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Kitzbühel. (AR) Seit zwei Jahren steht Joseph West an der Bande der Adler aus Kitzbühel.   Das Tiroler Team startet in der bevorstehenden Saison... EC Kitzbühel-Headcoach Joe West im Interview: „Ohne 100 % Einsatz bleibt der Erfolg auf der Strecke!“
Joe West - © by EH-Mag. (DR)

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Kitzbühel. (AR) Seit zwei Jahren steht Joseph West an der Bande der Adler aus Kitzbühel.

 

Das Tiroler Team startet in der bevorstehenden Saison in das AHL-Abenteuer. Wir sprachen mit dem Kanadier über seine Karriere, seine Einstellung als Trainer, die Transferpolitik des Kitzbüheler Vereins und vieles mehr.

Herr West, können Sie sich bitte ein bisschen vorstellen und ihren sportlichen Lebenslauf (Spieler- und Trainerkarriere) etwas nachskizzieren?

Ich erblickte im Jahr 1963 im kanadischen Winnepeg das Licht der Welt. Mit meiner Frau Sonja bin ich seit 1994 verheiratet. Wir haben einen Sohn, der auf den Namen Jason hört. Als ich vier Jahre alt war, habe ich in Winnipeg mit dem Eishockey begonnen. Seitdem habe ich jeden Winter mit dieser Sportart verbracht, viele Meisterschaften gewonnen und besondere Auszeichnungen als Spieler, so auch in der DEL, erhalten. In meiner aktiven Karriere durchwanderte ich Stationen in Kanada, den USA und Deutschland.

2001 stieg ich ins Trainergeschäft ein. Drei Jahre später erwarb ich meine A-Lizenz in Deutschland. Meine bisherigen Stationen brachten mich nach Deutschland, Italien, Kanada, Dänemark, und nun bin ich im zweiten Jahr in Kitzbühel. Mit den Hannover Indians habe ich als Headcoach 2009 die dritthöchste Meisterschaft gewonnen.

Jeder Headcoach ist durch seine individuelle Einstellung zur Materie ein eigener Charakter. Wie würden Sie Ihre Philosophie, Eishockey zu leben, mit eigenen Worten beschreiben?

Da ich sehr ehrgeizig bin, überlasse ich nichts dem Zufall. Jeder Schritt, auf den ich Einfluss habe, ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Ohne hundertprozentigen Einsatz bleibt der Erfolg auf der Strecke.

Was dürfen wir über die Transferpolitik Ihres Vereins in Erfahrung bringen? Mit welchen Wünschen und Hoffnungen werden die demzufolge in die neue Saison gehen?

© by privat

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Der Verein legt Wert auf einheimische Spieler, und diese werden mit EU-Spielern ergänzt. Die Liga ist neu strukturiert und hat mit italienischen Teams starke Gegner dazubekommen. Meine Arbeit ist es, aus meinen Spielern nun eine Mannschaft zu formen und das Bestmöglichste aus ihr herauszuholen. Da wir erst seit zwei Wochen auf dem Eis stehen, ist es für Genaues noch zu früh.

Der deutsche Eishockeytrainerlegende Hans Zach, in Insiderkreisen auch als „Alpenvulkan“ bekannt, findet seine Ruhe oft im hohen Norden Europas beim Lachsfischen. Brauchen Sie auch die Stille um sich, um die nötige Entspannung zu finden und dabei auf Du und Du mit Gottes Natur zu sein?

Entspannung finde ich auf dem Golfplatz, in der Sauna und im Kreise meiner Familie und Freunde.

Was muss alles passen, damit Sie am Ende der bevorstehenden Saison sagen können, dass sie zur Zufriedenheit aller verlaufen ist und dass man auf die gesammelten Erfahrungs- und Erkenntniswerte weiterhin und aufbauen gut arbeiten kann?

Die Antwort ist kurz: alles! Denn selbst wenn Dinge nicht zur Zufriedenheit laufen, kann/muss man am Ende daraus lernen und aufbauen.

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