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Berlin. (PM Eisbären / MagentaSport) Die Eisbären Berlin gewinnen das zweite Finalspiel der PENNY DEL Playoffs. Die Berliner besiegen die Grizzlys Wolfsburg auswärts mit... Eisbären gleichen abermals aus

Ryan McKiernan feiert das Tor zum 0:2 – © City-Press

Berlin. (PM Eisbären / MagentaSport) Die Eisbären Berlin gewinnen das zweite Finalspiel der PENNY DEL Playoffs.

Die Berliner besiegen die Grizzlys Wolfsburg auswärts mit 4:1 und haben die Serie ausgeglichen. Somit kommt es zum entscheidenden dritten Spiel um die Deutsche Meisterschaft. Die Entscheidungspartie dieser Finalserie findet am Freitag, den 7. Mai 2021 um 19:30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena statt.

Kapitän Frank Hördler (17.) erzielte den ersten Treffer für die Hauptstädter und Ryan McKiernan (28.) erhöhte im Mitteldrittel auf 2:0. Sebastian Streu (31.) sorgte für die 3:0-Führung der Berliner, jedoch verkürzte Fauser (38./PP1) für die Gastgeber im Powerplay auf 1:3. Im Schlussabschnitt traf Lukas Reichel (59./EN) ins leere Wolfsburger Tor zum 4:1-Endstand.

Frank Hördler (Berlin) und Spencer Machacek (Wolfsburg) – © City-Press

Stimmen zum Spiel (by MagentaSport)

Marcel Noebels: „Das war eine super Mannschaftsleistung. Wir haben heute wieder bewiesen, dass wir einen unglaublichen Charakter innerhalb des Teams haben. Es war wieder ein hart umkämpftes Spiel. Wir waren aber heute die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Wir haben direkt von Beginn an viel investiert und wurden auch belohnt. Alle vier Reihen haben super gespielt und jeder hat seinen Beitrag zum Erfolg geleistet. Es ist nicht einfach, ins Spiel zu gehen und zu wissen, dass man zwingend gewinnen muss. Aber unsere erfahrenen Spieler wissen damit umzugehen und die Jungen können sich sehr gut an ihnen orientieren. Am Freitag startet die Partie wieder bei null und wir müssen abermals unsere beste Leistung bringen, um zu gewinnen.“

Head Coach Serge Aubin über den Sieg: „Wir hatten einen guten Start und waren in der Lage, mit allen vier Linien zu rotieren. Jeder war im Spiel involviert. Von der ersten Sekunde waren die Jungs hungrig. Wir standen mit dem Rücken zur Wand und es war ein „Must-Win“. Jetzt geht es wieder nach Hause.“ Was heute die größte taktische Umstellung war für den Sieg: „Es gab viele, aber die behalte ich für mich. Aber es war heute jeder im gesamten Team besser. Unser Wettkampflevel war deutlich höher. Meine Jungs haben Charakter und den haben sie heute gezeigt. Jetzt geht es in Spiel 3 und wir werden sehen, was passiert.“ Ob Berlin jetzt einen Vorteil im Entscheidungsspiel hat: „Das Spiel findet auf dem Eis statt. Bei dieser kurzen Serie sind wir erstmal glücklich, dass wir das Spiel erreicht haben. Wir brauchen einen perfekten Einsatz… Wir werden bereit sein, genau wie Wolfsburg. Das wird interessant werden.“
Sebastian Streu über die Leistungssteigerung zum letzten Spiel: „Wir waren im 1. Spiel wieder zu nervös und wollten da zu viel alleine machen. Wir haben da vergessen, die einfachen Dinge zu machen… Der Ball ist jetzt in unserer Hälfte. Wir müssen einfach genau das gleiche Spiel wie heute spielen und dann sollte das eine knappe Sachen werden, aber hoffentlich auf unserer Seite.“

Wolfsburgs Head Coach Pat Cortina erklärte die Niederlage so: „Berlin hat viel Druck gemacht. Die waren von Anfang an läuferisch stärker als wir und haben Zweikampfsituationen gewonnen. Wir waren immer einen Schritt zu spät. Wir waren nicht total engagiert in den Zweikampfsituationen und deswegen hat die bessere Mannschaft das Spiel heute gewonnen.“
Ob der große Druck heute eine Rolle gespielt hat: „Das könnte vielleicht eine Rolle spielen, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir in der letzten Zeit gegen Mannheim und gegen Berlin viel Eishockey gespielt haben. Vielleicht waren wir da auch ein bisschen müde. Natürlich war diese Drucksituation, heute Meister zu werden, vielleicht auch schwierig für uns.“ Was am Freitag besser laufen muss: „Wir müssen läuferisch stärker werden, besser mit der Scheibe umgehen und unser Eishockey spielen.“

