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EHV-Minikader unterliegt Icefighters Leipzig

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Logo der Schönheider WölfeSchönheide. (PM) Auch wenn das Nachholspiel des EHV Schönheide 09 gegen die Icefighters Leipzig an einem ungewöhnlichen Dienstagabend stattfand, haben dennoch knapp 400 Zuschauer den Weg in den Wolfsbau gefunden und erlebten eine durchaus spannende Begegnung zwischen beiden Teams. Trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung durch einen Doppelpack von Petr Kukla reichte es für die Wölfe nicht zum Sieg, denn dem tapfer kämpfenden EHV-Minikader, lediglich elf Feldspieler hatte Wölfecoach Norbert Pascha zur Verfügung, ging am Ende die Kraft aus, wonach die Gäste aus Leipzig die Partie noch drehen konnten und nicht unverdient mit 4:2 (0:1, 2:1, 2:0) gewannen.
Mit Blick auf die Mannschaftsaufstellungen wurde vor dem Spiel schnell klar, dass es für den EHV 09 eine ganz schwierige Aufgabe gegen Leipzig werden würde. Die Wölfe mussten verletzungs-, krankheits- und berufsbedingt mit Kilian Glück, Christian Müller, Marcus Löffler und Dustin Hered gleich auf vier Stammkräfte verzichten, hingegen die Icefighters nahezu mit komplettem Kader in Schönheide antraten.
Zu Beginn des Spiels schien dies jedoch noch nicht groß ins Gewicht zu fallen, denn beide Teams agierten auf Augenhöhe, wenngleich sich die Gäste Anfangs die besseren Torchancen erspielten. Die Wölfe versuchten ihrerseits in der Defensive sicher zu stehen und kamen durch überfallartige Konter zu guten Möglichkeiten. So auch in der 13. Spielminute, als Petr Kukla einen Gegenstoß über Roy Hähnlein und Kevin Geier zum 1:0 für die Hausherren nutzte.
Gleiches Bild zunächst auch im Mittelabschnitt. Leipzig drückte zwar immer wieder auf’s Tempo, doch der EHV 09 spielte gut mit und hatte gleich zu Beginn des zweiten Drittels durch Kevin Geier die große Chance zum 2:0, welcher aber an der Querlatte des Leipziger Gehäuses scheiterte. Nachdem die Wölfe in der Folge ein Unterzahlspiel schadlos überstanden, schlug wieder die gleiche Kombination wie beim ersten Treffer zu, als Petr Kukla auf Zuspiel von Roy Hähnlein und Kevin Geier einen Konter zum 2:0 (29.) abschloss. Im Gegenzug kassierten die Wölfe jedoch eine weitere Strafzeit, welche die Icefighters dieses Mal zu nutzten wussten und durch Neuzugang Ziga Svete zum 2:1-Anschlusstreffer (30.) trafen. Dieses Tor schien so etwas wie der Knackpunkt im Spiel zu sein, denn von nun an übernahmen die Messestädter mehr und mehr das Geschehen auf dem Eis und kamen noch vor der zweiten Pause zum 2:2-Ausgleich durch Florian Eichelkraut (36.).
Auch mit Beginn des Schlussdrittels zeigten sich die Gäste sofort wieder hellwach und gingen durch Lars Müller nach gerade einmal 25 Sekunden erstmals selbst mit 3:2 in Führung. Der Minikader der Wölfe musste nun einem Rückstand hinterher laufen und mit zunehmender Spielzeit war klar, dass dies an die Substanz gehen würde. Zwischen der 43. und 48. Minute hatte der EHV 09 jedoch gleich bei drei aufeinander folgenden Powerplays mehrfach die große Chance zum Ausgleich, doch das Leipziger Tor schien nun wie vernagelt. Zudem kam noch großes Pech hinzu, als Julius Michel freistehend vor dem leeren Gehäuse nur den Pfosten traf. Die Wölfe kämpften zwar weiter verbissen, doch der Kräfteverschleiß gegen Ende des Spieles zeigte Wirkung, wonach der EHV 09 gut vier Minuten vor Ultimo das 2:4 durch Tomas Vrba und damit die Entscheidung zugunsten der Leipziger nicht mehr verhindern konnte.

 
Statistik:
Tore:
1:0 Kukla (Geier, Hähnlein) 12:56
2:0 Kukla (Geier, Hähnlein) 28:24
2:1 Svete (Eichelkraut) 29:38 5-4
2:2 Eichelkraut (L. Müller) 35:50
2:3 L. Müller (Eichelkraut, Alt) 40:25
2:4 Vrba (L. Müller, Ullmann) 55:41
Strafen: EHV 8 + 10 (Hähnlein) IFL 8
Zuschauer: 342

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