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Bonn. (PM MagentaSport) Die 21. DEL-Runde wird zu einem Überraschungsspieltag. Die Augsburger Panther überrollen den Meister Red Bull München und gewinnen das Derby mit... Ein 39jähriger besiegt den Meister! München vermisst Selbstvertrauen: „Das muss man sich erarbeiten“

Anrei Hakulinen und T.J. Trevelyan von den Augsburger Panther – © City-Press

Bonn. (PM MagentaSport) Die 21. DEL-Runde wird zu einem Überraschungsspieltag.

Die Augsburger Panther überrollen den Meister Red Bull München und gewinnen das Derby mit 7:2 – auch dank zweier Hattricks durch Anrei Hakulinen und Oldie J.T. Trevelyan, dem nur noch 6 Tore zum besten Augsburger Torschützen der Geschichte fehlen. „Besonderes Event für die Mannschaft. Derbysieg gegen München. Große 3 Punkte“, fasst der mit 39 Jahren älteste DEL-Spieler zusammen.

EHC-Coach Toni Söderholm ist unzufrieden mit dem 2. Drittel, in dem die Münchner sich 5 (!) Tore fangen: „Wir sind ein bisschen übermütig geworden. Wir wollten vielleicht ein bisschen zu ungeduldig das nächste Tor schießen.“

Überraschend gewinnt auch die Düsseldorfer EG beim Spitzenreiter. Die Eisbären Berlin sind zwar ersatzgeschwächt, geben das Spiel aber ebenfalls im 2. Drittel aus der Hand.

Damit haben neben den Eisbären auch die siegreichen Fischtown Pinguins und Straubing Tigers allesamt 42 Punkte – ein Trio grüßt von oben.

Insbesondere Straubing glänzt und setzt sich in einem intensiven Duell mit einigen Rudelbildungen bei den Kölner Haien mit 3:2 durch.

Die Adler Mannheim sind nach dem 4:1 gegen Wolfsburg erleichtert, insbesondere Trainer Johan Lundskog: „Es waren ein paar harte Wochen hier, das ist ein hartes Umfeld, in dem wir performen müssen. Vor allem wenn die Dinge nicht so laufen. Ich bin stolz auf die Jungs.“

Derweil gelingt den Schwenninger Wild Wings ein dramatischer 4:3-Sieg in der Overtime gegen die Löwen, nachdem sie ein 3:0 in Frankfurt aus der Hand geben.

Am Sonntag geht es bereits weiter mit dem kompletten 22. Spieltag, unter anderem mit Red Bull München gegen die Adler Mannheim – live bei MagentaSport. Münchens Trainer Söderholm empfiehlt seinen Spielern: „Selbstvertrauen ist eine Sache, die kannst du nicht kaufen, sondern das muss man sich verdienen, das muss man sich erarbeiten.“

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen vom Freitag aus der DEL übersendet durch MagentaSport.

Weiter geht es am Sonntag, wenn der Spitzenreiter, die Eisbären Berlin, den 22. Spieltag gegen das Schlusslicht, die Iserlohn Roosters, eröffnen – ab 13.45 Uhr live bei MagentaSport. Ab 16.15 Uhr empfängt Meister EHC Red Bull München unter anderem die Adler Mannheim. Alle Spiele der DEL gibt es live bei MagentaSport.

Augsburger Panther – EHC Red Bull München 7:2
Was für ein Derbysieg für Augsburg! Die Panther erzielen 5 Tore im 2. Drittel, ziehen auf 6:1 davon. 3 Tore gehen dabei auf das Konto von T.J. Trevelyan, dem ältesten DEL-Spieler mit 39 Jahren. Zum 7:1 trifft dann Anrei Hakulinen, der ebenfalls einen Hattrick erzielt. Nach 8 Pleiten gegen den EHC am Stück feiern die Augsburger mal wieder. München kommt nicht vom Fleck, ist jetzt auf Rang 9.
Toni Söderholm über das verkorkste 2. Drittel: „Wir sind ein bisschen übermütig geworden. Wir wollten vielleicht ein bisschen zu ungeduldig das nächste Tor schießen. Wir haben Augsburg die Konterchancen zugelassen und sie haben die eiskalt ausgenutzt. Das war ausschlaggebend.“
Trotz der hohen Belastung zuletzt warten am Sonntag bereits die Adler Mannheim. Söderholm kämpferisch: „Wir müssen es zusammenkriegen. Wir müssen detaillierter arbeiten. Selbstvertrauen ist eine Sache, die kannst du nicht kaufen, sondern das muss man sich verdienen, das muss man sich erarbeiten.“