Wolfsburgs Janik Möser nach einem 0:1 im 1. Drittel: „Es ist ein gutes, hartes Spiel von beiden Mannschaften. Ich glaube, wir müssen eine bessere Arbeit machen beim Forecheck, damit die Berliner nicht mit so einem Speed kommen. Aber es sind noch 40 Minuten zu spielen und wir liegen 0:1 hinten. Wir sind da guter Dinge.“
Berlins Ryan McKiernan zu einer 3:1-Führung nach dem 2. Drittel: „Ich bin sehr stolz auf uns. Wir haben ein paar Dinge geändert und kamen ein bisschen aggressiver raus. Wir sind mental stark heute und müssen da jetzt weitermachen.“

Berlins Geschäftsführer Peter-John Lee: „Ein großes Lob an die DEL und an jede Mannschaft in der Liga. Wir haben das zusammen gemacht mit Hygienekonzept. Es war keine einfache Saison.“

Wolfsburgs Jeffrey Likens über Anspannung und Nervosität vor dem Spiel: „Ich fühle momentan nichts in meinem Körper. Es fühlt sich nicht so an, als ob man am Leben ist. Alle Gefühle, auch Vorfreude und Nervosität sind alle miteinander kombiniert. Man muss lernen, wie man damit umgeht. Wir waren schon mal in so einer Situation, zwar nicht so knapp vor dem Erfolg, aber hoffentlich hilft meine Erfahrung und die Lebenserfahrung der Jungs dabei und wandelt das in positive Energie umwandelt. Momentan fühlen wir uns alle gut und es gibt einen gute Vibe in der Kabine. Wir sind bereit und freuen uns.“

Berlins Lukas Reichel, ob die Eisbären immer einen Rückschlag brauchen, um richtig loszulegen: „Ich würde nicht sagen, dass wir das brauchen. Aber ich glaube, wenn wir mit dem Rücken zur Wand stehen, spielen wir einfach ohne Angst und hauen einfach alles rein und spielen um unser Leben. Vielleicht ist das der ausschlaggebende Punkt, warum wir dann immer das 2. und 3. Spiel gewinnen.“

Dominik Bittner (Grizzlys) Wolfsburg und Parker Tuomie (Berlin) – © City-Press

Statistik zum Spiel

Endergebnis: Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)
Aufstellungen
Grizzlys Wolfsburg:
Strahlmeier (Pickard) – Melchiori, Likens; Wurm, Bruggisser; Möser, Bittner; Adam – Furchner, Järvinen, Görtz; Rech, Olimb, Machacek; Fauser, Festerling, Jormakka; Hungerecker, Raabe, Busch – Trainer: Pat Cortina
Eisbären Berlin: Niederberger (Ancicka) – Müller, Ramage (A); Després, McKiernan; Hördler (C), Wissmann (A); Mik – Noebels, Reichel, Pföderl; White, Zengerle, Tuomie; Fiore, Olver, Foucault; Labrie, Streu, Dietz – Trainer: Serge Aubin

Tore
0:1 – 16:37 – Hördler (Zengerle,Tuomie) – EQ
0:2 – 27:13 – McKiernan (Noebels, Pföderl) – EQ
0:3 – 30:54 – Streu (Foucault, Fiore) – EQ
1:3 – 37:44 – Fauser (Festerling, Olimb) – PP1
1:4 – 58:13 – Reichel – EQ, EN
Strafen:
Grizzlys Wolfsburg: 2 (2, 0, 0) Minuten
Eisbären Berlin: 4 (2, 2, 0) Minuten
Schiedsrichter:
Hauptschiedsrichter: Marian Rohatsch, Andre Schrader
Linienrichter: Jonas Merten, Nikolaj Ponomarjow

Die Playoffs der PENNY DEL Live bei MagentaSport
Freitag, 07.05.2021
Ab 16.45 Uhr: DEUTSCHLAND – Weißrussland
Ab 19.15 Uhr FINALE3: Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg
Samstag, 08.05.2021
Ab 15.30 Uhr: DEUTSCHLAND – Weißrussland

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Sollten die Kontingentstellen in der DEL, wie in "Powerplay26" vorgesehen, nun schrittweise bis 2026 auf sechs Stellen reduziert werden?

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