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„Dürfen wir nicht verlieren“ – Berlin muss im Kampf um Platz 6 auf Patzer der anderen Klubs hoffen, Haie nur noch 2 Siege vom Klub-Rekord entfernt, Straubing sieht sich „richtig im Playoff-Modus“

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Auseinandersetzung zwischen Lean Bergmann von den Eisbären Berlin und Nicholas B. Jensen von den Fischtown Pinguins Bremerhaven - © Marco Leipold / City-Press
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Bonn. (PM MagentaSport) Es hakt weiter beim Meister, Platz 6 ist in akuter Gefahr!

Im Duell um die direkte Viertelfinal-Qualifikation in den DEL-Playoffs kassiert Berlin eine empfindliche 1:3-Niederlage gegen Bremerhaven. Die Fischtown Pinguins haben als Sechster nun 4 Punkte Vorsprung. „Es war ein Spiel, das wir nicht verlieren dürfen“, ärgert sich Marcel Noebels: „Wir hätten es in der eigenen Hand gehabt, in der Top-6 zu bleiben, wenn wir gewonnen hätten. Aber davon können wir uns nichts kaufen. Wir haben ein schweres Restprogramm. Es liegt an uns, dass wir da noch hinkommen. Es ist jetzt nicht so, dass wir außer Reichweite sind.“ Am Mittwoch geht´s zum vorerst letzten Mal zum Absteiger Dresden (Sieger in Schwenningen) – live ab 19 Uhr in der XXL-Konferenz bei MagentaSport.

Über allem und allen thronen weiter die Kölner Haie, die dank des Treffers von Gregor MacLeod einen 1:0-Sieg in München feiern. „Die Münchner schlagen uns zum Glück nicht viermal“, witzelte Parker Tuomie. Mit 110 Punkten trennen die Kölner nur noch zwei Siege vom Punkterekord in einer DEL-Hauptrunde. Tuomie: „Klar wäre das cool. Aber natürlich wissen wir auch, dass uns das am Ende des Tages nichts hilft. Aber wenn man solche Rekorde als Team mitnehmen kann, ist das natürlich was Besonderes, vor allem in so einer Liga.“

Direkt hinter den Kölnern setzen sich die formstarken Tiger aus Straubing fest. In Mannheim gab es im Rennen um Platz 2 einen wichtigen 3:2-Sieg, den sechsten in Folge. Danjo Leonhardt, der an zwei der drei Straubinger Treffer direkt beteiligt war, freute sich: „Wir sind richtig im Playoff-Modus. Und so macht es auch am meisten Spaß. Jetzt gehen wir ins Bett und dann fahren wir nach Bremerhaven und fokussieren uns auf das nächste Spiel.“

Nachfolgend Clips und Stimmen zum 47. Spieltag der DEL, unter anderem mit Tabellenführer Köln zu Gast beim EHC Red Bull München präsentiert von MagentaSport.

Weiter geht es mit Eishockey bei MagentaSport am kommenden Mittwoch mit allen Spielen des 48. Spieltags, live ab 19.00 Uhr in der Konferenz oder ab 19.25 Uhr im Einzelspiel.

ERC Ingolstadt – Nürnberg Ice Tigers 4:1

Souverän setzen sich die Ingolstädter im bayerischen Duell durch. Nach der zwischenzeitlichen Nürnberger Führung durch Cole Maier drehten Daniel Pietta, Daniel Schmölz, Myles Powell und Leon Hüttl die Partie. Mit diesem Sieg, dem ersten nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen, übernimmt der letztjährige Hauptrundensieger Platz 5. Nürnberg steht bei 4 Niederlagen aus den letzten 5 Spielen auf Rang 10.

