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Eisbären Regensburg

Eisbären Regensburg starten in den Spiele-Marathon

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Eisbären-Torhüter Jonas Neffin - © Melanie Feldmeier
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Regensburg. (PM Eisbären) Es ist der Auftakt in einen regelrechten Marathon: Die beiden Partien des Eishockey-Zweitligisten Eisbären Regensburg am Wochenende – am morgigen Freitag, 19. Dezember, ab 20 Uhr auswärts bei den Ravensburg Towerstars und am Sonntag, 21. Dezember, zuhause gegen die Krefeld Pinguine – sind der Startschuss für insgesamt acht Begegnungen der Oberpfälzer binnen nur 17 Tagen.

Die beiden nächsten Gegner stehen derweil an unterschiedlichen Enden der DEL-2-Tabelle: Während die Oberschwaben derzeit nach ihrer Form suchen und nur auf Rang zwölf stehen (31 Punkte), sind die Rheinländer unangefochtene Spitzenreiter (52), Regensburg belegt indes Platz fünf (40). Letzte Tickets für die Heimpartie gegen die Krefeld gibt es unter www.ebr.live

Zwar siegten die Eisbären im ersten Duell mit Ravensburg Ende Oktober zuhause souverän mit 4:0 (Tore durch Corey Trivino, Nikola Gajovský und Kevin Slezak jeweils in Überzahl sowie Yuma Grimm). Doch auch wenn die Puzzlestädter auch kurz vor Weihnachten immer noch mit starken Leistungsschwankungen zu kämpfen haben, bewiesen sie seither mit guten Leistungen gegen etliche Topteams, dass mit ihnen zu rechnen ist. So holten die RVT unter anderem vor eigenem Publikum einen Punkt gegen Landshut (3:4 nach Penaltyschießen) und zwang in der Fremde sowohl Krefeld (5:3), als auch zuhause (4:2) gänzlich in die Knie.

Auf die wenig konstanten sportlichen Leistungen und Verletzungspech reagierten die Verantwortlichen bereist mit zwei Nachverpflichtungen: Von Zweitliga-Rivale Kassel wechselte jüngst der deutsch-finnische Mittelstürmer Alec Ahlroth (24 Jahre) nach Oberschwaben, für die Defensive wurde Jan Wieszinski (27) geholt. Inzwischen gab es aber jüngst auch einen Abgang zu verzeichnen: Alex-Olivier Voyer, im Sommer als Hoffnungsträger gekommen, wurde freigestellt. Der kanadische Angreifer konnte die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen und schloss sich nach sieben Toren und vier Vorlagen (elf Punkte) in 24 Spielen kurzfristig DEL-2-Konkurrent Weiden an.

Indes sind die anderen drei Kontingentspieler die Lebensversicherung der Türmestädter: Schwede Erik Jinsesjö Karlsson kommt schon auf 23 Torbeteiligungen, der US-amerikanische Routinier Robbie Czarnik (26) und Kanadier Mark Rassell (27) übertreffen das sogar noch. Ob dieser Zahlen doppelt erstaunlich: Die Special Teams, in den vergangenen Jahren stets eine Stärke des Teams von Cheftrainer Bo Šubr, läuft noch nicht rund – unter zehn Prozent Erfolgsquote (9,8) im Powerplay und lediglich 73 Prozent im Penaltykill sind die mit Abstand schlechtesten Werte der Liga. Dennoch holten die Oberschwaben aus ihren jüngsten drei Partien beachtliche sechs Punkte.

Rheinländer kommen mit breiter Brust

Mit deutlich mehr Selbstvertrauen im Rücken dürften am Sonntag die Pinguine ab 17 Uhr in der Donau-Arena antreten. Die Rheinländer ließen in ihren jüngsten fünf Spielen nur einen einzigen Zähler liegen (14 aus 15) – gewannen fünf Mal und netzten dabei unglaubliche 24 Mal ein. Dabei ließen sie ihrerseits aber nur zehn Gegentreffer zu. Mit bereits knapp 100 erzielten Toren (96) stellt Krefeld die deutlich gefährlichste Offensive der DEL 2. 18 ihrer bisherigen 25 Duelle entschieden sie für sich, es gab nur sieben Niederlagen, davon je eine erst nach Verlängerung beziehungsweise Penaltyschießen.

Ein achtes Mal hätten die Pinguine beinahe vor eigenem Publikum ausgerechnet gegen Regensburg verloren – bis 47 Sekunden vor dem Ende der Regulären Spielzeit hatten die Domstädter Ende November in der Yayla-Arena mit 2:1 geführt (beide Tore durch Pierre Preto, eines davon in Überzahl). Doch nach einem späten Ausgleich der Seidenstädter sicherten sich diese in der fälligen Verlängerung auch noch den Extra-Punkt – ein mehr als unglücklicher Spielverlauf aus Sicht der Oberpfälzer.

Interessant: Wenn Krefeld in Regensburg antritt, trifft das beste Überzahl- auf das beste Unterzahlspiel der Liga. Krefeld nutzt beeindruckende 28,4 Prozent seiner Powerplays, während Regensburg knapp 90 Prozent der Strafen gegen sich schadlos übersteht. Die Fabelwerte der Schwarz-Gelben bei numerischer Überlegenheit verwundern kaum: Sie haben diverse Ausnahmekönner in ihren Reihen. So stellt das Team von Startrainer Thomas Popiesch nicht nur zwei der vier gefährlichsten Angreifer (Kanadier Max Newton und Ex-Nationalspieler Marcel Müller mit je 30 Scorerpunkten), sondern mit dem kanadischen Abwehrhünen Davis Vandane (28 Torbeteiligungen) auch noch den bei weitem offensivstärksten Defender der DEL 2. Mathew Santos (ebenfalls Kanada), der bereits 17 Mal selbst einnetzte und damit treffsicherster Feldspieler der Liga ist (plus neun Vorlagen für 26 Zähler), ist dabei noch gar nicht erwähnt.

Die Eisbären dürften also durchaus vor der Qualität Ravensburgs (vier Finalteilnahmen und zwei Meisterschaften in den vergangenen sieben Saisons) und der Krefelder Tormaschine gewarnt sein. Letzte Tickets für das Heimspiel gegen die Pinguine, gibt es unter www.ebr.live


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