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Pfaffenhofen. (oex) Der EC Pfaffenhofen findet nicht zurück in die Spur. Nachdem die beiden Spiele des letzten Wochenendes wegen einer Grippewelle, die nahezu den... ECP weiter in der Krise

Pfaffenhofen. (oex) Der EC Pfaffenhofen findet nicht zurück in die Spur.

Nachdem die beiden Spiele des letzten Wochenendes wegen einer Grippewelle, die nahezu den gesamten Kader außer Gefecht gesetzt hatte, abgesagt werden mussten, meldeten sich während der Woche fast alle Spieler zurück. Dennoch setzte es am Freitag gegen den ERV Schweinfurt eine weitere herbe Heimniederlage.

Mit 2:11 (0:2; 1:6; 1:3) mussten sich die Pfaffenhofener am Ende den Gästen geschlagen geben und offenbarten dabei einige gravierende Schwächen, die es baldmöglichst abzustellen gilt. Mängel in der Defensive und eine eklatante Abschlussschwäche machten es den Mighty Dogs letztendlich leicht, die drei Punkte mit nach Unterfranken zu nehmen. Dabei hatten die Hausherren durchaus ihre Möglichkeiten, doch scheiterten sie immer wieder entweder an Schweinfurts Torhüter Roßberg, am Gestänge oder am eigenen Unvermögen. Etliche Male brachten die ECP-Stürmer freistehend vor Roßberg die Scheibe nicht im Tor unter und mehrere 2 gegen 1-Situationen wurden nicht sauber zu Ende gespielt. Als viel effektiver erwiesen sich da die Gäste, die ihre Möglichkeiten konsequenter nutzten und dabei oft auch von der Unordnung im Pfaffenhofener Defensivverbund profitierten. Vor allem diese Tatsache machte Petr Fical nachdenklich, hatte seine Mannschaft doch während der Vorbereitung und auch noch zum Auftakt in Königsbrunn gerade in der Defensive überzeugt. „Wir müssen wieder viel kompakter in der Abwehr stehen. So machen wir es den Gegnern viel zu leicht, zu Toren zu kommen,“ machte der ECP-Coach deutlich, wo vorrangig der Hebel anzusetzen ist. Oft fehlte bei seinen Spielern der letzte Schritt, um erfolgreich in die Zweikämpfe zu kommen, was allerdings auch der Tatsache geschuldet sein kann, dass die meisten nach überstandener Krankheit noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sein können. Sicherlich auch nicht förderlich für die ohnehin angeknackste Psyche der ECP-Spieler war der 0:2 Rückstand zur ersten Pause trotz der bis dahin ausgeglichenen Partie und leichtem Chancenplus für die Hausherren. Doch die Gäste machten aus ihren Möglichkeiten eben zwei Treffer durch Kleiders platziertem Schuss von der blauen Linie (7.) und Dylan Hoods Überzahltreffer (14.). Mit drei schnellen Torerfolgen gleich zu Beginn des Mittelabschnitts sorgten die Gäste bereits für die Vorentscheidung. Gegen sichtlich angeschlagene Gastgeber bauten sie ihren Vorsprung bis zur zweiten Pause auf 8:1 aus. Einziger Lichtblick aus ECP-Sicht war der Treffer von Jakub Felsöci zum zwischenzeitlichen 1:6. Der setzte sich energisch gegen die Schweinfurter Abwehr durch und drückte dann die Scheibe über die Linie. Die Partie war natürlich längst gelaufen, umso bitterer für die Gäste, dass sich Verteidiger Lucas Kleider bei einem Sturz so schwer verletzte, dass er mit der Trage vom Eis gebracht werden musste, aber nach einer ersten Untersuchung im Krankenhaus zumindest die Heimreise mit antreten konnte. Im Schlussdrittel machten es die Gäste mit drei Treffern noch zweistellig, während die Pfaffenhofener durch Liam Hätinen in Unterzahl noch einmal erfolgreich waren.

EC Pfaffenhofen: Kornreder, Kiefer, Oexler, Hätinen L., Ermakov, Eisenhofer, Eder, Lohrer, Hätinen K., Münzhuber, Morissette, Felsöci J., Strack, Neubauer, Gebhardt, Callaghan, Thebing, Birk, Pfab, Meier, Felsöci D., Weber

Tore: 0:1 (7.) Kleider (Sides, Hood); 0:2 (14.) Hood (Sides, Ewald 5:4); 0:3 (23.) Masel (Melchior, Bär 5:4); 0:4 (24.) Ostertag (Schlick, Kleider); 0:5 (26.) Melchior (Hartl, Bär); 0:6 (30.) Hartl (Melchior 4:5); 1:6 (33.) Felsöci J. (Hätinen L., Neubauer); 1:7 (35.) Sides (Hood, Grüner); 1:8 (39.) Masel (Kleider, Hartl); 1:9 (45.) Hood (Sides, Bär); 1:10 (46.) Melchior (Masel, Ewald); 2:10 (51.) Hätinen L. (Meier, Morissette 4:5); 2:11 (54.) Marquardt (Ewald, Asmus)

Strafen: ECP 10 ERV 6

Zuschauer: 235

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