Dreifach-Torschütze J.T. Trevelyan, dem nur noch 6 Tore zum besten Augsburger Torschützen der Geschichte fehlen, fasst den Derbysieg trocken zusammen: „Besonderes Event für die Mannschaft. Derbysieg gegen München. Große 3 Punkte.“

Auch Anrei Hakulinen erzielt einen Hattrick gegen den amtierenden Meister.

Kölner Haie – Straubing Tigers 2:3
Die Straubing Tigers bleiben weiterhin ein DEL-Spitzenteam, gewinnen ein hartes Spiel bei den Kölner Haien und sind nun punktgleich mit dem Spitzenreiter aus Berlin. Für die Haie gibt es hingegen die 1. Niederlage nach 4 Siegen am Stück – auch weil das Team von Coach Uwe Krupp schon nach dem 1. Drittel mit 0:2 zurückliegt und den Rückstand nicht mehr aufholen kann.
Kölns Robin von Calster geht kritisch mit dem 1. Drittel um: „Es war kein schlechtes Spiel, aber wir haben wieder zu spät angefangen. Im 1. Drittel haben wir unser System nicht gespielt und dann hat Straubing mehr Chancen bekommen als wir. Da haben wir das Spiel schon ein bisschen weggeschmissen.“

Straubings Comebacker Marcel Brandt über den Schlüssel zum Sieg: „Die Special Teams, definitiv. Wir haben 2 Überzahl-Tore gemacht. Wir haben auch eins bekommen, aber immerhin eins mehr geschossen. Dann haben wir hinten die Bude dicht gemacht. Miski hat wieder einen brutalen Job gemacht. Gute Teamleistung.“
Nach 10 Spielen Verletzungspause ist Brandt zurück auf dem Eis: „Es war anstrengender als gedacht. Vor allem hier in Köln ist es schwierig zu spielen, das erste Spiel nach Verletzung hier zu haben. Ich denke, ich habe einen einigermaßen guten Job gemacht.“

Trainerstimmen zum Spiel




Es spielten:
KEC
– 45 Tobias Ancicka – 29 Andrej Šustr, 67 Stanislav Dietz – 19 Frederik Storm, 15 Louis-Marc Aubry, 33 Tim Wohlgemuth; 7 Nick Bailen, 91 Mo Müller – 82 Alexandre Grenier, 89 Gregor MacLeod, 9 Maxi Kammerer; 17 Jan Luca Sennhenn, 57 Brady Austin – 21 Mark Olver, 26 David McIntyre, 10 Justin Schütz; 22 Maximilian Glötzl – 55 Carter Proft, 5 Robin van Calster, 92 Håkon Hänelt
STR – 35 Hunter Miska – 43 Philip Samuelsson, 61 Justin Braun – 22 Michael Connolly, 8 Joshua Samanski, 88 JC Lipon; 13 Mario Zimmermann, 9 Stephan Daschner – 49 Marcel Müller, 89 Mark Zengerle, 71 Tyler Sheehy; 17 Adrian Klein, 52 Nicolas Mattinen – 10 Michael Clarke, 20 Justin Scott, 42 Cole Fonstad; 92 Marcel Brand – 27 Sandro Schönberger, 19 Tim Brunnhuber, 32 Cody Lampl

Die Tore erzielten:
0:1 (10:35) Mattinen (Braun, Scott) PP1
0:2 (15:57) Sheehy (Connolly, Mattinen) PP1
1:2 (35:14) Wohlgemuth (Storm, Mo. Müller)
1:3 (37:28) Samanski (Connolly) SH1
2:3 (41:18) Aubry (Bailen, MacLeod) PP1

Schiedsrichter: 11 Sirko Hunnius, 20 Andris Ansons (87 Vincent Brüggemann, 51 Dominic Kontny)

Strafen:
KEC – 16 Min.; STR – 16 Min.

