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Regensburg. (PM Eisbären) Insgesamt sieben Testspiele gegen hochkarätige Gegner haben die Eisbären Regensburg vereinbart, um sich nach dem Meistertitel in der Eishockey-Oberliga und dem... Eisbären Regensburg bereiten sich mit sieben Testspielen auf die DEL2-Saison vor

© Sportfoto-Sale (SD)

Regensburg. (PM Eisbären) Insgesamt sieben Testspiele gegen hochkarätige Gegner haben die Eisbären Regensburg vereinbart, um sich nach dem Meistertitel in der Eishockey-Oberliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse, die DEL2, auf die kommenden Aufgaben in der neuen Liga vorzubereiten.

Von den vier Begegnungen, die in Regensburg stattfinden, sind zwei Partien auch öffentlich für Zuschauer zugänglich: Der Auftakt in die neue Saison am Freitag, 12. August 2022, ab 20 gegen den HC Banik Sokolov aus Tschechien sowie das Heimspiel am Sonntag, 4. September 2022, ab 19:30 Uhr gegen den neuen Liga-Rivalen ESV Kaufbeuren. Beide Male treten die Eisbären in der Haupthalle der Donau-Arena an. Ab heute, Mittwoch, 3. August, läuft nun der Vorverkauf für die zwei Top-Spiele, die als erste Standortbestimmungen für die Eisbären nach deren Aufstieg in die Zweite Liga gelten. Die Eisbären wollen dabei nach Möglichkeit mit allen Neuzugängen antreten – die Fans haben also erstmals die Chance, alle neuen Spieler in den Heimspielen zu beobachten (in den neuen Trikots).

Der tschechische Zweitligist HC Banik Sokolov aus der Karlsbader Region nahe der deutschen Grenze dürfte zum Auftakt auch direkt ein echter Gradmesser sein, scheiterte es in den zurückliegenden Playoffs der zweithöchsten tschechischen Spielklasse erst im Halbfinale – und das nur knapp am späteren Meister, dem HC Dukla Jihlava.

Auch das Kräftemessen mit dem neuen Liga-Konkurrenten ESV Kaufbeuren verspricht intensives Eishockey und dürfte einen Vorgeschmack darauf bieten, was die Eisbären in der DEL2 erwartet. Interessant: Es gibt ein Wiedersehen mit dem gebürtigen Regensburger Simon Schütz. Der heute 24-jährige Verteidiger durchlief den Nachwuchs des EV Regensburg und absolvierte bis 2016 71 Spiele im Oberliga-Team der Oberpfälzer. Dabei kommt es sogar zum Bruder-Duell: Simons älterer Bruder Korbinian Schütz hat bei den Eisbären verlängert und trifft damit schon in der Vorbereitung das erste Mal auf Simon.

Die Preise für beide Partien belaufen sich auf 16 Euro für Erwachsene und 11 Euro für Kinder und Jugendliche. Menschen mit Behinderung zahlen 13 Euro, für Kinder und Jugendliche mit Behinderung kostet ein Ticket 9 Euro.

Die anderen beiden Heimspiele im Vorbereitungsprogramm finden ohne Zuschauer in der Trainingshalle der Donau-Arena statt (Freitag, 19. August, 20 Uhr gegen die Kassel Huskies und Freitag, 9. September 2022, 20 Uhr gegen die Heilbronner Falken). Grund hierfür ist die Belegung der Haupthalle an beiden Tagen. Da Aufwand und Kosten den Nutzen bei weitem übersteigen würden, haben sich die Eisbären Regensburg schweren Herzens dazu entschlossen, zu diesen Partien keine Zuschauer zuzulassen. Sie werden auch nicht in den Dauerkarten enthalten sein beziehungsweise preislich einkalkuliert werden, auch Einzeltickets sind dementsprechend nicht zu erwerben. Ob eine (SpradeTV-)Übertragung angeboten wird, wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Das komplette Vorbereitungsprogramm

Freitag, 12.8.2022, 20 Uhr: Eisbären Regensburg – HC Banik Sokolov

Freitag, 19.8.2022, 20 Uhr: Eisbären Regensburg – Kassel Huskies (Trainingshalle – keine Zuschauer)