Myles Powell, Ingolstädter Torschütze zum 3:1: „Es war hart, zurückzuliegen. Aber ich habe gemerkt, dass ein großer Kampf in uns steckt. Das war ein großartiges Comeback. Dann haben wir das Ergebnis am Ende deutlich gestaltet. Das ist gut, hier einen Sieg zu holen.“
…zu seinem Tor: „Großartiges Play von Kenny (Agostino), die Scheibe zu ihm (Abbott Girduckis) zu bekommen. Dann war es ein schöner No-Look von ihm, ich hatte einen Empty-Netter. Das war einfach für mich, das Tor zu machen. Aber vorher waren es großartige Plays meiner Teamkollegen.“
…ob Platz 2 hinter Köln das Ziel ist: „Ja, wir haben auf heimischem Eis gewonnen. Das ist das Ziel, so hart wie möglich zu spielen und unser Spiel Richtung Playoffs zu verbessern, dann so hoch in der Tabelle wie möglich zu kommen und den Heimvorteil zu bekommen.“

Sinan Akdag, Spieler Nürnberg, über sein 1000. DEL-Spiel: „Das (1.000 Spiele) war auf jeden Fall schön. Aber mit einem Sieg wäre es noch schöner gewesen. Wir waren knapp dran. Aber letztendlich war Ingolstadt effektiver.“
…ob er in seinem 1.000. DEL-Spiel treffen wollte: „Ich hab’s echt probiert. Wir waren lange hinten. Deswegen haben wir alles reingehauen. Aber leider hat’s vorne nicht geklappt.“
…über die Glückwünsche von Daniel Pietta: „Das war ein ‚Willkommen im Klub, gratuliere! Ich kenne ihn ja schon lange.“

Adler Mannheim – Straubing Tigers 2:3

Zach Solow von den Adler Mannheim – © City-Press

6. Sieg in Folge für die Straubing Tigers! Bereits im 1. Drittel legten Danjo Leonhardt und Elis Hede den Grundstein. Justin Scott machte mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3 alles klar. Für die Mannheimer ist es die 2. Niederlage aus den letzten 5 Spielen. In der Tabelle bleibt es aber noch bei Platz 2. Die Straubinger sind punktgleich direkt dahinter.

Leon Gawanke, Spieler Mannheim: „Es lag nicht nur am verschlafenen 1. Drittel. Das tut uns natürlich immer weh, wenn wir so früh so in Rückstand geraten. Aber man muss sagen, wir hatten unsere Chancen und haben sie am Ende wieder nicht genutzt. Die kommen im 3. Drittel einmal nach vorne und dann schlägt’s ein. Das ist dann einfach der Unterschied.“

Danjo Leonhardt, Tor und Assist für Straubing: „Wir haben genau das gemacht, was wir uns vorgestellt haben. Ich würde sagen, das 2. Drittel war nicht gut. Das wissen wir alle. Aber gute Teams müssen immer irgendwie einen Weg finden, zu gewinnen. Und das haben wir heute geschafft. Keine fancy Sachen, straight lines beim Auswärtsspiel, gerade bei so einer starken Mannschaft.“
…ob es bei Straubing aufgrund des möglichen 2. Platzes zuerst um die Defense geht: „Auf jeden Fall. Man sagt auch immer Offensive gewinnt Spiele und Defensive Meisterschaften. Wenn es so nah Richtung Playoffs geht, ist Defensive der Fokus. Der Rest kommt von ganz alleine.“
…ob der Sieg in Mannheim ein großer Schritt Richtung Platz 2 war: „Auf jeden Fall. Ich weiß nicht, wie die anderen gespielt haben. Aber wir fokussieren uns auf unsere Spiele. Wir spielen Spiel für Spiel momentan. Wir sind richtig im Playoff-Modus. Und so macht es auch am meisten Spaß. Jetzt gehen wir ins Bett und dann fahren wir nach Bremerhaven und fokussieren uns auf das nächste Spiel.“

EHC Red Bull München – Kölner Haie 0:1

Spieler von den Kölner Haien feiern das Tor zum 0:1 – © Bruno Dietrich / City-Press

Gregor MacLeod heißt der Mann des Sonntags im SAP Garden! Dank des 27-Jährigen holen die Kölner den dritten Sieg in Folge. 5 Minuten vor Ende des 2. Drittels fiel die Entscheidung. Eine Antwort gelang den Münchnern im Anschluss nicht mehr. Köln bleibt weiter an der Tabellenspitze, der EHC findet sich auf Platz 4 ein, zwei Zähler hinter den formstarken Straubingern.

