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Dorfen. (G.B.) Auch beim bisherigen Schlusslicht Pfaffenhofen gab es für den ESC Dorfen nichts zu holen. Die Eispiraten unterlagen in einem zerfahrenen Kellerderby am... Ein Piraten-Wochenende mit Licht und Schatten

Tomas Vrba (ESCD) Mitte gegen Benedikt Stempfel und Dominik Synek (VfE) – © Torsten Fengler

Dorfen. (G.B.) Auch beim bisherigen Schlusslicht Pfaffenhofen gab es für den ESC Dorfen nichts zu holen. Die Eispiraten unterlagen in einem zerfahrenen Kellerderby am Freitagabend mit 3:6 (1:2, 2:2. 0:2) Toren.

Schon vor dem Startbully gab es die erste Panne. Weil nur zwei Schiedsrichter anwesend waren, musste ein Ersatzreferee eilends anreisen. Mit einer halben Stunde Verzögerung ging es los.

Wohl nach der Devise „neuer Trainer, neuer Schwung“ erwischten die Gastgeber den besseren Start. Der aus Riessersee zurückgekehrte Topscorer Nick Endress traf auf Zuspiel des Kanadiers Daniel Hanlon zum 1:0. Knapp zwei Minuten später musste ESC-Goalie Andi Marek ein weiteres Mal hinter sich greifen. Elias Maier hatte zum 2:0 getroffen. Durch den jungen Jonas Blaha fanden die Dorfener mit dem 2:1 allerdings eine schnelle Antwort.

Wie erwartet, entbrannte in der Folge ein enges Ringen mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, jedoch war das Spiel insgesamt wenig strukturiert. Jeweils zwei Minuten Überzahl verstrichen ohne Vorteile für beide Teams.

Die Eishogs konnten auch eine Minute numerischen Vorteil zum Auftakt des Mitteldrittels nicht nutzen. Im weiteren Verlauf hielten zunächst beide Teams ihren Kasten sauber. Übrigens, bei den Ilmstädtern stand der Ex-Dorfener Thomas Hingel zwischen den Holmen. Dann glückte den Isenstädter der Doppelschlag. Zunächst durfte ESC-Topscorer Urban Sodja auf Zuspiel von Tomas Vrba das 2:2 (29.) bejubeln. Und Vrba legte, nachdem Josef Folger gelegt worden war, per exzellent verwandelten Penalty zum 3:2 (32.) nach.

Aber es blieb spannend. Angreifer Connor Sanvido schockte den ESC seinerseits mit einem Doppelschlag in der 38. Minute. Zunächst lochte der Kanadier nach einer Kombination über Hanlon und Endress zum 3:3 ein. Sehenswert war schließlich das Powerplay, das zum 4:3 führte. Wieder hatte Endress als Assistent seine Hände im Spiel.

Bei drei Eispiraten gegen vier Eishogs ging es ins Schlussdrittel. Das Powerplay nutzten die Gastgeber zum 5:3 durch Hanlon. Schließlich machte Sanvido mit einem weiteren Powerplaytreffer (Obermaier drückte die Strafbank) den Deckel zum 6:3 (59.) drauf.

Statistik:
Tore/Vorlagen: 1:0 (1.) Endress (Hanlon), 2:0 (3.) Maier (Endress), 2:1 (4.) Blaha (Fischer),2:2 (29.) Sodja (Vrba), 2:3 (30. Penalty) Vrba, 3:3 (36.) Sanvido (Hanlon, Endress) 4:3 (36./5-4) Sanvido (Endress, Hötinen), 5:3 (4-3/41.) Hanlon (Endress), 6:3 (5-4/ 59.) Sanvido (Endress)
Strafminuten: PAF 16, ESC 14
Schiedsrichter: Philipp Sintenis


Mit einem sehr beherzten, aber auch disziplinierten Auftritt erkämpfte sich der ESC Dorfen einen hochverdienten 5:3 (3:0, 2:1, 0:2) – Sieg gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm und den ersten.

(H.F.) Wenig machten die Gäste aus einer ESC-Strafzeit gleich zu Beginn, wie sie überhaupt lange wenig Land sahen. Kaum komplett, platzierte Tomas Vrba den Puck trocken an VfE-Torhüter Maximilian Güßbacher vorbei zum 1:0. Die Eispiraten kontrollierten Spiel und Gegner und als sie das Gästetor l richtig unter Beschuss nahmen, marschierte Ulms Nicklas Dschida auf die Sztrafbank. Besser kann man Überzahl nicht zelebrieren wie die Eispiraten und Urban Sodja veredelte das Powerplay zum 2:0.

Wenig später zog der Slowene auf und davon, konnte aber am finalen Abschluss gerade noch gehindert werden. Fast elf Minuten waren absolviert, da musste Luca Endres im ESC-Tor erstmals zupacken. Glück hatte, als ein Mikulic-Schuss vom Pfosten zu ihm zurückprallte. Jener Jonas Mikulic saß dann auf der Sünderbank, als Sandro Schroepfer auf und davon zog und per Foul von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Penalty verwandelte „Serientäter“ Tomas Vrba genauso souverän wie schon in den letzten beiden Spielen zum 3:0-Pausenstand.

Mit Wiederbeginn versuchten nun die Gäste ihr Heil in der Offensive. ESC-Keeper Endres hatte einige Male Schwerstarbeit zu leiten. Die Eispiraten fuhren dafür klasse Konter mit hochkarätigen Torchancen. Nach einem abgewehrten Rosenkranz-Schuss von Bastian Rosenkranz konnte ein VfE-Verteidiger Zentimeter vor der Linie klären. Den Treffer holte der ESC-Angreifer fünf Minuten später zum 4:0 nach. Es ging im packenden Rauf und Runter weiter. Endres wehrte ab und im Gegenzug veredelte Vrba ein Sodja-Zuspiel zum 5:0 ab. Benedikt Sommer ging nun ins Tor der Devils. Die gaben keinesfalls klein bei und wurden durch den Treffer von Matteo Miller belohnt.

Das Festival der Torchancen ging auch im Schlussabschnitt so weiter. Für Ulm rettete einmal der Pfosten und mit einem Mann mehr gelang Mikulic der zweite Devils-Treffer. Packende Szenen vor dem über sich hinauswachsenden Endres folgten. Die junge Eispiratentruppe schien mehr und mehr ihrem Wahnsinnstempo der ersten 40 Minuten Tribut zollen zu müssen. Knapp drei Minuten vor Schluss ging der Gästetorhüter bereits für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Richtig in Gefahr geriet der ESC-Sieg nicht mehr. 26 Sekunden vor Schluss verkürzte Michael Wirz für Ulm auf 3:5.

Statistik:
Tore/Vorlagen: 1:0 (4.) Vrba (Erik Walter, Sodja), 2:0 (9.) Sodja (Vrba, Obermaier / 5-4), 3:0 (17.) Vrba Penalty / 5-4), 4:0 (30.) Rosenkranz (Hrazdira), 5:0 (35.) Vrba (Sodja), 5:1 (37.) Miller (Ferrari, Synek), 5:2 (52.) Mikulic (5-4), 5:3 (60.) Wirz (Jainz, Rodriguez / 6-5)
Hauptschiedsrichter: Florian Meinecke
Strafminuten: ESC 10 ; VfE 10
Zuschauer: 140

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