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Düsseldorfer EG setzt die Talfahrt fort: 3:4 Niederlage gegen den EV Landshut

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Torjubel beim EV Landshut
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Düsseldorf. (MR) Noch sechs Spiele sind in der DEL2 zu spielen, 18 Punkte noch zu vergeben, um sich zumindest in den Plätzen für die Preplayoffs festzusetzen. Der heutige Gegner EV Landshut steht punktgleich wie Düsseldorf vor demselben Problem.

Nach den ersten Versuchen der Gäste, Lunemann im DEG Kasten warmzuschießen, bekam die DEG in der 5. Minute das Spielgerät hinter dem eigenen Tor nicht wirklich unter Kontrolle und geklärt, und aus kurzer Distanz war Lunemann zum ersten mal überwunden, der in dieser Szene gar nicht gut aussah (Wenzel). Anschließend war es aber durchaus die DEG, die eine Reaktion auf die letzten schlechten Spiele und Niederlagen zeigte, viele Akzente im Spiel nach vorne setzte und sich auch gerne mal im Angriffsdrittel festsetzen konnte. Dabei versäumte man es allerdings auch mal in das Tor, neben den Gästegoalie Langmann zu treffen. In solch eine Phase hinein brachte ein weiter Pass – ein gerne genutztes Mittel der Landshuter – die Gäste wieder ins Verteidigungsdrittel der Rheinländer, einen Rebound konnten sie zum zweiten Treffer verwerten (Mayenschein, 14.). In der Schlussphase gab es die erste Strafe, und diese Überzahl nutzte Düsseldorfs Neuzugang Nick Baptiste  mit einem Schlagschuss zum Anschlusstreffer (20.).

DEG zeigt sich kämpferisch

Eine verbliebene Unterzahl gegen Fischer konnten die Hausherren zu Beginn des zweiten Drittel herunterspielen. Als sie wieder komplett waren, arbeitete sich Niederberger ins Angriffsdrittel und wurde zu wenig gestört, er konnte zum umjubelten Ausgleich einschießen (24.). Es entwickelte sich ein gutes Drittel mit wirklichen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Es gab eine sehr selten ausgesprochene Strafe gegen Langmann: Spielen des Pucks außerhalb des Trapezes! Doch das folgende Düsseldorfer Powerplay verdiente bei weitem nicht diesen Namen. So wurden mit dem unentschiedenen Spielstand erneut die Seiten gewechselt.

9221 Zuschauer hatten den Weg in den Dome gefunden: es hatte die Tickets für 19,35 Euro gegeben. Auch viele Fans aus Niederbayern waren in der Halle. Mit einem sehenswerten Treffer durch Linden startete die DEG in den dritten Durchgang und drehte damit das Spiel. Eine weitere Strafe gegen die „Drei Helme Städter“ sah jetzt druckvollere Düsseldorfer, und man jubelte sogar über einen vermeintlichen Treffer, doch das Spiel war bereits wegen Torhüterbehinderung unterbrochen. Dazwischen mussten die Goalies auf beiden Seiten immer höchst konzentriert sein. Faber traf den Pfosten, Landshuts Immo machte es zur Drittelmitte besser und stellte auf 3:3 (50.). Es fiel kein weiterer Treffer mehr in der regulären Spielzeit. Eine wilde Verlängerung mit viel hin und her endete schließlich nach etwas über 2 Minuten Spielzeit mit dem etwas glücklichen Treffer durch Dietz. Damit hat der EV Landshut den Zusatzpunkt aus der NRW-Landeshauptstadt entführt und steht jetzt in der Tabelle einen Punkt vor der DEG, die immer mehr den Blick auf Tabellenplatz sechs aus den Augen verliert.

Weiter geht es für den EVL am Sonntag mit einem richtungsweisenden Spiel bei den Eispiraten Crimmitschau, während es für die DEG die Möglichkeit zur Wiedergutmachung der verdienten, indiskutablen 1:4 Niederlage vom Dienstag an gleicher Stelle gegen den EC Bad Nauheim gibt.

Es spielten:
DEG
– 27 Niklas Lunemann – 63 Max Faber, 25 Tariq Hammond – 56 Nick Baptiste, 22 Eric Bradford, 11 Luca Tosto; 53 Sten Fischer, 6 Kevin Maginot – 16 Erik Brown, 71 Ture Linden, 78 Kevin Orendorz; 5 Nick Geitner, 58 Max Balinson – 96 Simon Thiel, 18 Michael Clarke, 17 Leon Niederberger; 65 Marco Münzenberger, 32 Joel Hofmann, 14 Kevin Norén
EVL – 34 Jonas Langmann – 48 Wade Bergmann, 27 Alexander Dersch – 72 Trevor Gooch, 51 Jesse Koskenkorva, 62 Tor Immo; 67 Stanislav Dietz, 77 Martin Has – 9 Tobias Lindberg, 63 David Rundqvist, 95 Tobias Schwarz; 25 Andreas Schwarz, 8 Finn Serikow – 41 Jakob Mayenschein, 10 Julian Kornelli, 20 Yannick Wenzel; 93 Oliver Stümpel, 96 Seonwoo Park, 23 Lukas Gaus

Die Tore erzielten:

0:1 (04:29) Wenzel (Kornelli, A. Schwarz)
0:2 (13:36) Mayenschein (Wenzel, Bergman)
1:2 (19:15) Baptiste (Orendorz, Faber) PP1
2:2 (23:14) Niederberger (Clarke)
3:2 (41:52) Linden (Brown, Balinson)
3:3 (49:20) Immo (Koskenkorva, Gooch)
3:4 (62:06) Dietz (Gooch, Immo)

Schiedsrichter: 14 Benjamin Hoppe, 12 Christopher Schadewaldt (91 Frederic van Himbeeck, Dominic Kontny)

Strafen: DEG – 4 Min.; EVL – 8 Min.

Zuschauer: 9221


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