Berlin. (PM Eisbären / PM Eislöwen) Die Eisbären Berlin haben auch das vierte und letzte Hauptrundenduell der laufenden PENNY-DEL-Saison mit den Dresdner Eislöwen für sich entschieden.
Die Berliner setzten sich am Mittwochabend bei den Sachsen mit 5:2 durch.
Vor über 600 mitgereisten Eisbären-Fans war der Hauptstadtclub von Beginn an die bessere Mannschaft. So brachte Ty Ronning (2.) die Gäste früh in Führung. In der Folge blieben die Berliner in der hart umkämpften Partei tonangebend und Les Lancaster (11.) baute den Vorsprung der Eisbären weiter aus. Die Eislöwen kamen dann jedoch kurz vor Ende des Startabschnitts durch Sebastian Gorcik (20.) zum Anschlusstreffer.
Im Mitteldrittel gestaltete sich das Spiel etwas ausgeglichener, aber Kai Wissmann (26.) konnte den alten Zwei-Tore-Vorsprung der Gäste wieder herstellen. Tomas Andres (35.) sorgte in der Schlussphase des mittleren Spielabschnitts jedoch für den abermaligen Anschlusstreffer der Sachsen.
Dresden startete dann druckvoll ins Schlussdrittel und kam zu guten Möglichkeiten. Die Eisbären bauten ihre Führung dann aber durch Andy Eder (48.) und Jonas Müller (49.) per Doppelschlag innerhalb von 26 Sekunden weiter aus: Im weiteren Spielverlauf ließen die Berliner nichts mehr anbrennen und es blieb beim 5:2-Auswärtssieg der Eisbären.
Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Freitag, den 6. Februar ihre nächste Partie. Dann ist der Hauptstadtclub zu Gast bei den Nürnberg Ice Tigers. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.
Kai Wissmann (Verteidiger Eisbären Berlin): „Wir haben gut begonnen und unser Spiel einfach gehalten. Dresden hat aber auch gut gespielt. Wir konnten unsere Chancen dann jedoch nicht so nutzen und es wurde eine enge Partie. Im Schlussdrittel konnten wir dann Kapital aus unseren Möglichkeiten schlagen. Nach unseren beiden schnellen Treffern war das Spiel entschieden,“
Gerry Fleming, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es war ein hart umkämpftes Spiel. In den ersten fünf bis zehn Minuten haben sie uns stark unter Druck gesetzt, aber wir konnten einige gute Anpassungen vornehmen. Zwar haben sie mit ihren ersten beiden Schüssen direkt getroffen, doch meine Jungs haben weiter hart gearbeitet. Das Tor am Ende des ersten Drittels hat uns neues Leben und Energie gegeben. Im zweiten Drittel ging es hin und her – teilweise haben wir gute Dinge gemacht, teilweise waren wir aber auch zu ungenau in unserer Ausführung, Abstimmung und Kommunikation. Einige Fehler, die wir in letzter Zeit eigentlich abgestellt hatten, sind heute wieder in unser Spiel zurückgekehrt. Im dritten Drittel hatten wir mit ein paar Verletzungsproblemen zu kämpfen. Insgesamt hatten wir zu viele Scheibenverluste und unnötige Fehler. Gegen eine Mannschaft mit so viel Offensivpower wie Berlin wird das sofort bestraft und genau das ist heute passiert.“
Endergebnis
Dresdner Eislöwen – Eisbären Berlin 2:5 (1:2, 1:1, 0:2)
Aufstellungen
Dresdner Eislöwen: Schwendener (Olkinuora) – Johansson, McCrea; Suvanto, Braun; Granz, Karlsson; Riedl – Bouma, Parkes, Ortega; Hendreschke, LeBlanc, Sykora; Fox, Andres, Gorcik; Korte, Postel, Pischoff – Trainer: Gerry Fleming
Eisbären Berlin: Stettmer (Neiße) – Müller, Wissmann (C); Niemeläinen, Mik; Geibel, Smith; Kretzschmar – Tiffels (A), Pföderl, Ronning; Noebels, Dea, Kirk; Veilleux (A), Vikingstad, Eder; Hördler, Wiederer, Lancaster – Trainer: Serge Aubin
Tore
0:1 – 01:54 – Ronning (Pföderl) – EQ
0:2 – 10:45 – Lancaster (Veilleux) – EQ
1:2 – 19: 36 – Gorcik (Andres) – EQ
1:3 – 25:49 – Wissmann (Noebels) – EQ
2:3 – 34:47 – Andres (Gorcik, Fox) – EQ
2:4 – 47:42 – Eder (Veilleux) – EQ
2:5 – 48:08 – Müller (Lancaster) – EQ
Strafen Dresdner Eislöwen: 7 (0, 5, 2) Minuten – Eisbären Berlin: 7 (2, 5, 0) Minuten
Schiedsrichter Roman Gofman, Kilian Hinterdobler (Jiri Ondracek, Maksim Cepik)
Zuschauer 4.576
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