem hohen Energieverbrauch des Eishockeytrainings darf es auch mal ein Croque oder eine Pizza sein, möglichst mit Gemüse und Vollkornteig, die lieferando.de ganz bequem nach Hause liefert.

Generell gilt für Eishockeyspieler sich fettmodifiziert, kohlenhydratbetont und abwechslungsreich zu ernähren. Hinzu kommt eine ausreichende Versorgung mit Wasser, auch vor dem Training. Für die Wärmeregulation sind beim Eishockey große Flüssigkeitsmengen unumgänglich. Über den Schweiß gehen aber nicht nur Wasser, sondern auch Mineralstoffe verloren. Daher ist es ratsam isotonische Getränke zu wählen, die den Körper zusätzlich mit Mineralstoffen, aber auch mit schnellverfügbaren Kohlenhydraten versorgen. Eine Mischung aus Wasser mit Maltodextrin, einem wasserlöslichen Kohlenhydratgemisch auf Stärkebasis, und kleinen Kochsalzanteilen ist am effektivsten.

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