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Düsseldorf. (MR) Der ERC Ingolstadt trat heute wieder in neonpinkfarbenen Trikots an, doch diese brachten kein Glück: obwohl die Panther zwei Drittel für sich... Düsseldorfer EG besiegt in einem rassigen Spiel die „Pink Panther“ aus Ingolstadt
Brendan O´Donnell dreht jubelnd ab – © Sportfoto-Sale (DR)

Brendan O´Donnell dreht jubelnd ab – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Der ERC Ingolstadt trat heute wieder in neonpinkfarbenen Trikots an, doch diese brachten kein Glück: obwohl die Panther zwei Drittel für sich entschieden, gewann die DEG zuhause mit 3:2 (0:1/3:0/0:1), verdient und mit dem Scheibenglück auf ihrer Seite.

Die ersten Möglichkeiten hatten die Ingolstadt Panther, doch nach spätestens fünf gespielten Minuten war auch die DEG im Spiel angekommen. Durch viel Forecheck auf beiden Seiten blieb zunächst der Spielfluss ein wenig auf der Strecke, obwohl es wenig Strafzeiten gab. Zu der Zeit, bei der normalerweise ein Powerbreak ist, hatten die Gastgeber ihren wohl besten Wechsel im Startabschnitt und wirbelten im Angriff, schossen ohne eine Unterbrechung aus allen Lagen, doch die Scheibe wollte nicht über die Linie. Als es dann zwei Strafen nacheinander gegen die Hausherren gab, wurde diese Unterzahl zunächst gut verteidigt. Doch 43 Sekunden vor der Sirene war es dann passiert, und DeFazio stellte die Führung für die Pink Panther her.

Panther am Ende mit der Brechstange

Die Hausherren hatten zügig eine passende Antwort, nur 81 Sekunden nach Wiederbeginn zimmerte Ehl einen eigentlich verlorenen Pass in die Maschen. Das Spiel nahm weiter Fahrt auf. Chancen gab es hüben wie drüben, auch 2 auf 1 oder gar 3 auf 1 Konter und tolle Torhütersaves. Während auf Seiten der Rheinländer besonders die Reihe um MacAulay nicht das Scheibenglück gepachtet hatte, vorbei oder genau auf den Mann schoss – gerade MacAulay scheint aktuell zu viel über den nächsten Spielzug nachzudenken, ehe er schießt – haderten aber auch auf der anderen Seite Aubry, DeFazio oder Pietta mit ihrer Quote. DEG-Goalie Hane stand gar fast 2 Minuten ohne Kelle im Tor, nachdem ihm diese vom Gegenspieler aus der Hand gerannt worden war. In der 35. Spielminute machte Eder aus dem Unentschieden ein 2:1, und wenig später war Torgarant O’Donnell in Überzahl zur Stelle. Mit der 3:1 Führung wurden nochmals die Seiten gewechselt. Im Schlussabschnitt spielte eigentlich nur noch der ERC. Düsseldorf wurde über weite Strecken regelrecht im Verteidigungsdrittel eingeschnürt, musste mit Mann und Maus mauern und verteidigen. Eigene Aktionen waren kaum noch möglich, und die Scheibe wurde nur noch rausgespielt, um zum Wechsel fahren zu können. Und hinten hielt Hane sein Team im Spiel, was ihm nach einem besonders haarigen Save eine Sonderumarmung von Nowak einbrachte. Erneut war es DeFazio, der den überfälligen Anschlusstreffer für die Schanzer erzielte – und noch lange 5 Minuten zu gehen! Eine Strafzeit gegen Ingolstadts Aubry war da dann eher kontraproduktiv. Am Ende zogen die Gäste den Goalie, vor Hane wurde es nochmals brenzlig, aber der Youngster blieb cool, und auch mit seiner Hilfe brachte die DEG die knappe Führung über den Zielstrich.

Es spielten:
DEG:
32 Hendrik Hane – 8 Marco Nowak, 88 Niklas Heinzinger – 20 Tobias Eder, 26 Brett Olson, 22 Cedrik Schiemenz; 43 Luca Zitterbart, 16 Kyle Cumiskey – 28 Alexander Ehl, 29 Alex Barta, 21 Brendan O’Donnell; 5 Nick Geitner, 36 Joonas Järvinen – 71 Daniel Fischbuch, 81 Stephen MacAulay, 15 Carter Proft; 27 David Trinkberger – 19 Niklas Postel
ING: 35 Kevin Reich – 45 Ben Marshall, 5 Fabio Wagner – 21 Wayne Simpson, 86 Daniel Pietta, 77 Chris Bourque; 25 Leon Hüttl, 22 Mathew Bodie – 9 Frederik Storm, 71 Justin Feser, 24 Brandon DeFazio; 55 David Warsofsky, 20 Emil Quaas – 90 Jerome Flaake, 11 Louis Marc Aubry, 10 Mirko Höfflin; 7 Colton Jobke – 19 Wojciech Stachowiak, 28 Samuel Soramies, 52 Enrico Henriquez Morales

Die Tore erzielten:
0:1 (19:17) DeFazio (Aubry, Pietta) PP1
1:1 (21:21) Ehl (Barta, O’Donnell)
2:1 (34:27) Eder (Järvinen, Schiemenz)
3:1 (36:46) O’Donnell (Olson, Eder) PP1
3:2 (54:38) DeFazio (Storm)

Schiedsrichter: Marc Iwert, Aleksi Rantala – Kai Jürgens, Nikolaj Ponomarjow

Strafen: DEG – 12 Min,; ING – 12 Min.

Zuschauer: 4898

Trainerstimmen zum Spiel

1872
Sollte Toni Söderholm auch über den Sommer 2022 hinaus als Bundestrainer die deutsche Nationalmannschaft betreuen?

Michaela-Ross

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