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Düsseldorf. (MR) Im vierten Spiel der Serie hatte der EHC Red Bull München in Düsseldorf den ersten Matchpuck. Der vermutliche Neu-Düsseldorfer Philip Gogulla (nicht... Düsseldorfer EG mit erneut großem Herzen und großem Kampf im vierten Viertelfinal-Spiel
Yasin Ehliz traf für Red Bull – © Sportfoto-Sale (DR)

Yasin Ehliz traf für Red Bull – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Im vierten Spiel der Serie hatte der EHC Red Bull München in Düsseldorf den ersten Matchpuck. Der vermutliche Neu-Düsseldorfer Philip Gogulla (nicht bestätigte Wechselgerüchte für kommende Saison) mit dem Gamewinner.

Die Red Bulls zeigten von Beginn an, dass sie dachten, heute den Sack zuzumachen. Die erste Möglichkeit hatte Ortega, Proft auf der anderen Seite versuchte den Konter. Dann ging es wieder vor den erneut von Pantkowski gehüteten Kasten, Ortega für Ehliz, der vor dem Tor kreuzte und mit der Rückhand ins Kreuzeck zur erstmaligen Münchner Führung einnetzte (4.). Das Powerplay der Hausherren sah ansehnlich aus, letztlich blieb aber Haukeland der Sieger. Zur Drittelmitte konnte Ehl mit seinem ersten Playoff Tor den Ausgleich erzielen, D’Amigo hatte das Spielgerät gut erobert und in den Slot gelegt. Eder und Bittner konnten ihre Chancen nicht unterbringen. Die Gäste konnten das eigene Powerplay erneut nicht nutzen, auch wenn Redmond, Ortega und Blum Düsseldorfs Torhüter prüften. Zum Drittelende trug Trinkberger das Spielgerät ins Angriffsdrittel, doch auch Eder blieb hängen. Auf der anderen Seite klappte es besser, hier chippte Mauer den Puck aus dem Verteidigungsdrittel, lief selbst hinterher, und Redmond von der blauen Linie düpierte Pantkowski zur erneuten Gästeführung. Die DEG – unterstützt von ihren lautstarken Fans – sehr engagiert, was sie im mittleren Durchgang noch verstärkten. Auch bedingt durch eine Strafe gegen Seidenberg kamen die Rheinländer zu einigen Torschüssen, doch keiner wollte korrekt die Linie überqueren. Erst in der zweiten Drittelhälfte kamen auch die Bajuwaren wieder zu ihren Chancen, dann aber teils schnörkellos, aber auch hier sagte der Goalie Nein. Dann wurde es anstrengend für die sowieso schon ersatzgeschwächte DEG – zwei Strafen nacheinander mussten heruntergearbeitet werden. 44 Sekunden vor der Sirene bekam Gogulla ebenfalls eine Strafe, Bittner mit einer Großchance am Pfosten, und Smith schaffte sogar noch einen Konter, den Pantkowski weit vor dem Tor wegstechen konnte.

Rächt sich die schlechte Chancenverwertung?

Torjubel bei der DEG – © Sportfoto-Sale (DR)

Torjubel bei der DEG – © Sportfoto-Sale (DR)


Es ging mit der knappen Führung für München in den dritten Abschnitt, und die Hausherren hatten noch 76 Sekunden Überzahl. Die ist schnell erzählt – Fischbuch und MacAulay auf der einen Seite hatten die Möglichkeit, gegenüber konnten Smith und Ehliz den 2 auf 1 Konter fahren. Aber auch hier blieb beim Goalie Endstation. Als München wieder komplett war, gab es eine Kopie des ersten Düsseldorfer Tores – D’Amigo bediente Ehl im Slot. Welch ein Jubel über den 2:2 Ausgleich (44.)! Doch quasi im nächsten Wechsel tauchte Gogulla vor dem Tor auf, drei verteidigende Schläger waren da, aber keiner störte den Routinier wirklich. Und ganze 26 Sekunden nach dem Ausgleich lagen die Red Bulls wieder ein Tor vorne. Beide Teams versuchten alles, am Ende hielt München die Scheibe gerne an der Bande fest. 110 Sekunden vor dem Ende kam der 6. Feldspieler für die Gastgeber, Smith erlief sich eine Befreiung vor dem Icing und schob den Puck gemütlich in das leere Tor zum Endstand von 2:4. Damit ist für die DEG die Saison beendet, die doch um einige Spiele länger ging, als man es vor der Saison gedacht und erhofft hatte. Damit endet auch die Zeit von Harold Kreis als Trainer der DEG. Für den EHC Red Bull München geht es am Mittwoch im Halbfinale weiter, der Gegner muss noch ermittelt werden.

Impressionen und Stimmen zum Spiel

Es spielten:
DEG
– 30 Mirko Pantkowski – 43 Luca Zitterbart, 67 Bernhard Ebner – 71 Daniel Fischbuch, 21 Brendan O’Donnell, 81 Stephen MacAulay; 5 Nick Geitner, 27 David Trinkberger – 28 Alex Ehl, 39 Victor Svensson, 9 Jerry D’Amigo; 36 Joonas Järvinen, 88 Niklas Heinzinger – 20 Tobias Eder, 15 Carter Proft, 29 Alex Barta; 22 Cedric Schiemenz, 77 Paul Bittner, 17 Mike Fischer, 41 Jakob Mayenschein
RBM – 40 Henrik Haukeland – 6 Daryl Boyle, 70 Maximilian Daubner – 8 Austin Ortega, 42 Yasin Ehliz, 12 Ben Smith; 44 Zach Redmond, 16 Konrad Abeltshauser – 84 Trevor Parkes, 11 Frederik Tiffels, 9 Ben Street; 24 Jonathon Blum, 37 Maksymilian Szuber – 18 Justin Schütz, 91 Filip Varejcka, 52 Patrick Hager; 36 Yannic Seidenberg – 28 Frank Mauer, 87 Philip Gogulla, 93 Maximilian Kastner

Die Tore erzielten:
0:1 (03:49) Ehliz (Ortega, Smith)
1:1 (09:15) Ehl (Svensson, D’Amigo)
1:2 (17:57) Redmond (Mauer)
2:2 (43:04) Ehl (D’Amigo, Järvinen)
2:3 (43:30) Gogulla (Mauer, Hager)
2:4 (59:49) Smith (Hager) ENG

Schiedsrichter: Andre Schrader, Sean MacFarlane – Joep Leermakers, Maksim Cepik

Strafen: DEG – 6 Min.; RBM – 8 Min.

Zuschauer: 7490

Fotostrecke zum Spiel

Yasin Ehliz traf für Red Bull – © Sportfoto-Sale (DR)
© by Eishockey-Magazin / Sportfoto-Sale / D. Ross 2022
« von 24 »

Michaela-Ross

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