Zuschauer: 16.737

Fotostrecke zum Spiel

Straubings Adrian Klein ist schneller als Kölns Carter Proft – © Sportfoto-Sale (DR)
Straubings Adrian Klein ist schneller als Kölns Carter Proft – © Sportfoto-Sale (DR)
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Eisbären Berlin – Düsseldorfer EG 1:4
Die stark ersatzgeschwächten Eisbären kassieren ihre 3. Heimniederlage in Folge, bleiben aber trotzdem Tabellenführer. Zwar geht Berlin in Führung, doch die DEG dreht im 2. Drittel auf und erzielt 3 Tore. Brendan O’Donnell glänzt dabei erneut mit einem Doppelpack.
Berlins Jonas Müller, erstmals Kapitän der Eisbären, über das schwache 2. Drittel: „Gute Frage. Wir haben einfach unsere Männer laufen lassen, keine Zweikämpfe mehr gewonnen. Düsseldorf hat uns dann eiskalt ausgekontert – wie im Spiel davor auch schon gegen Wolfsburg.“

DEG-Goalie Henrik Haukeland ist froh über den Sieg, will aber endlich mal in voller Mannschaftsstärke auflaufen, um in der Tabelle zu klettern: „Wir haben immer noch nicht unseren vollen Kader zusammen. Ich bin gespannt, was wir mit einem kompletten Kader können.“

Torsten Ankert von der DEG und Marcel Noebels von den Eisbären Berlin – © Marco Leipold / City-Press


Adler Mannheim – Grizzlys Wolfsburg 4:1
Nach zuletzt durchwachsenen Auftritten gelingt den Adlern ein überzeugender Sieg. Zwar kommt Wolfsburg im 2. Drittel zum 1:1-Ausgleich, doch dann zieht Mannheim davon – auch dank Doppelpacker Tom Kühnhackl, der das 3:1 und 4:1 erzielt.
Mannheims Trainer Johan Lundskog zeigt sich erleichtert: „Wir haben über weite Phasen so gespielt, wie wir uns das vorstellen. Wir haben mit Tempo gespielt. Es waren ein paar harte Wochen hier, das ist ein hartes Umfeld, in dem wir performen müssen. Vor allem wenn die Dinge nicht so laufen. Ich bin stolz auf die Jungs.“
Zudem spricht der Coach über die Entscheidung, Jordan Murray nicht für den Kader zu berufen: „Fabrizio Pilu hat zuletzt sehr gut für uns gespielt. Ich wollte ihm eine bessere Möglichkeit geben. Das war der entscheidende Grund dafür.“

Viel wurde über Mannheims fehlende Effizienz diskutiert, da trifft Linden Vey bereits nach 34 Sekunden.

Tom Kühnhackl krönt seine Leistung mit einem Doppelpack. Sein Solo zum 4:1 ist das Tor des Tages.

Tom Kühnhackl von den Adler Mannheim schießt das Tor zum 3:1 – © City-Press


Bremerhaven Fischtown Pinguins – Nürnberg Ice Tigers 3:1
Ein schmuckloser Sieg der Pinguins, die damit aber nach Punkten mit dem Spitzenreiter aus Berlin gleichziehen. Die 0:4-Niederlage gegen Frankfurt ist Vergessen gemacht.

Ross Mauermann, Torschütze zum 3:1, gibt den glanzlosen Sieg zu, freut sich aber über 3 Punkte: „Es war ein hartes Spiel. Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben unseren Weg gefunden. Schöner Heimsieg. […] Es waren viele Emotionen im Spiel, das passiert manchmal. Aber wir konnten damit umgehen. Und im 3. Drittel haben wir genug gemacht, um zu gewinnen. Das ist das Wichtigste.“

Löwen Frankfurt – Schwenninger Wild Wings 3:4 i.O.
Schwenningen führt kurz nach Beginn des 2. Drittels mit 3:0, verspielt die Führung bei den Löwen jedoch. In der Overtime sichert Tyson Spink den Wild Wings aber den Sieg und 2 Punkte.

Die Penny DEL live bei MagentaSport – 22. Spieltag:
Sonntag, 26.11.2023
Ab 13.45 Uhr: Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters
Ab 16.15 Uhr: EHC Red Bull München – Adler Mannheim, Nürnberg Ice Tigers – Löwen Frankfurt, Straubing Tigers – Pinguins Bremerhaven
Ab 18.45 Uhr: Düsseldorfer EG – ERC Ingolstadt, Schwenninger Wild Wings – Augsburger Panther

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