Düsseldorf. (MR) Es war für beide Teams ein wichtiges Spiel im Hinblick auf die Playoff Platzierung, die Eisbären Regensburg schielen auf den sechsten Platz, die DEG möchte mit dem 11. Platz nichts zu tun haben.
Am Geburtstag von Kristian Blumenschein und erstmalig mit Neuzugang Tariq Hammond startete die DEG wie so oft in einem sogenannten „6-Punkte-Spiel“: nämlich recht zerfahren. Das Spiel machten zunächst die Gäste, die auch eine sehr frühe Strafe gegen Düsseldorf zum ersten Treffer nutzen konnten. Lunemann hatte den Brusttreffer nicht richtig festhalten können, und Berardinelli gab dem Puck am Pfosten den Rest (3.). Auf Seiten der Hausherren dominierten weiterhin die Fehlpässe. Auf der anderen Seite konnten die Eisbären zur Drittelmitte Lunemann ein zweites Mal überwinden, diesmal per Abfälscher (11.). Nach einigen Einzelaktionen bekam die DEG die erste Überzahl zugesprochen, doch die Gäste waren öfter im Scheibenbesitz und killten die Strafe zunächst gekonnt herunter. Es war schließlich Rückkehrer Balinson, der mit Wucht das Spielgerät zum Anschlusstreffer in die Maschen zimmerte (15.). Jetzt war es ein Hockeyspiel. Es war bereits die letzte Minute angesagt, als die Gäste nochmals eine Großchance hatten, die sie nicht nutzten. Und im Gegenzug traf Tosto zum Ausgleich (20.).
Der Lastminute Treffer hatte dem Team offenbar gutgetan: mit sehr viel mehr Zug zum Tor kamen die Landeshauptstädter aus der Pause auf das Eis. Mehrere Male konnte man nur staunen, wie gut sie die Scheibe im Angriff laufen ließen. Auf der anderen Seite hatte Lunemann diesmal nicht so viel zu tun. Aber wenn er gefordert wurde, war er da. Zur Drittelmitte konnte Thiel die Vorlage von Niederberger in den Maschen unterbringen zum umjubelten 3:2 (31.). Eine Strafe gegen die Gastgeber konnten diese auch mit dem einen oder anderen Konter bespielen, dass Gästecoach Flache bereits seine Auszeit nehmen musste, um sein Team wachzurütteln. Als die DEG wieder komplett war, schickte Faber seinen Kollegen Orendorz mit dem weiten Pass auf die Reise, und die über 9000 Zuschauer am Schoolsday sahen den nächsten Treffer für Düsseldorf (37.). In der letzten Minute vor der Sirene bei einem 2 auf 1 der Gäste packte Lunemann nochmals einen Monstersave aus.
Eisbären rennen vergeblich an
Bereits im ersten Wechsel musste Lunemann direkt zwei Male eingreifen, und dieser Wechsel zeigte, wie der Schlussabschnitt laufen sollte. Jetzt drückten wieder die Domstädter. Und die DEG hatte teils wieder Mühe, das Spielgerät zu erobern und unter Kontrolle zu halten. Eine Doppelpass-Stafette zur Befreiung brachte den Hausherren den fünften Treffer (Niederberger, 45.). Spätestens jetzt war die Gästekurve weitestgehend ruhiggestellt. Es ging hin und noch viel mehr her. Bei einer Strafe gegen Düsseldorf in der 53. Spielminute zogen die Gäste direkt den Goalie, und es brannte vor Lunemann, doch keiner bekam den Puck richtig unter Kontrolle. Die Befreiung wurde rausgetragen – und neben das leere Tor gelegt. Als die Rheinländer das Zählen vergaßen und mit sechs Feldspielern ihr Glück versuchen wollten, gab es die nächste Strafe, und da Regensburg noch immer 3 Tore zurücklag, blieb auch hier gleich Goalie Fiedler draußen. Doch aller Druck nutzte nichts mehr, Lunemann behielt die Oberhand, und am Ende lief den Gästen die Zeit davon. Damit konnte die DEG einen deutlichen 5:2 Heimsieg einfahren und den Abstand zu Platz 11 auf 12 Punkte vergrößern.
Stimmen zum Spiel
Es spielten:
DEG – 27 Niklas Lunemann – 6 Kevin Maginot, 53 Sten Fischer – 11 Luca Tosto, 22 Eric Bradford, 91 Yushiroh Hirano; 58 Max Balinson, 8 Kristian Blumenschein – 78 Kevin Orendorz, 71 Ture Linden, 9 Lucas Lessio; 54 Tariq Hammond, 63 Max Faber – 17 Leon Niederberger, 18 Michael Clarke, 96 Simon Thiel; 14 Kevin Marx Norén, 32 Joel Hofmann, 55 Marco Münzenberger
EBR – 34 Konrad Fiedler – 28 Sean Giles, 8 Guillaume Naud – 36 Pierre Preto, 86 Corey Trivino, 93 David Morley; 16 Pascal Zerressen, 92 Patrick Demetz – 7 Alex Berardinelli, 17 Samuel Payeur, 97 Jeremy Bracco; 55 Jakob Weber, 11 Marian Bauer – 21 Aleandro Angaran, 77 Donat Peter, 22 Yuma Grimm; 18 Maximilian Merkl – 60 Nikola Gajovsky, 70 Noel Saffran, 19 Constantin Ontl
Die Tore erzielten:
0:1 (02:29) Berardinelli (Weber, Morley) PP1
0:2 (10:54) Morley (Giles, Trivino)
1:2 (14:07) Balinson (Blumenschein, Tosto) PP1
2:2 (19:09) Tosto (Hirano)
3:2 (30:41) Thiel (Niederberger, Hammond)
4:2 (36:14) Orendorz (Faber, Hammond)
5:2 (44:54) Niederberger (Linden, Hirano)
Schiedsrichter: 24 Markus Schütz, 37 Jeroen Klijberg (82 Jonas Dietrich, Wayne Gerth)
Strafen: DEG – 8 Min.; EBR – 2 Min.
Zuschauer: 9715
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