Phillip Sinn, Spieler München: „Das Spiel heute hat schon Playoff-Charakter gehabt. Köln ist eine absolute Topmannschaft. Ich glaube, das ist dieses Jahr schon das dritte Spiel gegen Köln, das drei Tore oder weniger hat. Sehr defensiv geprägt. Leider haben wir knapp verloren, weil wir die Chancen nicht genutzt haben.“
…ob der EHC Schwierigkeiten hatte, sich Chancen herauszuspielen: „Auf jeden Fall. Köln ist defensiv sehr gut gestanden, hat es uns wirklich schwer gemacht. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass wir genug Chancen hatten, um ein Tor zu schießen und vorne erfolgreich zu sein. Uns fehlen auch ein paar Leute vorne drin, die durchaus einen Torriecher haben. Ich denke, wir müssen uns keine Sorgen machen in Bezug auf die Playoffs.“
…ob sich die Münchener bei Überzahlsituationen verbessern müssen: „Das ist auf jeden Fall eine unserer Schwächen. Es ist noch ein bisschen Zeit bis zu den Playoffs, daran zu arbeiten.“

Parker Tuomie, Spieler Köln, darauf angesprochen, dass die Haie den Sweep des EHC verhindert haben: „Die Münchner schlagen uns zum Glück nicht viermal. Das war uns schon vor dem Spiel bewusst, dass wir noch keinen Sieg gegen die Münchner einfahren konnten. Wir hatten heute unsere Hände voll zu tun. Aber Janne (Juvonen) hat uns ein super Spiel gegeben. Wir als Mannschaft haben sehr gut verteidigt und konnten hier noch mit einem 1:0 rausrutschen.“
…zum Punkterekord von 116 Punkten nach der Hauptrunde: „Klar wäre das cool. Aber natürlich wissen wir auch, dass uns das am Ende des Tages nichts hilft. Wir wollen einfach unser Eishockey weiterspielen. Aber wenn man solche Rekorde als Team mitnehmen kann, ist das natürlich was Besonderes, vor allem in so einer Liga. Deshalb müssen wir einfach weiter unser Spiel machen, uns weiter verbessern. Wir haben noch sehr gute Gegner vor den Playoffs und das wollen wir nutzen.“

Iserlohn Roosters – Augsburger Panther 4:2

Später Erfolg für die Roosters! In den letzten 6 Minuten machten Colin Ugbekile und Christian Thomas den Sieg klar. Für die Gastgeber ist es erst der zweite Sieg aus den letzten 5 Spielen und in der Tabelle Platz 12. Augsburg steht trotz der zweiten Niederlage in Folge eins davor auf Rang 11.


Iserlohn Roosters – Augsburger Panther (01.03.2026)

Eisbären Berlin – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:3

Die Eisbären verlieren das so wichtige direkte Duell um den 6. Platz und müssen die Pinguins auf dem Playoff-Rang um 4 Punkte wegziehen lassen. Damit bleibt der Titelverteidiger auch im 4. Aufeinandertreffen der Spielzeit gegen Bremerhaven sieglos und findet als Siebter mit 4 Niederlagen aus den letzten 5 Spielen keinen Weg aus der Formkrise. Die Pinguins beenden ihre Niederlagenserie nach 3 Spielen.

Vor dem Spiel wird Florian Busch eine besondere Ehre zuteil: Dem Ex-Profi, der in seiner Karriere einzig für die Eisbären auflief, wird ein Riesenplakat mit seinem Namen und der Rückennummer 26 gewidmet, das von nun an bei den Berliner Heimspielen an der Decke hängt.


Marcel Noebels, 1 Assist für Berlin: „Nicht die bessere Mannschaft hat gewonnen, aber die effektivere. Wir hatten unsere Chancen, kreiert haben wir auf jeden Fall genug. Wenn du halt keinen schießt, fällst du irgendwann hin. Vom gesamten Spiel her haben wir wirklich nicht schlecht gespielt. Es war vor der Pause eine Leistungssteigerung im Gegensatz zu den letzten Wochen. Aber es war ein Spiel, das wir nicht verlieren dürfen.“
… welchen Anteil der Bremerhavener Goalie Kristers Gudlevskis an der Berliner Niederlage hatte: „Dass er ein guter Torwart ist, ist keine Neuigkeit. Aber wir hatten die Chancen. Wir haben auch neben das Tor geschossen, ohne dass er was machen musste. Da kann man den Torwart loben, wie man will, im Endeffekt lag es an uns.“
… über die Tabellensituation mit 4 Punkten Rückstand auf die Pinguins: „Wir hätten es in der eigenen Hand gehabt, in der Top-6 zu bleiben, wenn wir gewonnen hätten. Aber davon können wir uns nichts kaufen. Jetzt müssen wir wieder schauen, dass wir die Chance kriegen, vor die zu kommen. Ich bin mir sicher, in den letzten Spielen wird Bremerhaven auch den ein oder anderen Punkt liegen lassen. Dann müssen wir da sein. Wir haben ein schweres Restprogramm, es liegt an uns, dass wir da noch hinkommen. Es ist jetzt nicht so, dass wir außer Reichweite sind.“

