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Düsseldorf. (MR) Die Düsseldorfer EG war über weite Strecken das bessere Team, stand hinten solide, traf zum rechten Zeitpunkt und konnte sich gegen die... Eisbären Berlin finden weiterhin nicht in die Spur – 2:4 Niederlage bei der Düsseldorfer EG
Alexander Ehl dreht jubelnd ab – © Sportfoto-Sale (DR)

Alexander Ehl dreht jubelnd ab – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Die Düsseldorfer EG war über weite Strecken das bessere Team, stand hinten solide, traf zum rechten Zeitpunkt und konnte sich gegen die Eisbären Berlin einen Drei-Punkte-Sieg erarbeiten.

Das Spiel des Tabellen-Siebten DEG gegen den Tabellen-Zwölften Eisbären startete zäh und mit wenig Spielfluss. DEG Coach Roger Hansson war durch den Ausfall von Svensson zu Umstellungen gezwungen – ob das dem Spiel mehr Schwung geben würde als im letzten Heimspiel, sollte sich noch zeigen. Beide Goalies hatten ihre guten Saves und blieben die letzte Instanz, auch Rebounds wurden an beiden Enden meist gut, zumindest erfolgreich weggeräumt. Es dauerte bis zur Drittelmitte, dass es die erste Strafe gab, Noebels hatte es erwischt. Die ersten beiden Schüsse landeten dankbar auf Goalie Ancicka. Dann aber fand O’Donnell aus der Halbdistanz die Lücke zum umjubelten 1:0 (12.). Die Eisbären daraufhin etwas druckvoller, sie kosteten die Spielzeit bis zur letzten Sekunde, und Haukeland im DEG Tor musste mit seiner ganzen Länge die Torlinie abdichten. So sollte es im mittleren Abschnitt weitergehen: beide Teams versuchten, zu ihren Chancen und Abschlüssen zu kommen. Nach diversen vergeblichen Versuchen war es schließlich Gogulla mit seinem ersten Saisontreffer, der am Pfosten goldrichtig stand und auf 2:0 stellte. Nach einem nicht geahndeten Bandencheck setzte sich Grenier durch und netzte zum Anschlusstreffer ein (30.). Da half auch alles Reklamieren nichts. Die Eisbären dadurch mit dem Momentum und kamen noch stärker, vor allem mit Härte. Doch Noebels, White und Boychuck blieben am DEG Bollwerk hängen. Eham schickte Ehl mit dem Befreiungspass auf die Reise, und dieser setzte sich auch gegen Verteidiger Ellis durch. Mit diesem 3:1 wurden nochmals die Seiten gewechselt.

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Vor offiziell 5423 Zuschauern mühte sich das Spiel durch die Zeit. DEG Verteidiger Kousa wurde hart in die Bande gecheckt, dass er zur Bank humpeln musste. In einem DEG-Powerplay brach Pföderl durch, konnte nur noch unfair von McCrea am Torschuss gehindert werden, und die Unparteiischen entschieden auf Strafschuss. Diesen konnte Pföderl nicht unterbringen. Das hätte dem Spiel sicher noch eine andere Wendung geben können. Früh zog Gästecoach Serge Aubin seinen Goalie, nach Auszeit bei knapp 3 Minuten auf der Uhr. Fiore traf den Pfosten, dann ein gefährlicher Pass aus der Ecke. Gogulla fing den Pass ab und zog mit O’Donnell ins Angriffsdrittel, letzterer brachte die Scheibe im verwaisten Tor unter (58.). Trotzdem ließen die Eisbären nicht locker, zwangen die DEG noch zu zwei Strafen. In dieser doppelten Überzahl war es Noebels, der zum Endstand von 4:2 einschoss. Damit verharrt der amtierende Deutsche Meister weiter in den Niederungen der Tabelle. Die Düsseldorfer EG hingegen freut sich über drei Punkte auf dem Konto und sieht erwartungsvoll dem nächsten Heimspiel entgegen, sie empfängt am Freitag den Lieblingsrivalen Kölner Haie zum ersten Rheinischen Derby dieser Saison.

Es spielten:
DEG
– 40 Henrik Haukeland – 8 Mikko Kousa, 5 Nick Geitner – 71 Daniel Fischbuch, 81 Stephen MacAulay, 15 Stephen Harper; 43 Luca Zitterbart, 36 Joonas Järvinen – 21 Brendan O’Donnell, 20 Tobias Eder, 87 Philip Gogulla; 3 Alec McCrea, 6 Justus Böttner – 28 Alex Ehl, 29 Alex Barta, 44 Josef Eham; 88 Niklas Heinzinger – 92 Jakub Borzecki, 24 Alex Blank, 22 Cedric Schiemenz
EBB – 45 Tobias Ancicka – 4 Morgan Ellis, 12 Eric Mik – 93 Leo Pföderl, 89 Zack Boychuk, 92 Marcel Noebels; 18 Jonas Müller, 7 Frank Hördler – 32 Kevin Clark, 82 Alexandre Grenier, 97 Matt White; 15 Manuel Wiederer, 71 Julian Melchiori – 28 Frank Mauer, 13 Peter Regin, 21 Giovanni Fiore; 9 Jan Nijenhuis, 70 Bennet Roßmy, 77 Marcel Barinka

Die Tore erzielten:
1:0 (11:46) O’Donnell (Eder, Gogulla) PP1
2:0 (25:26) Gogulla (O’Donnell, Eder)
2:1 (29:52) Grenier (Hördler, Müller)
3:1 (33:40) Ehl (Eham)
4:1 (57:50) O’Donnell (Gogulla) EN
4:2 (59:44) Noebels (Grenier, White) PP2

Schiedsrichter: 11 Sirko Hunnius, 7 Marian Rohatsch (50 Davis Zunde, 85 Kai Jürgens)

Strafen: DEG – 4 Min.; EBB – 8 Min.

Zuschauer: 5423

Michaela-Ross

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