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Rosenheim. (PM DEB) Im zweiten Vergleich mit der Schweiz in Rosenheim unterlag die Eishockey-Nationalmannschaft vor rund 2.300 Zuschauen mit 1:6. Das einzige Tor für... Eidgenossen erteilen DEB Auswahl eine klare 6:1 Lektion

(L-R) Andre Heim, Marco Miranda, Nando Eggenberger, Michael Fora und Santeri Alatalo von Team Schweiz – © City-Press

Rosenheim. (PM DEB) Im zweiten Vergleich mit der Schweiz in Rosenheim unterlag die Eishockey-Nationalmannschaft vor rund 2.300 Zuschauen mit 1:6.

Das einzige Tor für die DEB-Auswahl erzielte Alexander Ehl – sein achter Treffer im DEB-Trikot.

Als Kapitän führte Daniel Pietta das Team auf das Eis, allerdings musste der Stürmer die Partie frühzeitig verlassen. Andy Jenike erhielt seinen zweiten Start der WM-Vorbereitung, Mario Zimmermann feierte sein Debüt für die Nationalmannschaft. Erwartungsgemäß hatte Bundestrainer Toni Söderholm das Lineup auf vielen Positionen verändert.

Im 159. Länderspielvergleich beider Nationen erwischten die Gäste aus der Schweiz den besseren Start ins Spiel. Schon nach etwas mehr als drei Minuten erzielte Luca Hischier die frühe Führung. Die deutsche Mannschaft kam in der zweiten Hälfte des ersten Abschnitts besser ins Spiel und erarbeitete sich erste gute Torgelegenheiten. In Sachen Intensität und Geschwindigkeit legten beide Teams wieder ein hohes Level an den Tag, einzig die Effizienz sprach für die Schweizer.

Auch im zweiten Abschnitt war die DEB-Auswahl zunächst die aktivere Mannschaft und ließ sich auch nicht durch den zweiten Treffer der Eidgenossen durch Killian Mottet (36.) schocken. Auch hier trennte beide Teams lediglich die Konsequenz in den Aktionen vor dem Tor. In Sachen Einsatz waren beide Teams wie so oft gleichauf bis zur zweiten Pause.

Im Schlussabschnitt schien es zunächst, als startete endlich die Aufholjagd. Alexander Ehl fälschte kurz nach dem Wiederbeginn einen Schuss gekonnt ab, sein achter Länderspieltreffer sorgte für die Anschluss und die Hoffnung auf den möglichen Ausgleich. Allerdings wurde diese postwendend zunichte gemacht. Binnen etwas mehr als vier Minuten bauten die Schweizer die Führung Treffer um Treffer aus, so dass ein 1:6 auf der Anzeigetafel stand. Damit hatten die Schweizer natürlich Oberwasser, auch wenn die DEB-Auswahl in der verbleibenden Spielzeit versuchte, noch etwas für das Ergebnis zu tun. Doch am Ende blieb es so, damit endeten die Vergleiche in Rosenheim zwischen beiden Teams mit je einem Sieg und einer Niederlage aus deutscher Sicht.

Für die DEB-Auswahl stehen nun zwei freie Tage an, bevor es am Dienstagnachmittag in Dresden mit der dritten Phase der WM-Vorbereitung auf das Turnier in Finnland weitergeht.

Trainer Toni Söderholm – © City-Press


DEB-Sportdirektor Christian Künast zur Woche in Rosenheim: „Auch in Phase 2 habe wir sehr viele Erfahrungen sammeln können. International zählt jedes Detail, jede Kleinigkeit, das ist vielleicht die Haupterkenntnis aus den beiden Spielen gegen die Schweiz. Die zwei Tage Erholung tun jetzt alles gut.“

Bundestrainer Toni Söderholm über die zweite Phase: „Die Woche war insgesamt gut. Im Hinblick auf die Kleinigkeiten war die Entwicklung positiv. Die Leistung der Mannschaft steigt langsam in eine sehr gute Richtung, die Einstellung passt. Und es geht auch in Ordnung, dass wir ein Spiel gewonnen und eines verloren haben. Auch in der nächsten Phase geht es darum, Schritt für Schritt besser zu werden, und uns auch in der offensiven Zone zu verbessern, was die Hartnäckigkeit und Effizienz angehen. Darauf wird der Fokus in der kommenden Woche liegen.

Verteidiger Marcus Weber: „Ich denke, wir haben uns in dieser Phase wieder weiterentwickelt. Vor allem das Spiel am Donnerstag war sehr positiv. Heute ist das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen, weil wir doch auch viele Sachen richtig gemacht haben. Aber dafür sind die Vorbereitungsspiele da. Wir wollen uns weiterentwickeln im Hinblick auf die WM.“

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