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Düsseldorf. (MR) Ums Schaulaufen, die Goldene Ananas, eine vernünftige Verabschiedung und die Gelegenheit für manchen Profi zu zeigen, dass man auch mehr als 75%... Düsseldorfer EG gewinnt das Schaulauf-Duell gegen die Löwen Frankfurt mit 2:1
Saisonende für die DEG und Löwen Frankfurt – © Sportfoto-Sale (DR)

Saisonende für die DEG und Löwen Frankfurt – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Ums Schaulaufen, die Goldene Ananas, eine vernünftige Verabschiedung und die Gelegenheit für manchen Profi zu zeigen, dass man auch mehr als 75% Leistung bringen kann – um nichts anderes ging es im 52. und letzten Saisonspiel für die DEG gegen die Löwen Frankfurt.

Die Düsseldorfer EG verkündete vor dem ersten Bully die Vertragsverlängerung von Brendan O’Donnell, der entgegen anderslautenden Gerüchten somit nicht nach Köln wechselt. Das zumindest löste große Jubelstürme im sehr vollen Dome aus. Das Spiel selbst hatte im Startabschnitt eigentlich so gar keine Höhepunkte. Anders als bei zwei Mannschaften zu erwarten, die befreit aufspielen können und die vielleicht nochmal alles gaben möchten, entwickelte sich ein ausgeglichenes Hin und Her auf mittlerem Niveau. Und so hatte auch die Statistik im Startabschnitt außer keinen Toren nur gleichmäßig verteilte Bullygewinne und Torschüsse verzeichnen können. Im zweiten Durchgang wurde zwar von beiden Teams mehr auf das jeweilige Tor geschossen, ein Treffer fiel aber immer noch nicht. Und dabei hatte allein Payerl zwei Alleingänge, und O’Donnell zerschoss seinen Schläger. Auch Alanov, Bokk und Rowney scheiterten teils am offenen Scheunentor.

Weniger Torschüsse aber drei Treffer

Im letzten Durchgang konnten die Hausherren endlich etwas Zählbares auf den Würfel zaubern: früh tankte sich Svensson über links ins Angriffsdrittel und blieb bei allen Aufhalteversuchen stabil, legt quer zu Clark, der diesmal keine Probleme hatte, in die Maschen zu verlängern (43.). Einer Unterzahl musste sich die DEG noch erwehren, doch anschließend zog Payerl im quasi Alleingang auf und davon – und diesmal traf auch er ins Schwarze oder besser „five hole“ zum umjubelten 2:0 (52.). Fast postwendend allerdings kamen dann auch die Hessen zu ihrem Torerfolg, es war die nominell vierte Reihe, die einen sehr guten und letztlich erfolgreichen Wechsel spielte (Nehring, 53.). Mit dem Momentum nun auf ihrer Seite, drückten die Löwen, doch Düsseldorf warf alles dagegen, auch als am Ende der Torhüter seinen Platz für den sechsten Feldspieler räumte. Dass Payerls Befreiungsschlag knapp außen neben den Pfosten ging, passte zum Spielverlauf und der Geschichte der ausgelassenen Chancen. Doch am Ende konnten die Zuschauer im ausverkauften PSD BANK DOME den Sieg feiern und nochmals (zumindest) die beiden Torhüter feiern. Die Anhänger der Löwen, die wieder zahlreich mitgereist waren, verabschiedeten unter großem Applaus ihren Publikumsliebling „Hooligan“ Breitkreuz. DEG-Kapitän Gogulla bedankte sich noch artig bei den Fans für die Unterstützung über die gesamte, unbefriedigende Saison hinweg und versprach, dass man ab Sommer wieder angreifen wolle und dann die DEG hoffentlich wieder dorthin bringen könne, wo sie hingehört.

Stimmen zum Spiel





Es spielten:
DEG
– 32 Hendrik Hane – 3 Alec McCrea, 16 Kayle Cumiskey – 21 Brendan O’Donnell, 9 Adam Payerl, 18 Kenny Agostino; 7 Sinan Akdag, 5 Nick Geitner – 28 Alexander Ehl, 71 Kohen Olischefski, 24 Alex Blank; 88 Torsten Ankert, 55 Moritz Wirth – 11 Kevin Clark, 39 Victor Svensson, 87 Philip Gogulla; 22 Oliver Mebus – 92 Jakub Borzecki, 42 Luis Üffing, 44 Josef Eham
LFF – 33 Julius Hudacek – 47 Ville Lajunen, 52 Maksim Matushkin – 86 Cameron Brace, 20 Cody Kunyk, 19 Joseph Cramarossa; 18 Markus Lauridsen, 4 Reid McNeill – 75 Julian Napravnik, 17 Carter Rowney, 78 Dominik Bokk; 76 Daniel Wirt, 77 Lua Niehus – 83 Kevin Bicker, 8 Nathan Burns, 64 Markus Schweiger; 26 Constantin Vogt – 21 Eugen Alanov, 16 Chad Nehring, 29 Brett Breitkreuz

Die Tore erzielten:
1:0 (42:30) Clark (Svensson, Cumiskey)
2:0 (51:08) Payerl (Agostino, O’Donnell)
2:1 (52:06) Nehring (Alanov, Breitkreuz)

Schiedsrichter: 4 Eduards Odins, 11 Sirko Hunnius (51 Dominic Kontny, 70 Joep Leermakers)

Strafen: DEG – 6 Min.; LFF – 4 Min.

Zuschauer: 13.102


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