Kristers Gudlevskis, Goalie Bremerhaven mit 97,1 Prozent Fangquote: „Es war wie ein Playoff-Spiel. Wir haben es geschafft, Big Points einzusammeln. Es ist ein gutes Zeichen, dass wir in den wichtigsten Spielen einen Weg finden, sie zu gewinnen.“
… ob er wieder in seiner perfekten Form ist: „Ich werde nie in einer perfekten Form sein. Ich versuche mich einfach immer zu verbessern und herauszufinden, wie gut ich sein kann.“

Löwen Frankfurt – Grizzlys Wolfsburg 3:2 (OT)

Die Löwen gleichen 2 Rückstände aus und drehen die Partie in der Overtime durch den Treffer von Cameron Brace. Auf Platz 13 feiert Frankfurt den 4. Sieg aus den letzten 5 Spielen. Für die Grizzlys, die mit 65 Punkten Achter bleiben, setzt es die 3. Niederlage in Folge.

Daniel Pfaffengut, 3 Assists für die Löwen Frankfurt: „Beide Mannschaften hätten es verdient gehabt, es war ein ausgeglichenes Spiel, ein hartes Stück Arbeit. Beide Mannschaften haben gebattelt und alles auf dem Eis gelassen. Wir hatten das glücklichere Händchen in der Overtime.“

Julian Chrobot, Torschütze Grizzlys Wolfsburg zum 2:1: „Wir sind hier hergekommen, um das Spiel zu gewinnen, also sind wir nicht zufrieden. Wir spielen nicht richtig in den Details und das kostet uns den Sieg. Es war von mir ein dummer Fehler und Frankfurt schießt den Ausgleich. Es geht darum, diese Fehler zu minimieren.“

Schwenninger Wild Wings – Dresdner Eislöwen 2:5

Der schon feststehende Absteiger aus Dresden feiert nach 10 Niederlagen wieder einen Sieg und beendet die Schwenninger Siegesserie nach 3 Spielen. Auf Platz 9 sind die Wild Wings mit 63 Punkten weiterhin auf Kurs 1. Playoff-Runde.

Schwenningens Trainer Steve Walker: „Es ist so ein Spiel: Du kannst alles verlieren. Wenn es sich angefühlt hat, als hätten wir das Momentum, haben wir die Gegentore bekommen. Das hat die Struktur und Komplexität des Spiels verändert. Es ist eine harte Niederlage. Aber man muss die starke Leistung von Dresden anerkennen.“

Dresdens Goalie Janick Schwendener: „Es tut auf jeden Fall gut. In unserer Situation spielt es keine Rolle mehr, ob wir die Spiele gewinnen oder verlieren, aber wir sind professionelle Sportler und versuchen, alles auf dem Eis zu lassen. Wir wollen unseren Fans eine würdevolle Verabschiedung gönnen, indem wir noch das ein oder andere Erfolgserlebnis feiern können.“

Eishockey live bei MagentaSport

PENNY DEL | 48. Spieltag

Mittwoch, 04.03.2026

ab 19.00 Uhr in der Konferenz und ab 19.25 Uhr im Einzelspiel: Adler Mannheim – Löwen Frankfurt, Dresdner Eislöwen – Eisbären Berlin, Grizzlys Wolfsburg – ERC Ingolstadt, Iserlohn Roosters – EHC Red Bull München, Kölner Haie – Augsburger Panther, Nürnberg Ice Tigers – Schwenninger Wild Wings, Pinguins Bremerhaven – Straubing Tigers

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