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Buchloe. (chs) Der ESV Buchloe hat am Sonntagabend eine weitere Heimniederlage einstecken müssen. Doch nach dem 2:3 (1:2, 0:0, 1:1) gegen den ESC Geretsried... Eine Niederlage die zur Nebensache gerät

Michal Petrak – © ESCB Media/PR

Buchloe. (chs) Der ESV Buchloe hat am Sonntagabend eine weitere Heimniederlage einstecken müssen.

Doch nach dem 2:3 (1:2, 0:0, 1:1) gegen den ESC Geretsried war der Spielausgang auf beiden Seiten eigentlich nur Nebensache. Denn die Partie wurde durch die womöglich schwere Verletzung des Buchloer Topscorers Michal Petrak überschattet, der gegen Mitte des zweiten Drittels mit der Trage vom Eis ins Krankenhaus gebracht werden musste. Minutenlang war die Partie wegen der Erstversorgung unterbrochen, ehe bei Spielzeit 33:59 die zweite Drittelpause vorgezogen wurde. Anschließend entschieden sich beide Teams dafür, die Partie trotzdem fortzusetzen, wobei die Buchloer den 1:2 Rückstand nicht mehr drehen konnten und nach der Freitagsniederlage erneut punktlos blieben.

Schon im ersten Drittel kamen die Buchloer nicht wirklich ins Spiel, obwohl man im Kampf um Platz 8 eigentlich dringend einen Heimsieg benötigte. Doch die spritziger wirkenden Gäste machten den Hausherren das Leben gehörig schwer und gingen mit dem ersten Powerplay nicht unverdient in Führung. Gerade einmal sieben Sekunden benötigte Daniel Bursch, um die erste Überzahlsituation zum 0:1 zu verwerten (10.). Alexander Krafczyk hatte zwar nur rund vier Minuten später zum 1:1 getroffen, als er seinen eigenen Rebound zum Ausgleich in die Maschen setzte (13.). Doch wirklich Sicherheit und Ruhe bekamen die Buchloer auch dadurch nicht in ihr Spiel. Und demzufolge waren es erneut die Gäste, die noch vor der Pause wieder in Front gingen – wiederum in Überzahl. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis hatte Dominic Fuchs das 1:2 besorgt (19.).

Auch im Mitteldrittel blieb auf ESV-Seite zunächst viel Stückwerk. Michal Petraks Sololauf war hier einer der wenigen brauchbaren Höhepunkte, der letztlich den Weg aber dennoch nicht über die Linie fand (25.). Und dann wurde es nach 34 Minuten plötzlich totenstill in der Buchloer Halle, als Buchloes Topscorer ohne Körperspannung ungebremst an den Pfosten bzw. ins Tor der Gäste rutschte und sich dabei scheinbar schwer verletzte. Minutenlang leistete ESV-Mannschaftsarzt Georg Hessel Erste Hilfe, ehe Petrak mit der Tage vom Eis gebracht werden musste. Die Schiedsrichter zogen anschließend richtigerweise die zweite Drittelpause vor, um die weitere Behandlung in der Kabine zu ermöglichen. Nachdem Petrak dann auf dem Weg ins Krankenhaus war, wurde das Spiel schließlich im Einvernehmen beider Mannschaften nach halbstündiger Unterbrechung wieder fortgesetzt. Für beide Teams – vor allem aber für die Buchloer – war das nun natürlich kein einfaches Unterfangen, nach diesem Schockmoment nochmals geordnet weiterzuspielen. Doch die Piraten versuchten nochmals alles, um das Ruder herumzureißen – vermutlich auch für ihren verletzten Kollegen. Dementsprechend groß war der Jubel, als Robert Wittmann nach 51 Minuten den Puck förmlich ins Tor arbeitete und so das wichtige 2:2 erzielte. Dass es am Ende aber auch sportlich gesehen ein gebrauchter Abend wurde, unterstrich aber nur wenige Minuten später die Antwort der Riverrats. Diesen gelang nämlich durch einen abgefälschten Schuss von Klaus Berger der Siegtreffer (56.), der den Freibeuter ganz wichtige Punkte kostete.

Im Rennen um die Top 8 Ränge hat sich der Rückstand auf den begehrten achten Rang durch die zwei Niederlagen nun auf satte sieben Punkte erhöht. Doch dieser sportliche Rückschlag geriet angesichts der Sorgen um Michal Petrak an diesem Abend verständlicherweise erst mal zur absoluten Nebensache. Schließlich galten die Gedanken und Genesungswünsche aller Beteiligten und der Zuschauer erst einmal dem tschechischen Publikumsliebling.

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