Samstag, 27.8.2022, 17 Uhr: HC Banik Sokolov – Eisbären Regensburg

Freitag, 2.9.2022, 19:30 Uhr: EK Zeller Eisbären – Eisbären Regensburg

Sonntag, 4.9.2022, 17 Uhr: Eisbären Regensburg – ESV Kaufbeuren

Freitag, 9.9.2022, 20 Uhr: Eisbären Regensburg – Heilbronner Falken (Trainingshalle – keine Zuschauer)

Sonntag, 11.9.2022, 18:30 Uhr: ESV Kaufbeuren – Eisbären Regensburg

Weiteres Eigengewächs bleibt in Regensburg

Das nächste Eigengewächs bleibt dem Eishockey-Klub Eisbären Regensburg erhalten: Stürmer Christoph Schmidt hat seinen Vertrag verlängert. Der 21-jährige gebürtige Regensburger stammt aus der Talentschmiede des EV Regensburg und lief, abgesehen von einem zweijährigen Intermezzo in Berlin, nur für die Domstädter auf. In der abgelaufenen Oberliga-Meistersaison spielte sich Schmidt in der dritten Angriffsformation neben Andrew Schembri (Top-Scorer der Hauptrunde und der Playoffs, Playoff-MVP und Eisbär der Saison) und Tomáš Schwamberger fest, die gut harmonierte, stark aufspielte und gerade in den Playoffs zu einem wichtigen Faktor bei den Eisbären wurde. Auch Schmidt tritt folglich den Weg in die Zweite Liga, die DEL2, mit an.

Im EVR-Nachwuchs kämpfte sich Schmidt bis ins DNL-Team und in der Folge auch in die deutschen Nachwuchsnationalmannschaften. 2017 folgte der damals logische Schritt mit dem Wechsel nach Berlin. Auch im DNL-Team der dortigen Eisbären Juniors, dem Nachwuchs des Erstligisten Eisbären Berlin, wusste er zu überzeugen, ehe er 2019 in seine Geburts- und Heimatstadt Regensburg zurückkehrte.

In der Saison 2020/2021 erhielt Schmidt seine Chance im Oberliga-Kader der Eisbären – und nutzte sie. Er spielte sich im Kader fest und kommt seither auf 90 Oberliga-Partien, in denen ihm 18 Scorerpunkte gelangen (3 Tore, 15 Vorlagen). Nun hat das Eigengewächs seinen Vertrag in der Domstadt verlängert und bleibt auch in der kommenden Saison bei den Oberpfälzern – dann in Liga Zwei!

„Oberliga-Meister zu werden, war ein unbeschreibliches Gefühl – erst Recht weil ich schon mein ganzes Leben in Regensburg und der Donau-Arena gespielt habe“, sagt Schmidt. Bis auf die zwei Jahre in Berlin habe er sein ganzes Leben in der Domstadt verbracht und habe eine besondere Verbindung zur Stadt und zu den Eisbären. Auch er betont den guten Zusammenhalt im Klub: „Mit den Jungs ist es wie mit einer Familie, wir sind zusammengewachsen. Man hat es richtig gemerkt: Wir sind einfach als ein Team aufgetreten. Für mich ist eine Meisterschaft mit Regensburg und mit diesem Team zu gewinnen noch besser, als ohnehin schon.“ Heimatstadt, Mannschaft und Klub seien insofern auch die Hauptgründe für seine Entscheidung gewesen, bei den Eisbären zu bleiben: „Wie gesagt: Das Team ist eine Familie, in die Kabine zu kommen, ist wie in ein Wohnzimmer. Jeder kann sich mit jedem unterhalten, alle haben immer ein offenes Ohr. Auch Trainer, Verantwortliche, Betreuer oder die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle – es ist immer toll, mit den Leuten zu reden, jeder hilft jedem, versucht Alles für die anderen zu machen.“ Er freue sich aber auch auf die neue Herausforderung in der Zweiten Liga: „Jetzt gibt es andere Gegner, andere Mannschaften, wir sehen andere Spieler und Stadien – das wird einfach ein anderes Gefühl. Es ist auch ein ganz anderes Spiel in der DEL2 als in der Oberliga.“ Er sei gespannt und freue sich sehr auf die neue Saison. Sein Ziel: „Mich weiterzuentwickeln, viele Erfahrungen mitzunehmen, weiter zu lernen – gerade auch von den Neuzugängen. Das wird ein super Jahr!“

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